Eben, ist ja auch so, dass der Grad der Unterstützung davon abhängt, wie viel man selbst dazu liefert. Wer gut reintritt, bekommt auch mehr vom Motor dazu.

Meine Mutter (69, zeitlebens Radfahrerin) hat sich letztes Jahr was von Focus mit Fazua-Motor gekauft. Sie kann jetzt wieder mit Jüngeren gut mithalten. Im Vergleich der Herzfrequenzprofile zwischen einer Fahrt mit und ohne Motor zeigt sich jedoch kein Unterschied, sehr deutlich jedoch bei der Durchschnittsgeschwindigkeit und je hügeliger es wird, desto größer der Unterschied. Sie hat mehr Spaß, der Trainingseffekt ist der selbe und ihre im Schnitt 15 Jahre jüngeren Mitfahrerinnen freuen sich auch. Win-Win-Situation.

Meine alte Mutter ist allerdings ein schlechtes Beispiel Ich glaube nicht, dass das was mit dem Alter zu tun hat. Mein Chef hat nach 10 Jahren Radelpause gerade wieder angefangen, ist der dritte Versuch. Die ersten beiden waren mit konventionellen Rädern und mangels Spaß hat er schnell wieder aufgegeben. Jetzt mit E-Bike ist der Spaß, der sonst erst mit mehr Ausdauer kommt, von Anfang an da und er radelt plötzlich richtig viel. Das ist für die Fitness sicher besser als wenig bis kaum auf einem konventionellen Bike zu sitzen.

Aufs Terrain kommts auch an. Die Unterstützung der E-Bikes schlägt hier im Schwarzwald oder bei Joerg in der Schweiz sicher ausgeprägter zu als in Friesland.