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  1. #1
    GMT-Master Avatar von FritzEots
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    Hallo,

    wieviel Watt / Prozent bringen eigentlich Carbon Laufradsätze ?

    Gruß

  2. #2
    Super-Moderator Avatar von NicoH
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    Zitat Zitat von FritzEots Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wieviel Watt / Prozent bringen eigentlich Carbon Laufradsätze ?

    Gruß
    Hi Fritz,

    diese Frage ist leider so nicht zu beantworten

    Um sie für Dich zu beantworten, müssten wir mehr über Dich, Deine Strecken und Deine Performance wissen.

    Schon grundsätzlich ist das schwierig zu vergleichen. Fangen wir mal mit der Aerodynamik an: Ein Systemlaufrad mit 8cm tiefen Carbonfelgen und 16 Speichen ist sicherlich aerodynamischer als ein mit 32 Speichen gebautes Laufrad mit Standard-Alufelgen. Andererseits ist eine Tiefbett-Alufelge aerodynamischer als eine kleine Carbonfelge. Und auch gewichtsmäßig nimmt sich das nicht viel: Sind die Felgen ähnlich geformt, haben sie ein ähnliches Gewicht. Es ist nicht so, dass Alu grundsätzlich xx% schwerer als Carbon ist, denn bei Carbon kommt es darauf an, wie sie gebaut sind, also mit wie vielen Lagen und wie viel Kleber dazwischen.

    Carbonfelgen haben den Vorteil gegenüber Alufelgen, dass sie gut formbar sind, dabei aber leicht bleiben. Tiefbett-Alufelgen gab es auch, sie sind aber schwerer.

    Nun wieder zu Dir: Wenn Du ausschließlich im Flachen fährst, ist Gewicht sekundär: Was rollt, das rollt. Auf's Gewicht kommt es nur in Steigungen an. Und auch wenn man als schwerer Fahrer ein leichtes Fahrrad merkt, ist es biomechanisch genauso effektiv, 200g abzuhungern wie 200g am Rad zu sparen Und das wäre etwa, worum es geht: Sehr gute Carbonlaufräder sind vielleicht 200g leichter als sehr gute Alulaufräder.

    Was die Aerodynamik angeht: Nach meinen Erfahrungen merkt man aerodynamische Vorteile bei der Sitzposition ab etwa 35km/h, bei Laufrädern ab etwa 40km/h und bei anderen Hilfsmitteln (Aerohelm, Trinksysteme, Rahmenform) noch weit darüber. Fährst Du also nur mit 28km/h zwei Stunden durch's Land, bist Du mit Aerolaufrädern vielleicht 10s früher zu Hause. Und weil Du immer die gleichen Ampeln erwischst, auch das nicht

    Wenn es darum geht, ein Rad zu haben, das geil aussieht und deswegen Spaß macht, dann kommt man um einen Satz Carbonlaufräder nicht umhin. Für Watt/Prozente brauchst Du das nicht zu machen.

    Ich empfehle KYZR Elite SLR 38 oder Zipp 303
    Aber Pils seid Ihr beide, nich?

  3. #3
    Daytona Avatar von Clark11
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    Zitat Zitat von NicoH Beitrag anzeigen
    Hi Fritz,
    .....................

    Nun wieder zu Dir: Wenn Du ausschließlich im Flachen fährst, ist Gewicht sekundär: Was rollt, das rollt. Auf's Gewicht kommt es nur in Steigungen an. Und auch wenn man als schwerer Fahrer ein leichtes Fahrrad merkt, ist es biomechanisch genauso effektiv, 200g abzuhungern wie 200g am Rad zu sparen Und das wäre etwa, worum es geht: Sehr gute Carbonlaufräder sind vielleicht 200g leichter als sehr gute Alulaufräder.

    .....................
    Das 200gr. Radgewicht genauso viel/wenig ausmachen wie 200gr. weniger Körpergewicht dürfte nicht so ganz korrekt sein.

    1kg am Rad einsparen ist vergleichbar mit 7kg weniger Körpergewicht.
    Ich kann's zwar grad nicht belegen aber hab's mal irgendwo gelesen, Tour/Rennrad oder so.
    Geändert von Clark11 (05.10.2019 um 20:20 Uhr)
    ___________
    Gruß Joerg

  4. #4
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    Zitat Zitat von Clark11 Beitrag anzeigen
    Das 200gr. Radgewicht genauso viel/wenig ausmachen wie 200gr. weniger Körpergewicht dürfte nicht so ganz korrekt sein.

    1kg am Rad einsparen ist vergleichbar mit 7kg weniger Körpergewicht.
    Ich kann's zwar grad nicht belegen aber hab's mal irgendwo gelesen, Tour/Rennrad oder so.
    Das stimmt so nicht ganz. Die Steigleistung am Berg ist entscheidend. Ein Nothegger oder Petzold treten mit ihrem Gewicht von unter/um die 60 KG deutlich weniger Watt, als ein Daniel Rubisoier. Ist ja auch logisch - weil deren Gewicht deutlich unter dem von Daniel liegt. Mathias fährt seit Jahren mit einem Rad von um die 6 KG. Sein Gewicht liegt im Schnitt mit 3 KG unter dem, von Robert. Und dennoch "tritt" er mehr Watt als eben Robert. Die absolute Wattzahl im Verhältnis zum Gewicht von Daniel könnte man hier vernachlässigen - allerdings sollte man sich dann trotzdem mal die Werte von Robert und Daniel beim Rata aus dem Jahre 2018 ansehen.

    Und hier handelt es sich "lediglich" um Semiprofis - denen ich in keinster Weise das Wasser - lediglich die Trinkflasche - reichen könnte.

  5. #5
    PR MI M MEM ER Avatar von AndreasS
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    Zitat Zitat von Clark11 Beitrag anzeigen
    Das 200gr. Radgewicht genauso viel/wenig ausmachen wie 200gr. weniger Körpergewicht dürfte nicht so ganz korrekt sein.

    1kg am Rad einsparen ist vergleichbar mit 7kg weniger Körpergewicht.
    Ich kann's zwar grad nicht belegen aber hab's mal irgendwo gelesen, Tour/Rennrad oder so.
    Das mit dem Faktor 7 bei gefederter/ungefederter Masse wird bei Autos auch immer erzählt. Stimmt aber so nicht, wir haben das im Studium mal durchgerechnet. Das ist ziemlich individuell, aber der Faktor ist deutlich geringer.
    Nur die Weinkarte, bitte.

    Du brauchst eine Cartier? -> Klick.

  6. #6
    GMT-Master Avatar von FritzEots
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    Ganz , ganz lieben Dank...

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