Ich zitiere mich ausnahmsweise mal selber...


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Die IWC selbst hat wohl verlauten lassen, dass seit neuestem die von der ETA gelieferten Werke NICHT mehr von der IWC selbst nachmodifiziert werden, sondern so, wie sie aus Grenchen geliefert werden, in Schaffhausen eingeschalt werden.

Der große Streitpunkt ist nun, dass gerade diese, bis dato noch durch die IWC selbst durchgeführten „Nachmodifikationen“ das große Kaufargument für IWC-Uhren gewesen sein soll – jene Maßnahmen, die die „hohen Preise“ für IWC Uhren rechtfertigen.
Diese Maßnahmen, also die Modifikationen der gelieferten Werke, finden nun nicht mehr statt.

So wie den Thread und seinen Verlauf verstanden habe, würde ich (und damit stehe ich wohl nicht alleine da), die IWC dennoch nicht als „bloßen Einschaler“ verstehen, DENN:

die Werke werden wohl nun bei der ETA komplett gefertigt und so wie geliefert in Schaffhausen eingeschalt, aber man muss beachten WAS für Werke die ETA jetzt an die IWC liefert:

Werke, die überhaupt nicht mehr von der IWC modifiziert werden MÜSSEN, weil die ETA jene Modifizierungen der IWC bereits bei der HERSTELLUNG vornimmt und zwar nach den exakten Vorgaben und Maßstäben der IWC.

Dies bedeutet also: die Werke SIND bereits bei Lieferung mehr oder minder komplett modifiziert - und zwar so, wie die IWC es vorgegeben und ansonsten in Schaffhausen SELBST gemacht hätte.

Ob diese Modifikation, also der „Fingerabdruck“ der IWC nun in Grenchen oder in Schaffhausen stattfindet…. Was macht das schon aus?

Eigentlich wollte ich diese ewige ETA-/Manufaktur-Leier nicht mehr aufwärmen, aber unter diesem Gesichtspunkt finde ich das Thema dann doch wieder sehr interessant.

Und GERADE auf Grund dieser Informationen steigt die Marke iWC noch mehr in meinem Ansehen.

Offenbar ist die Informationspolitik der IWC hinsichtlich dieses Themas etwas nebulös, was in dem ein oder anderen Forum für Unmut sorgt, however:

Wenn die IWC von der ETA TOP-Kaliber nach genauen und streng vorgegebenen Maßstäben bauen, modifizieren und „IWCieren“ lässt, also EXAKT das gleich macht, was in Schaffhausen sonst als separater Arbeitsgang stattfinden würde, so eben nur einfach bereits bei der HERSTELLUNG….. dann spricht für mich NICHTS gegen die IWC.


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Ich habe mir als überzeugter Rolex-Jünger nach ewigem hin- und her Überlegen vor einem guten Jahr eine IWC Mark XVI zugelegt - als unauffälligen Rocker für Situationen, die ich keiner meiner Rolex zumuten wollte.

Ergebnis:
keine meiner anderem Uhren (außer vielleicht meiner Ex I ) hatte jemals soviel Wrist Time wie diese IWC.
Das Ding ist nicht kaputt zu kriegen.

Und das Design lechze ich heute noch minutenlang an...