Diesmal hat es Haeffner erwischt
https://www.stuttgarter-nachrichten....-79453165.html
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Diesmal hat es Haeffner erwischt
https://www.stuttgarter-nachrichten....-79453165.html
Die scheinen auf jeden Fall an Corona erkrankt zu sein...=(
Was mich überrascht ist die sehr detaillierte Täterbeschreibung. Sich in der Kürze der Zeit (die ganze Aktion wird wohl nur wenige Minuten gedauert haben) und unter maximalem Stress sich derart viele Details einzuprägen, das finde ich beachtlich.
Naja, ich gehe mal davon aus, dass es dort eine Videoüberwachung gibt.
Alles andere würde mich wundern
Hat er....
Edit sagt: Laut Auskunft gehts allen gut und für den Rest gibts die Versicherung...wie der Schwab wortwörtlich meinte "Druff gschi**e"
Videoüberwachung, oh ich Einfaltspinsel ... :wall:
:rofl:
Zum Glück geht es allen gut.
btw: Auch bauliche Maßnahmen könnten Täter vermutlich abhalten.
Private Sicherheitsdienste dürfen heute schon bewaffnet sein. You get what you pay for. Aber selbst ich als Waffenbesitzer/Waffenhändler sehe eine derartige Aufrüstung sehr skeptisch. Ich kenne die Ausbildung der bewaffneten SDs gut und würde mich unwohl fühlen, von der Mehrheit (es gibt löbliche Ausnahmen) dieser SDs "beschützt" zu werden.
Weiterhin sinkt die Bereitschaft deeskalierend zu wirken, sofern eine Waffe zur Verfügung steht. Das in Zusammenhang mit adrenalingeladenen Tätern kann ganz schnell ins Chaos führen.
Rechnet man noch hinzu, daß die wenigsten Mitarbeiter der SD adequat bezahlt und geschult werden, ergibt das eine gefährliche Gemengelage. Die meisten Berufswaffenträger im privaten Bereich gehen zwei (2!) mal pro Jahr trainieren mit der Waffe, da muss ich nichts mehr dazu sagen, ebenso wie das gros unserer Polizei (keine Kritik an den Personen, die können nichts dafür).
Sicherlich kann man gut ausgebildete Leute engagieren- aber: Wer will das bezahlen?
Alles zusammengerechnet sind auch für mich bauliche Massnahmen wie Schleuse in jeder Hinsicht besser geeignet, um Überfälle zu verhindern, als Waffen.
Danke für die Einblicke, Michi! :gut:
Nach zwei Überfällen auf meinen Juwelier musste dieser Sicherheitspersonal einstellen.
Es sind immer vier Wachleute während der Öffnungszeiten der Läden vor Ort.
Die tragen alle einen Anzug und sind alle bewaffnet.
Kostenpunkt pro Monat - über 50.000 Euro...
Ein paar der Leute kenne ich mittlerweile sehr gut.
Und mit Denen würde ich mich besser nicht anlegen ;)
LG
Andreas
Jo mei.
Ich möchte nicht Kunde sein, wenn grad ein Überfall passiert und die Security bewaffnet ist und zuviel Dirty Harry geschaut hat. Selbst bei Geldtransporten sind die Waffen doch nur zur Abschreckung da. Und m.W. darf man die eh nur einsetzen, wenn direkte Gefahr für Leib und Leben besteht, nicht um Sachwerte zu sichern.
Die legen lieber die Waffen im Ernstfall ab, was auch so vermittelt wird. Wünscht sich irgendeiner hier Feuergefechte in der Innenstadt? Bestimmt so unterhaltsam wie Reality TV.
Angenommen Du willst einen Juwelier überfallen.
Wählst Du den Laden wo kein Sicherheitspersonal steht oder das Geschäft
wo mindestens zwei bewaffnete Wachleute vor oder/und im Laden stehen?
Bei meinem Konzi geht auch auf Wunsch ein Mann vom Sicherheitspersonal
mit ans Auto.
Nicht wenige Leute verlassen die Patek-Boutique mit Uhren für mehrere
100.000 Euro in der Tragetasche.
Der Chef vom Sicherheitsdienst (etwa 25 Mitarbeiter) hat mir gesagt, dass noch
nie ein Geschäft überfallen wurde, wo seine Leute stehen!
Das Risiko erschossen zu werden, geht kein Einbrecher ein.
Die wählen andere Läden aus.
Gruß
Andreas
Ein mehr an Waffen bedeutet immer ein mehr an Eskalation. Dann wird halt zuerst die Security weggeballert.[/QUOTE]
Ist so - und das mag auch der Grund dafür sein, warum die großen deutschen Juweliere nach meinem Verständnis einen anderen Weg wählen.
Welche Verbrecher riskieren es erst einmal die Wachleute wegzuknallen?
In meinem Fall wären das vier Stück innerhalb von 50 Metern...
Warum wurde wohl Häffner überfallen und nicht Wempe, Kutter oder Bucherer?
Mir ist kein Überfall auf einen Juwelier bekannt, wo Sicherheitspersonal anwesend ist.
So blöd sich mit bewaffneter Security anzulegen ist kaum ein Einbrecher!
Die suchen sich auch den leichtesten Weg.
LG
Andreas
Abschreckung ist wichtig in De. So überlegen sie es sich zwei mal die Filiale auszurauben.
Lücker in Aachen wurde nie ausgeraubt, weil dort ein [...] Security immer vor dem Fenster stand und bedrohlich wirkte. Ich glaube er war auch bewaffnet. Juwelier Küpper wurde ausgeraubt.
Ich meine sogar das auch Ulrich Knorren (Patek Konzi) auch ausgeraubt wurden. Beide hatten eine Security. Knorren hat den die Konzession freiwillig aufgegeben.
Die Branche wird Lösungen finden die sicher nichts mit Abschreckung zu tun haben. Ich kann mir vorstellen das man sich in Zukunft vor seinem Besuch beim Juwelier online mit Personalausweis anmelden muss und dann ein Zugangs Ticket bekommt. Beim Bummeln in der Stadt schnell mal beim Konzi rein wird dann sicher etwas schwieriger aber inzwischen kommt man ja auch kaum noch in irgendein Museum etc. ohne vorher online zu buchen :ka:
Eine Schleuse mit schusssicherem Glas ist auch eine Lösung.
Es geht immer nur eine Tür gleichzeitig auf. Da sollen schon mal Spitzbuben eingesperrt worden sein, bis die Polizei kam. :D
Forciert halt andererseits mitunter 'ne Geiselnahme. =(