Lt. dem immer sehr gut informierten Kai 5% auf Vollgold und 2,5% auf Bicolor.;)
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Lt. dem immer sehr gut informierten Kai 5% auf Vollgold und 2,5% auf Bicolor.;)
Gibt es im Moment aber wenig Grund dazu, ausser die PE auf Anfang Jahr war sehr optimistisch auf einen stark sinkenden Goldpreis gedacht. Gold ist doch seit einigen Monaten etwas günstiger als zum Jahreswechsel.
Die Nachfrage ist doch auch nciht mehr so riesig, ausser bei künstlich extrem verknappten ZB Farben wie der Daytona mit dem türkisen ZB. Die ist auch knapp, wenn man 50% statt 5% drauf schlägt, das müsste man eher mehr ZB in der Farben machen, wenn die nicht so knapp sein soll. Ich vermute aber, dass die bewusst so knapp sein soll und da ändern 5% gar nichts dran.
Von den Modellen, die in grösserer Stückzahl gefertigt werden, ist eher die Nachfrage nach Stahl noch so hoch, dass man ein paar Prozent aufschlagen könnte, ohne dass die Wunschlisten deswegen sich gleich leeren würden. Wer wird schon einen Platz auf der Liste streichen lassen, wenn eine Submariner z.B. 300 teurer wird? oder die DJ, die GMT Master?
Sehe auch legitim den Grund nicht, was aber noch nicht heißt, dass ich die These vom Kai verwerfe, aber Gold hat seit Jahresbeginn nun mal ca. 20% NACHGEGEBEN. Eine punktuelle Erhöhung auf Gold wirkt auf mich daher unverständlich. Wenn überhaupt, sollte man Gold mal in Ruhe lassen und Stahl anziehen, OP auf 10k, Daytona auf 20k und alles andere dazwischen verteilen :bgdev:. Aber halb ernst, wenn man sieht wie IWC, Cartier und Jaeger die Preise im Einstiegsbereich gestalten, wird Rolex langsam zur budgetfreundlichen Alternative, ich sehe da wirklich deutlich Luft nach Oben.
Im Goldsegment steht Rolex hingegen (mittlerweile) wieder gut da, derzeit sind die Modelle wieder teurer als vergleichbare Alternativen von Cartier oder Omega, wo ich mir vor 1-2 Jahre noch dachte, wieso Rolex denn günstiger ist, war ja quasi "smart" Rolex zu kaufen. Demnach sehe ich auch von der Marktpositionierung her bei Gold keinen Handlungsbedarf.
Denke die Analysten im HQ sehen einen baldigen Kurssprung kommen…
Haha, eine Theorie aus der Betriebswirts-Ecke hätte ich auch noch:
Angenommen Rolex hat zum Zeitpunkt X recht viel Gold gekauft und das liegt als UV, Rolex stellt ja schließlich was daraus her, in der Bilanz, aber der Goldpreis sinkt im laufenden Jahr unter den EKP. Zum 31.12. gilt dann das strenge Niederstwertprinzip (sollte voll greifen) und Rolex muss das Gold außerplanmäßig Abschreiben, was zu einer Verkürzung der Bilanz führt. Um das abzufedern, wird einfach der Umsatz erhöht, a.k.a. Erhöhung des VKP des Produkts, also Golduhren.
Oh Gott, ich glaube das wird sogar der Grund sein :facepalm:, je mehr ich drüber nachdenke.
Klingt nicht abwegig.
Das würde bedeuten, dass sich Rolex als nicht öffentliche Stiftung um seine Bilanz schert. Zudem ist fraglich, ob die Goldvorräte einen derart erheblichen Anteil an der Bilanzsumme ausmachen, dass eine Abwertung der Vorräte dermaßen ins Gewicht fällt.
Gute Nachrichten. Ist doch völlig egal, was eine Golduhr kostet. Entweder ich habe das Geld dafür, oder eben nicht.
Stahl zeit die Uhrzeit genauso an.
Naja, die Rolex SA ist zumindest selbst keine Stiftung, von daher sollten die Damen und Herren schon auf Ihre Bilanz achten. Ansonsten alles nebulös wie immer. Für einen Schmuckhersteller (bzw. Uhren) werden Rohstoffe aber sicherlich mehr an der Bilanzsumme ausmachen, als für jemanden, der beispielswiese Draht aus Roheisen oder Spielwaren aus Kunststoff herstellt.
Dazu kommt natürlich, dass dort Betriebswirte sitzen werden, so oder so, und wenn der EK sich dachte, wir knallen das Lager voll, damit wir gegen Schwankungen/Engpässe abgesichert sind und mal für 2 Jahre vielleicht gekauft haben, hat am Ende die andere Abteilung dann Kopfschmerzen wegen sowas wie Abschreibungen zum Stichtag =). Kenne ich. Wir kaufen teilweise auch Schlüsselkomponenten auf Jahre ein, normal. Vielleicht ist der Goldmarkt auch völlig anders und das macht dort niemand, aber zunächst vermute ich mal, dass das da alles ganz regulär gehandhabt wird.
Nicht präzise der 01.01., Januar war Peak doch bei ca. 5.600 USD, laufender Monat ist 4.500 USD. Das sind allein ca. 12%, zwischenzeitlich stands ja auch noch tiefer (Ende März). Plateaubildung usw. kann man jetzt spekulieren, aber wir haben es seit Januar mit sinkenden Hochs zu tun (der Januar war am Anfang aber viel niedriger und sehr wild, da hast du recht). Du könntest clever ende Dezember Anfang Januar gekauft haben, dann bist du irgendwo plan, aber wenn du halt zwischen Mitte Januar und Mitte März gekauft hast, siehts halt net gut aus XD.
Rolex ist mit 13 Tonnen jährlich immerhin größter Goldverbraucher in der Schweiz lt. Watchtime
Man könnte sich mit Optionen und/oder Futures gegen Veränderungen im Goldpreis hedgen. Würde ich machen wenn ich ein Unternehmen hätte, das mit Edelmetallen hantiert.
Dann freut sich Rolex sicher über deine Expertise. Ich denke die sind da nicht so helle. :gut:
Aber Fußpilz möchte man auf keinen Fall, eine Golduhr vielleicht schon 8o
:D
=(
DIe Welt wird immer teurer
Ich habe noch eine andere Idee:
Die PE war Anfang Jahr war nicht hoch genug. Man war optimistisch, dass der Goldpreis bald wieder stark sinkt. VOm 1.1. 25 auf den 1.1.26 ist der ca. 57k€ pro kg gestiegen. Nehmen wir an, dass Rolex 30% Marge will von ihren eigenen Verkaufspreis, der Händler 30%. Und der Staat 19% oben drauf. Dann macht 57k € im Einkauf 57/0.7/.07*1.19 oder ungefähr 140k am LP der Uhr aus.
Rolex will doch nicht da landen, dass sie an einer Golduhr nicht mehr verdienen als an einer Stahluhr. Die wollen auch auf das Gold Marge. der Händler auch. Und der Staat lässt sihc die MwSt schon gar nicht mehmen.
Eine DD36 hat AFAIL um die 100g 18k, also 75g Gold. Die hätte mit der Rechnung ca. 10'000 teurer werden können. Eine Sportuhr mit mehr Goldgewicht noch mehr. Die PE war aber deutlich tiefer.
Ich meine mich zu erinnern, dass eine goldene Submariner z.B. ca. 130g reines Gold hat. Mit 0% Marge für Rolex und Händler, nur den 19% MwSt oben drauf, sind das ca. 19k € nur für das Gold am 1.1.26. Ein Jahr davor wären es ohne Margen nur mit MwSt fast 10'000 weniger gewesen.
Die aktuellen Preise für Golduhren kosten also irgend jemanden deutlich Marge verglichen mit dem 1.1.25. Ob das der Händler ist oder Rolex? Oder beide? Das wissen wir wohl leider nicht.
Falsche Annahme: so berechnen Lowcost-Hersteller ihre Verkaufspreise
Premiummarken schauen eher nach der Preiselastizität
Hatten das Beispiel damals mal im MBA-Studium mit Computer-Herstellern durchgenommen.
Die schauen, was sind die günstigsten Komponenten, die wir zusammenhauen können und sind dann froh, wenn wir 5% auf diese Preise aufschlagen.
Gegenbeispiel Apple: wie teuer darf ein Produkt sein, bevor die Kunden sagen "ist mir zu teuer, kauf ich nicht".
Klar, das ist stark vereinfacht, aber im Grunde genommen ist es so.
Ist bei Porsche so, LV, Hermes, PP, AP, RR, you name it.
Bezieht sich die Preiserhöhung nur auf D oder auch A, CH, IT etc.?
So ist es! Und da jeder Wohlhabende den Goldpreis verfolgt hat, muss zwangsweise der Preis für Gold/Rolesor Uhren angehoben werden, damit die Uhren weiterhin als begehrenswert angesehen werden. Man kauft in diesem Segment nichts, was billig ist. Wie oben schon geschrieben. Entweder hast du die Kohle oder eben nicht.
Ok, mit dem Thema Fusspilz schweifen wir gerade ein wenig vom Thema ab - kann jemand die PE noch bestätigen?
Klaro wissen wir am 01.06. alle mehr, aber ich bin definitiv neugierig.
Du hast noch morgen und übermorgen Zeit zum Einkaufen. Billiger wird es auf jeden Fall nicht.
„Einkaufen“ ist gut - du meinst wohl „Interessenbekunden“ =(
Bei Vollgold?
Also wenn’s nicht grad ne Le Mans sein soll kann man ja mal schauen.
Wenn allein nur Preiserhöhungen dazu dienen, um den Umsatz zu steigern, wird man bald feststellen, daß die Nachfrage in Form der Stückzahl gleich bleibt oder zurückgeht. Dann geht die Begehrlichkeit zurück und der Mythos ist bald nur noch Geschichte. Ferrari Porsche machen diese Erfahrung gerade. Emotionen und Begehrlichkeit kann man nicht mit Preisschildern steuern. Dann zieht die Karawane weiter und sucht sich andere Objekte und der Must-Have Traum bricht zusammen.
Die echten Uhrensammler bleiben zurück
Mit schlappen 5% gibt sich weder Rolex noch der Konzi zufrieden. Garantiert.
Schätzung des Gold Gewichts einer Submariner: Die vollgoldene wird mit ca. 240g angegeben, die in Stahl mit 155g. Müssten also ca. (240-155)/(19.3-7.9)*19.3 oder 144g Gold sein. nReines Gold, nicht 18k
144g Gold kosten Stand heute mit 19% MwSt drauf ca. 20'500 €. Der LP ist mit MwSt. Diese kann auch nicht vermieden werden. Um so viel teurer muss die Golduhr sein, damit Rolex und Händler genau gleich viel verdienen wie an Stahl. Nicht in Prozent, sondern in Euro. Die wollen aber garantiert mehr € an einer goldenen verdienen als an einer in Stahl. Wesentlich mehr. Das war auch lange so.
Goil! :verneig:
Rechnest Du auch den Rohwert der Baumwolle aus, wenn Du Dir ein paar Socken kaufst?
Oder das Verhältnis von Fruchtanteil zu Schale beim Kauf einer Banane unter Einbeziehung der Marge des Bananenpflückers und der des Supermarkts?
Finde ich jetzt extrem Bemerkenswert.
Es wird in jedem Fall so sein wie immer, dass Rad der Inflation dreht sich unaufhaltsam weiter und wenn man in zehn oder 20 Jahren diesen Faden hervorholt, kann man über die hier besprochenen Preise nur staunen und sich ärgern, dass man damals nicht zugeschlagen hat, als eine goldene Submariner noch unter 50k Liste gekostet hat und nicht wie dann knapp unter 90k liegt, wobei gebrauchte dann mit etwa 50-60k gehandelt werden.
über Umwege von einem Konzi gehört, dass die PE wohl tatsächlich kommt. Am Montag werden wir es sehen, ob das nun wirklich stimmt.
Und die neuen Preise sind online.
5% auf Vollgold
Ja, da ist sie. Eine vollgoldene Submariner kostet jetzt 45400 CHF, meine Rootbeer würde ich heute 17900 zahlen, 2024 stand noch eine 15 vorne, und da gab es schon eine deutliche PE zwischen Wunsch und Abholen. Ist ziemlich genau der Anstieg vom Goldpreis bei der Rootbeer. Die PE war damals im Sommer 2024, Gold bei ca. 65k CHF das kg. Jetzt kostet das 50k mehr und die Rootbeer hat gut 40g reines Gold drinnen, macht 2000 CHF mehr.
Ist über 24 Monate also nichts an Marge dazu gekommen, nur gerade die von vor 2 Jahren behalten worden. In CHF, nicht in Prozent! Kenne gerade nicht mehr den Submariner Preis von Anfang oder Mitte 2024, aber vermute, dass es da ähnlich ist, in der stecken 140g Gold.
Ach ja, der Aufpreis der Rootbeer zur Stahl GMT mit gleichem Armband Typ liegt jetzt bei 6400 CHF. Rund 5000 davon sind der Goldanteil. Für mich ein klares Zeichen, dass Rolex darauf achtet, auch die Kosten weiter zu reichen. Ginge es bei der Preisgestaltung darum, was der Markt zahlen will, sähe die Sache ganz anders aus. Dann würde die Rootbeer nach wie vor um die 15 bis 16 kCHF kosten. Und in Stahl gäbe es sie für 13 bis 14k mit den heute erhältlichen Lünetten und der heilige Gral Pepsi in Stahl würde vermutlich 18 bis 20k Liste kosten, wäre dafür aber noch verfügbar. Die Stahl GMT Master würden auch für diese Preise Warteliste bedeuten. Während man Bicolor ja reicht einfach bekommt.
Bei der Betrachung in CHF wird das ganze auch nicht mit Währungsschwankungen und hoher MwSt verzerrt.
Auf die Graumarktpreise wird sich das wohl eher längerfristig auswirken.
Schätze auch, dass Rolex die Produktion dementsprechend anpassen wird und einfach weniger Vollgoldmodelle produziert um die Begehrlichkeit aufrecht zu erhalten.
Habe mal gelesen, dass bei einer Goldenen Rolex deutlich mehr Handarbeit dahinter ist als bei einer Stahluhr und deshalb auch die Differenz Material zu Verkaufspreis deutlich höher ist, kann das aber selbst weder bestätigen noch widerlegen.