Hab heute die Prospekte bekommen. Abgesehen davon, dass er ein "Schw.....-Geld kostet (50.000€), wäre es das erste Elektrofahrzeug, das mir gefällt.
http://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/bm...013/start.html
Was meint Ihr dazu?
Druckbare Version
Hab heute die Prospekte bekommen. Abgesehen davon, dass er ein "Schw.....-Geld kostet (50.000€), wäre es das erste Elektrofahrzeug, das mir gefällt.
http://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/bm...013/start.html
Was meint Ihr dazu?
Meine Meinung hatte ich hier schonmal zusammengefasst: http://www.luxify.de/iaa-2013-der-messerundgang-teil-2/
Zitat:
(...)
Klar klingt das noch wie Zukunftsmusik, doch die Zukunft ist nah. Und eines der futuristischsten Fahrzeuge der IAA, das gibt es schon. Den BMW i3. 10 Stück davon pendeln als Presseshuttle zwischen den Messehallen und sind heiß begehrt. Am Ende meines Rundgangs ergattere auch ich nochmal einen Platz im i3 und lasse mich zurück zum Portalhaus neben Halle 11 fahren.
Etliche ebenfalls als Shuttle eingesetzte Elektro- und Hybridfahrzeuge kommen uns entgegen. Nein, die Zukunft ist nicht nur nah, hier hat sie definitiv schon begonnen. Das leise Dahingleiten im i3 ist faszinierend, die Materialanmutung des 170 PS Fahrzeugs mit CFK Chassis ist es weniger. Alles mutet irgendwie mächtig billig an, hat etwas von den Presskartons, in denen Elektrokleingeräte verpackt sind. Die verwendeten Farben erinnern an mich an die 60er Jahre Couch meiner Großmutter aber ok, alles kommt ja mal wieder in Mode.
Doch der Leichtbau des i3 hat noch einen anderen Nachteil. Steigt ein Passagier aus oder zu, wackelt das gesamte Fahrzeug wie bei einem mittleren Erdbeben hin und her. Ebenfalls nervig: der i3 verfügt zwar über vier Türen, da die hinteren aber an der C-Säule angeschlagen sind, gehen sie nur auf, wenn die vorderen Türen vorher geöffnet wurden.
Ein Problem haben alle hier verkehrenden Fahrzeuge auf Elektrobetrieb gemein. Für Fußgänger sind sie äußerst gefährlich. Höllisch muss man als solcher aufpassen, nicht von einem e-Gefährt erfasst zu werden und auch die Shuttlefahrer klagen schon am ersten Tag ihr Leid. “Damn Hybrids! Dangerous!” hieß es dazu einmal in einer meiner Lieblingsserien und ja, da ist was dran.
Hmm, der fängt doch ohne den Range Extender bei 35 oder 36k an, oder?
Ach übrigens, fährt sich geil...
Anhang 38603
Der Elektromotor beschleunigt genial und hat ein Mörderbremsmoment.
Bei vorausschauender Fahrweise halten die Bremsbeläge ewig.
Letztendlich ist es doch nur ein Verschieben des Schadstoffausstoßes hin zu den Kraftwerken. Sauberer fährt man doch nicht wirklich. Wenn dann die Versorger die Preise aufgrund erhöhter Nachfrage anheben, dann zahle ich nicht nur mehr für den "Kraftstoff Strom" sondern auch für den Haushaltsstrom. Solange eine Trennung hier nicht klar geregelt ist, ist ein E-Auto für mich indiskutabel.
Danke für deine Meinung, 63er - aber das ist hier keine Grundsatzdiskussion pro/contra Elektroauto (dafür gibt es bereits einen eigenen Thread), sondern eine Diskussion um den i3.
http://i1220.photobucket.com/albums/...ps56780d1e.jpg
mir gefällt er :gut:
Der i3 ist klasse und konsequent umgesetzt. Ich bin darüber hinaus gespannt, wie Tesla den deutschen Markt für Elektroautos beeinflussen wird.
Ich bin halt generell skeptisch bzgl. der Reichweite und Lebensdauer. Wie lange (km) hält der Akku, wenns mal richtig kalt ist? Kaufen würde ich aufgrund der Akkuproblematik momentan nicht - nur leasen.
Und da rufen sie momentan Raten auf, da bekomm ich noch einen 7er dafür.
So siehts mal aus. Das Marketing ist gut gemacht und dem Markenimage tut es ordentlich gut bei BMW.
Praktischer Alltagsnutzen bei einer Reichweite im realen Gebrauch von rund 120 Km sieht für mich anders aus. Gerade dann, wenn es sich um das einzige Fahrzeug im Nutzerkreis handelt und eben nicht um einen Zweitwagen.
Ich glaube, es gibt nicht wenige Leute, die mit einer täglichen Reichweite von 120km allemal auskommen. Und für weitere Fahrten gibt es die Möglichkeit, einen kostenlosen Leihwagen von BMW zu bekommen.
Du hast aber Recht damit, dass der i3 zu Beginn wohl eher in der Zweitwagen-Kategorie angesiedelt sein wird.
Die Entwicklungskosten waren bestimmt nicht geringer als beim 7er. Es ist halt kein Auto, wo man den Verbrenner rausgeschmissen hat und einen E-Motor reingepflanzt hat. Das ganze Konzept, Carbon etc. ist auf E-Betrieb ausgelegt, alles neu, alles aufwendig. Was neues zu machen ist immer teuer, später wird es dann in größeren Stückzahlen billiger.
Und >300km mit Range-Extener finde ich ok, dann tankt man notfalls und fährt weiter. Der Usecase mit >160km am Tag ist zumindest bei mir nicht die Regel. Man hat Angst, dass man liegen bleibt. Aber fahrt mal und wundert Euch wie weit man damit am Tag kommt. Ist wirklich wahr.
Der Range-Extender ist auch für Dauerbetrieb ausgelegt, oder? Also ich könnte damit am Stück z.B. nach Hamburg fahren. Oder ist da irgendwo eine Grenze, dass man sagt der Range Extender schaffts nur bis X km Reichweite, weil bis dahin nicht genügend Strom nachgeladen werden konnte?
Dauerbetrieb ist kein Problem, die Grenze ist halt der 9 Liter Tank von dem Moppedmotor.
Theoretisch schaffst du insgesamt ca.300km mit dem Extender, danach ist Tanken ob Strom oder Sprit angesagt.
Ich liebe das i-konzept, ob 3er oder 8er.
Preis rechnet sich irgendwann, und irgendwie ist es auch ein Statement.
Es gibt ein Add-on-Mobility-Paket (etwas weiter unten auf der Seite). Ich glaub aber nicht, dass das kostenlos ist.
http://www.bmw.de/de/topics/faszinat...-electric.html
Gruß
Erik
Kann ich mir auch nicht vorstellen. Wie sollte das kalkuliert werden ?
Ich hätte da immer ein komisches Gefühl, wenn ich spontan noch den ein oder anderen Schlenker machen müsste, dass ich doch mal liegen bleibe..
Der Range Extender unterstützt nur, d.h. ist die Batterie leer, dann geht auch mit Extender nichts mehr. Man kann nicht mit ihm alleine fahren. Zumindest wurde mir das so erklärt. Außerdem widerspricht es dem reinen Elektrofahren. Ich schlepp wieder einen zweiten Motor mit.
100.000km bzw. 8 Jahre nutzen mir wenig, wenn ich mit 60.000km das Ding verkaufen will. Ich denke, der bevorstehende Akkuwechsel drückt auch enorm auf den Preis. Deshalb würde ich leasen, dann ist's mir wurscht.
Niemand von BMW konnte mir bis jetzt auch sagen, wie lange der Akku hält, wenns mal richtig kalt ist oder der Wagen mal über Nacht im Freien steht.
Ich habs hier schon oft gesagt: Ich finde das Range-Extender-Konzept eine sinnvolle Sache (im Allgemeinen). Ein Verbrennungsmotor bei der effektivsten Arbeitsdrehzahl betrieben, der den Strom für die Elektromotoren bringt. Man hat die Unabhängigkeit, einfach an Tankstellen tanken zu können und einen niedrigen Verbrauch wegen optimalem Betriebspunkt.
Sorry 63er, jetzt hab ich mich auch hinreissen lassen.
Ich finde den i8 super - mit 3 Litern wäre es eine echte Alternative zum Diesel.
ABER: Braucht er wirklich nur 3 Liter? Ich fahr nur Langstrecke (mind. 76Km einfach täglich oder wesentlich mehr) und da ist wohl ein E-Mobil nicht geeignet - oder?
Der i3 ist faszinierend und technisch sicher toll gemacht. Für 95% der Autokäufer wird die Reichweite auch mehr als ausreichend sein. Die Frage ist nur, ob man für ein Stadtmobil in Golfgröße so viel Geld ausgeben will. Dazu gehört schon eine Menge Idealismus. Würde mir die Reichweite reichen, würde ich es wahrscheinlich sogar tun.
Der Tesla Model S hat mit 85 kWh Akku scheinbar wirklich über 350km realistischer Reichweite. Das ist schon ne andere Nummer, jedoch kostet das Auto auch mal knapp das doppelte.
Ob kalt oder warm ist dem Akku soweit wurscht.
Der wird beheizt oder gekühlt. Das geht dann neben der Heizung auf die Reichweite.
Hängt das Ding an der Ladestation, ist's wiederum für die Reichweite wurst. Weil dann ist alles schon schön in Betriebstemperatur wenn du einsteigst. Hast halt einen höheren Stromverbrauch beim Laden gehabt.
100 km gehn bestimmt immer klar.
Meine Worte ;)
Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt. Hier zwei Beispiele, die bei mir öfters vorkommen:
1. Fahre zu Bekannten (50% Restreichweite), Wagen steht in kalter Winternacht ohne aufgeladen zu werden im Freien.
2. Fähre zu Kunden. Wagen steht im Winter den ganzen Tag im Freien.
Zu beachten ist auch, dass im Winter der Energieverbrauch beim Fahren aufgrund Heizung erheblich höher ist.
Wie wirkt sich die Kälte dann auch die Restreichweite aus?
Ich hatte zwar nur den Twizy, aber zumindest bei dem ist es in der Tat so, dass die Umgebungstemperatur sich
auf die Batterien ausgewirkt hat. Aber zumindest bei Deinen Bekannten könntest Du ja ggf. nachladen, oder?!
Mittlerweile habe ich - trotz Benzin im Blut - die Angst vor Elektroautos abgelegt.
Die ersten Tage sind ungewohnt und erfordern ein Umdenken, dann geht es...
Wobei ich zum Reichweitenextender raten würde!
Bei Smart und Renault wird der Akku ja geleast, auch wenn du die Kiste cash bezahlst, ist das bei BMW anders?
Bei aller Liebe, aber welche Medikamente haben die meisten hier gerade genommen?
Ich rede von den Befürwortern des i3. Das kann doch nicht euer Ernst sein?
Der i3ist eine groteske Erscheinung und eine bodenlose Frechheit von BMW. Das Auto ist furchtbar hässlich.
Die Carbontechnologie ist schon fast perfekt, aber warum in 3 Teufels Namen müssen Elektroautos immer so abgrundtief hässlich sein?
Warum? Um mit meinem Internetliebling zu sprechen:
Habbe Sie enn Grund?
Wenn BMW oder auch andere Fahrzeughersteller ernsthaft Interesse an einer schnellen Verbreitung des Elektroantriebes für Autos hätten, dann würden Sie den Antrieb in bestehende Fahrzeuge integrieren. Und nicht in solche abgrundtief hässlichen Käuferverschreckende Monsterkarren.
Renault Twizy? Ein Rollator!
Der BMW i3? Euch möchte ich hören wenn nach einem Unfall euer Kind durch die famose Türkonstruktion nicht zu befreien ist.
Männer, der i3 ist wie die anderen Elektroautos ein optischer Witz, schmal und hoch.
Der Audi A2, der optische Bruder und BMWs Designhilfe wurde immer als hässlich bezeichnet. Und als BMW finden wir das Auto dann gut oder was? :rofl:
Die meisten hier sind doch gar nicht soweit unreif genug für E-Autos. Hier werden Porsche gekauft und der Krawallauspuff wird für 1000e von Euro dazugekauft oder nachgerüstet. Mercedes bietet mit dem AMG+ Fahrprogramm ein geradezu süchtig machendes Auspuffknall und Fahrstufenmanagement an welches hier auch Beifall findet..
... und dann kommt Ihr mit mit rosa Wölkchen säusel Fahrzegelchen an :rofl:
Nein, BMW. Setzen, 6.
Mit dem i8 zeigt Ihr doch das es auch besser geht. Etwas Feinschliff, Kurzpimmelstudensicken und -förz weg und da hätten wir schon das feine Elektroauto.
Der BMW 1er ist doch ein feines Auto. Warum feilt man hier nicht am Gewicht und hängt den Antrieb hier rein?
Ach, man hat Angst vor der breiten Akzeptanz des E-Autos, oder? :bgdev:
Und ich sag euch noch was: Ich hab die Faxen dicke von karrieregeilen Bubis die bei den Herstellern den Autoentwickler geben.
Blödsinnige Ausstattungen wie eine per Knopf elektrisch schließende SUV-Heckklappe. Was soll das?
Wenn Mutti die Klappe nicht schließen kann dann ist ein SUV wohl nicht das richtige Auto für Mutti, oder? Aber so ist das heutzutage im Big Business: Niemanden verschrecken, alles möglich machen.
Der dümmste Satz aus Technikersicht ist: geht nicht gibts nicht.
Ach und noch was:
Warum bietet Mercedes eigentlich keinen Hybrid SUV Hybrid mehr an?
Gibt es überhaupt noch einen Hybrid bei Mercedes? Oder bei BMW? Porsche hat ja den Cayenne Hybrid. Hat den hier jemand?
Da ich seit 2004 'nen A2 habe, der sich mir mehr aufgrund seines Konzepts denn seiner Optik erschlossen hat, darf ich auch den i3 gut finden. ;)
Vielleicht schreckt mich die Optik nicht ab, weil ich in einem R4 groß geworden bin und das auch mein erstes Auto war. :bgdev:
Hesselbach :verneig: :verneig: :verneig:
Bei allem +10000000000000000 :verneig:
Bis auf vielleicht die elektrische Kofferrauklappe, an die habe ich mich gewöhnt und finde das gut. :rofl:
Und zum i8: 126.000,00 Euro für einen Dreizylinder mit 170 PS und ein Elektromotörchen dazu. :rofl: Denen brennt doch der Helm. :rofl:
Das ganze Hybrid Gedöns habe ich immer und werde es auch immer als schwachsinnig empfinden. Ich will einen Motor und egal welchen.
Dass man neben einem 911er auch ein e-Mobil in der Garage hat, ist in meinen Augen nicht widersprüchlich.
Über das Design können wir gerne streiten, aber da gibt's noch genügend andere/schlimmere z.B. Smart etc.
Beim i8 bin ich gespannt. Fahrzeugtechnisch geht der in meinen Augen gar nicht.
Das kann man sehe wie man will. Um das vermeintliche Ökogewissen zu beruhigen taugt die Kombination allemal.
Ich finde Hybrid geil, und wenns nur einen Liter auf 100km spart. Und ich find auch und immer noch den A2 geil, für den heute nicht umsonst Höchstpreise am Gebrauchtwagenmarkt bezahlt werden. An Audis Stelle würde ich den alten A2 optimieren und wieder produzieren.
Das sehe ich ähnlich. Wenn jeder neben seinem spritverschleudernden Spaßmobil auch ein extrem umweltfreundliches Auto für den Alltag bewegt, wäre doch schon viel geholfen. Es ist ja die Faszination an der Technik, die gerade hier bei uns viele eint. Und da kann ein 930 Turbo ähnlich faszinierend sein wie ein Elektro-, aber auch Hybridauto. Und wie das hier ja schon so oft gesagt wurde, irgendwer muss mal den Anfang machen.
Das mit der Heckklappe aber, also bitte, wenn jeder jeden Fortschritt für lächerlich und sinnlos erachten würde, wo wären wir denn dann heute? Vielen Menschen gefallen derzeit nunmal SUVs, das ist nicht von der Hand zu weisen und wenn Automobilhersteller versuchen, Geld damit zu verdienen, jede noch so kleine Nische zu besetzten, ja warum denn nicht? Und wenn die Heckklappe von alleine per Fußbewegung öffnet, weil Mutti grad die Einkaufstüten trägt, ei, das kann man als Schwachsinn abtun oder als durchaus nützliches Feature. Für mich wäre das letzteres.
Elektro- und Hybridautos sind für mich zwei Konzepte, die ich beide interessant finde. Zum Thema wie umweltfreundlich solche Fahrzeuge letztlich wirklich sind, werde auch ich mich hier mangels fundiertem Wissen jetzt nicht äußern, dafür aber gerne noch mal zum i3. Ich finde es mutig, dass BMW dieses Thema derart angeht, ob es sich auszahlt wird sich zeigen. Auch finde ich es ok, wenn man schon so einen Schritt geht, dann auch gleich andere "alte Zöpfe" mit abzuschneiden und ein komplett neues Konzept zu finden.
Der i3 wirkt wie ein Zukunftsauto, was man so im Jahre 2013 noch nicht erwartet. Mit all den damit verbundenen Vor-, aber leider auch Nachteilen. Das Türkonzept, da bin ich wieder beim Herrn Direggdär, ist m.E. großer Murks, die Materialanmutung Banane und das Autochen wackelt wie ein Schwalbenschwanz. Auf mich wirkt es wie eine Studie, fernab einer Serienproduktion. Trotzdem. Irgendwer muss mal mit sowas anfangen. Irgendwie.
:gut:
Zu Hesselbachs Einwand, dass man doch lieber bestehende Autos elektrifizieren sollte: Dass die Integration von elektrischen Antrieben in bestehende Fahrzeuge als einzige Antriebsquelle ziemlich erfolgloser, technisch schwachsinniger Mist ist, hat die Vergangenheit hinlänglich bewiesen. Dass nun endlich Fahrzeughersteller konsequent als Elektroautos entwickelte Autos auf den Markt bringen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das Design des i3 mag Geschmacksache sein. Die Tatsache, dass es in der Elektromobilität endlich mal weiter geht, nicht.
Rechnet man den CO2 Ausstoß des i3 mit dem aktuellen deutschen Energiemix um, bekommt man ein 170 PS Auto mit irgendwas um 7-7,5 Sekunden auf 100 mit einem CO2-Ausstoß von 74g/km. Welches Auto mit vergleichbaren Fahrleistungen mit einem Verbrenner kann das?
Das große Problem der E-Autos ist die (noch) fehlende Akzeptanz und Sozialverträglichkeit. Kauft man sich heute so ein Auto, wird man oftmals in die Kategorie "grüner Spinner" eingeordnet oder schuldbewußter Hummer-Erstwagenfahrer. Das Umdenken aber muß auf allen Ebenen erfolgen, damit den Elektro-Autos Erfolg beschieden ist. Das wichtigste jedoch: Der Verbrauch der fossilen Brennstoffe zum Zwecke der Fortbewegung von Menschen muß runter, es gibt genügend Dinge, die Erdöl wichtiger machen, als es zur Verbrennung zu verwenden.
Das allergrößte Problem in meinen Augen ist jedoch der Preis: Warum fahren US-amerikanische Unterschichtler die größten gazoline-guzzler? Weil es die einzigen Autos sind, die sie sich leisten können- wer mehr verdient, kann sich das sparsamere Auto leisten, da gabs genug Untersuchungen dazu. Hier muß der Ansatz kommen, ein E-Auto darf nicht mehr als 25 TE kosten, damit es sich verbreitet- von daher muß man sagen, daß BMW mit der neuen Technologie alles richtig macht, ja geradezu unverschämt innovativ ist, wegen Sport und Religion aber das Klassenziel nicht erreicht hat- schade!
Und das schreibt einer, der vielleicht noch das Ende der fossilen Brennstoffe erlebt, dem es aber egal sein wird, da Rollatoren nicht mit Erdöl laufen. Einer der keine Kinder hat, der sich aber so ein E-Auto anschaffen wird, um seinen Beitrag zur Umweltentlastung beizutragen. Einer, der bereit ist, Einschränkungen seines persönlichen Wohlbefindens hinzunehmen, um seinen Fußabdruck in der Welt nicht zu tief werden zu lassen. Wenn diese Denke durchgedrungen ist UND der Preis paßt, werden wir eine Schwemme dieser Fahrzeuge erleben- hoffentlich!
Beim Anblick des i3 stelle ich fest, das Konzept und Design des E-Antriebs und der zugehörigen Autos ist noch nicht in meinem Kopf angekommen. Bei mir müssen Autos Emotionen wecken. Der i3 spricht mich null an. Wenn ich mir den Wagen anschaue, empfinde ich nichts positives. Nada. Dem Auto fehlt es an allem, was ein Auto ausmacht. Da ist nichts, keine Leidenschaft, keine rassigen Formen, nichts sportliches nichts was dem Macho in mir sagt: Boaaaaahhhh, geil!
Der i3 ist der Grünkernbratling unter den Rindersteaks, die Tine Wittler unter den Supermodels. Es mag Leute denen das gefällt, ich gehöre nicht dazu.
Ich bin da bei Michi - Konzept ist gut, Verbesserungsmöglichkeiten gibt's natürlich (siehe Percy) noch genug.
Aber, um so eine Fahrzeugklasse so schnell wie möglich mit einer hohen Stückzahl zu verbreiten, muss der Preis passen. Da mag die Entwicklung noch so teuer sein, wenn ich zum Serienstart nur ein par Prozent des Zielpublikums erreiche, weil für den Rest einfach nicht leistbar, geht das garantiert in die Hose.
Wenn man solch eine Technologie massentauglich und mit nennenswerten Absatzzahlen etablieren will, dann muss man eben auch mal die Kapitalbasis anknabbern und zur Not Null auf Null kalkulieren.
Wenn´s dann mal läuft kann man ja bei der Folgegeneration durch später erzielbaren Produktionskosteneinsparungen wieder (mehr) Gewinn machen.
Investition in die Zukunft nennt man das glaub ich....
Der i3 ist für mich optisch schon interessant, da wär ich ja auch nicht unbedingt abgeneigt. Für den aufgerufenen Preis erwarte ich allerdings eine Verarbeitungsqualität und Materialanmutung, die der des aktuellen Golf, oder zumindest der der Vorgängergeneration, gleichkommt!
Türen, die beim Schliessen metallisch "klonk" machen, kann ich aufgrund des Kultstatus maximal bei einem Mercedes G-Modell akzeptieren. Oder eben mit Preisanpassung bei einem günstigen französischen Kompaktwagen.