Ui! Das ist spannend. Wie bist Du da vorgegangen?
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Ui! Das ist spannend. Wie bist Du da vorgegangen?
Meine SD43 war innerhalb der Garantiezeit zweimal in Köln. Nach insgesamt 7 Jahren wieder deutlicher Nachgang, geringe Amplitude….. also Revision beim zertifizierten Konzi. Bei der Gelegenheit wurde auf meinen Wunsch hin ein entspiegeltes Glas verbaut. Kostenlos war die Revision natürlich nicht.
Ich habe bei der Abgabe der SD43 moniert, dass diese bereits einmal einreguliert wurde und nun nach 8 Jahren eine Revision braucht, meine andere SD aber erst nach 15 Jahren zur Revision musste und ich daher keine wirkliche Verbesserung im neuen Werk sehe. Beide Revisionen wurden beim selben Konzessionär gemacht.
Ich habe bei diesem Konzessionär dieses Jahr aber auch schon 3 Uhren (inklusive einer goldenen) zum Listenpreis gekauft, so dass es gegebenenfalls auch ein „Naturalrabatt“ sein könnte.
Nun hat es die Datejust meiner Frau auch erwischt. :(
Ich habe sie am Samstag bei meinem Konzi abgegeben, und heute kam der Anruf vom Uhrmacher, dass das Werk revisioniert werden müsse. Man sagte mir dann aber, dass dies inhouse gemacht würde. Er sei von Rolex zertifiziert und Rolex würde hier genau Vorgaben machen, welche Uhren beim Konzessionär und welche Uhren bei Rolex selbst bearbeitet würden.
War das bei euch auch so?
Diese Vorgaben gibt es, ja.
Danke Percy :gut:
Ist das Problem eigentlich bei Uhren neueren Jahrgangs von Anfang an behoben worden, oder ist Stand heute davon auszugehen, dass es auch eine Neuuhr 2026 irgendwann trifft?
Weil die Lösung des Problems bekannt ist, gehe ich davon aus, dass heutige Uhren nicht betroffen sind.
Hmmm. Das hab' ich dann verpasst. 8o Dass die Ursache bekannt ist und auch, wie man damit umgeht, wenn das auftritt, ja. Aber worin genau liegt jetzt die dauerhafte Lösung des Problems? Was wurde konstruktiv geändert, dass das nicht mehr auftritt?
Würde mich auch brennend interessieren..
Höre ich auch zum ersten mal, bin gespannt was ich da verpasst habe.
Das Problem besteht ja wohl darin, dass an Teilen des Uhrwerks (wohl den Ankerpaletten und den Zapfen des Sekundenrads) die Schmierung nicht hält. Grund ist wohl eine fehlende oder schlecht durchgeführte Epilamisierung (also "Anrauung") der Teile. Ist die Oberfläche zu glatt, verschwinden die Öle.
Wir hatten hier ja Anfang Februar einen Artikel aus chronostreet.com verlinkt und besprochen. Rolex kennt das Problem ja. In dem Artikel hieß es, dass Rolex "quietly updated some parts in newer batches of 3235 movement". Ich hatte das dann so verstanden, dass Teile, die früher (zu) glatt waren, nun epilamisiert werden.
Objektiv werden die Nennungen in diesem Thread hier ja auch weniger, und das, obwohl jeden Tag neue Uhren mit 32xx-Kaliber auf den Markt kommen. Uhren, die meinetwegen 2020 das Problem hatten, wurden damals vielleicht einfach "normal" revidiert, und dort tritt das Problem heute wieder auf. Aber Uhren, die nach einem bestimmten Punkt ausgeliefert wurden, haben möglicherweise eine behandelte Oberfläche, bei der das Problem innerhalb normaler Revisionsintervalle nicht mehr auftritt.
Danke! Das würde in der Tat Sinn ergeben... :gut:
Vielleicht ist es in diesem Thread auch nur so ruhig, weil Robert hier ausgezogen ist :D
So kann es sein, gut erklärt. Danke!!
Das hatte ich irgendwie nicht mitbekommen.
Das wäre ja äußerst erfreulich, weil der Fix jetzt nicht so kompliziert klingt.
Also weniger ein konstruktives Problem, als nurmehr eine fehlende Oberflächenbehandlung.
Dann kann man ja doch noch auf die 32er gehen. Denn schön sind die 126xxx Modelle ja.