Sehr geiler Specialty Coffee Röster aus Düsseldorf. Heute ausprobiert:
https://lightroast.de/collections/ro...DMpDw7BiC9oUHA
Anhang 356446
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Sehr geiler Specialty Coffee Röster aus Düsseldorf. Heute ausprobiert:
https://lightroast.de/collections/ro...DMpDw7BiC9oUHA
Anhang 356446
Immer sehr coole Setups hier :gut:
Neues Spielzeug:
Anhang 356491
Subminimal "The Flick" WDT Tool - man kann es kaum besser auf den Punkt bringen: "... but who cares about that - it does this! :D
https://www.youtube.com/watch?v=gbZVwTvS6iI
Ich denke ja, dass diese ganzen Hightech-Geräte mit Elektronik und Programmierung etwas erreichen, dass Dir mit einer Handhebel-Maschine mit etwas Übung irgendwann in Fleisch und Blut übergeht - mit dem Unterschied, dass Du eine LaPavoni von 1980 immer noch gut reparieren kannst, während so Geräte wie von Maro in 15 Jahren wahrscheinlich Elektroschrott sind (wenn die Firma die Start-up-Phase nicht überlebt wie so viele, dann noch viel früher).
Ich fände eine GS3 o.ä. mit einer Volumenmetrik sehr spannend noch als Funktion (oder eben IOT bei der Mini iVm Acaia Lunar), ich glaub das wars dann aber auch an Tech, ich mag schon das manuelle der Espressozubereitung...das hat ja auch was. Ich möchte keine Touchdisplays wo ich Druckprofile analysieren muss usw. Irgendwann is auch ma gut. Da optimiere ich lieber meine Milchschaumkünste usw.
Ich überlege dieses Nadelventil in die LM einbauen zu lassen.
Das fände ich interessant und irgendwie so eine manuelle Spielerei wie bei einem Handhelbler.
Aber jetzt hardcore tief ins Profiling einzutauchen wäre mir zu viel.
Hab ja so schon genug zu tun damit anständiger Kaffee rauskommt.
jo, ich heisse auch nicht Lance Hedrick
Vielen Dank für die Bestätigung meines Bauchgefühls. Man überlegt ja immer wieder, ob man noch auf der richtigen Spur ist, obwohl sich alte weiße Männer ja nicht hinterfragen. Wenn mann dann noch technikaffin ist findet man schon faszinierend, was alles möglich ist. Aber eigentlich mag ich meine Dampfmaschine, die Geräusche, die sie beim Aufheizen und Brühen macht, und ähnlich, wie bei Uhren, auch die Mechanik dahinter. Für meine Dalla Corte gibt es nicht einmal eine App, kein BT, kein WiFi. Dazu kommt dann noch die perfect imperfection des Italienischen.
ich guck immer gerne was Leute nutzen die echt guten Kaffee machen und wenn ich dann sehe dass das derzeit 99.999999999% traditionelle Siebträgermaschinen sind wo dieses flüssige Gold herauskommt, sehe ich einfach keinen Grund für was anderes solange ich den Kaffee fast genauso gut so hinkriege. Zumal die Mühle und die Bohne mMn immernoch wichtiger sind als irgendein Flow Profil.
Ich bin auch eher technikaffin, aber beim Espresso verlasse ich mich ganz auf meine eigenen Sensoren und Sinne. Mit Fingerspitzen- und Bauchgefühl und etwas Erfahrung ist das Ergebnis von Handmühle und Handhebler nach wie vor äußerst befriedigend. Zudem hat das Zelebrieren des gesamten manuellen Prozesses etwas von Zen. ;)
Ich würde mein Setup (Mahlgut MG1 und Strietman CT1) nicht gegen einen hochautomatisierten digitalen Chrombomber eintauschen.
Gerade die antiquierte Technik meiner E61-Maschine macht einen großen Teil der Faszination aus.
Nur simpelste Technik, keine Elektronik, keine App, kein Firlefanz.
Und das Wissen, dass man das Ding vermutlich auch in 50 Jahren noch reparieren kann, auch wenn ich dann nicht mehr leben werde.
Gerne Bilder von der CT1 und der MG1:
Anhang 356549
Anhang 356547
MfG
Udo
Mal ein erfrischend anderes Sujet, als die „üblichen“ Aufbauten hier bei uns.
Mag ich.:gut:
Die kleine Moccamaster ist ja süß.=)
Das spricht mein Maschinenbauer-Herz schon sehr an…
Der große Vorteil bei beiden Geräten ist die super einfache Reinigung und Wartung. In wenigen Minuten sind beide Geräte komplett demontierbar.
Der Kolben des Handheblers kann bei Bedarf einfach mit neuen Dichtungsringen versehen werden. Nichts braucht eingesandt oder zum Fachhandel geschleppt werden. Nirgendwo kann sich Kaffeefett anlagern und den bei Vollautomaten kaum vermeidbaren schmockigen Geruch verursachen.
Zudem hat die Mühle so gut wie keinen Totraum.
Das und der lärmarme Handbetrieb waren meine entscheidenden Kaufkriterien.
Preislich tut sich da nicht viel im Vergleich zu den gängigen Zweikreisern und single dose Mühlen.
Die Strietman ist wirklich Skulptur und Maschine, eigentlich hätte sie ein Podest und einen Strahler drauf verdient :-)
Für die Studio gibt es einen Mod mit zwei Nadelventilen, der drei Flussgeschwindigkeiten zulässt. Ich hatte meine Studio vor einer Weile hier mal mit Links vorgestellt. Aber wenn ich erhlich bin, habe ich den Mod seit Monaten nicht genutzt, was dein Bauchgefühl nochmal bestätigt. Andererseits ist haben natürlich immer besser als nicht haben.:op:
Impressionen
Anhang 356730
Schöne Tasse.
Ich habe eine Lelit Bianca mit Nadelventil. Es ist eine nette Spielerei, aber ich kann nicht behaupten, dass es sensationell anderen Espresso produzieren würde. Ich finde es vor allem praktisch, um Shots zu "retten", wenn der Mahlgrad zu grob ist. Ganz anders sieht es hingegen bei der Flair 58 aus. Die holt so viel mehr aus dem Espresso heraus, das hat mich selbst total überrascht. Das Handling ist mir persönlich aber zu fummelig.
Wenn ich ehrlich bin dann reichen mir die Parameter:
- Brühverhältnis
- Bezugszeit -> Mahlgrad
- Temperatur
Mehr Möglichkeiten machen den Espresso nicht unbedingt besser.
Bevor es wieder nach Indien geht, feiere ich nochmal Äthiopien!
https://up.picr.de/50250295no.jpg
*Herzchenmarkierung
Seit kurzem in der Tasse für flat white, herrlich!
https://lightroast.de/collections/ro...ruit-peru-250g
Heute mal das Pesado HE Basket ausprobiert, schon irre wieviel feiner man damit mahlen kann. Helle Röstungen profitieren davon schon, wobei ich jetzt sensorisch nicht besonders ausgebildet bin.
Lese die Empfehlungen immer sehr gerne hier. Mein aktueller Favorit, sowohl als Espresso als auch als Cappuccino:
https://vits.coffee/shop/kaffee/blen...ch-ohne-namen/
Die Beschreibung trifft es wirklich gut. Der schmeckt solange nach als Espresso, was ich liebe, dass es schon fast unheimlich ist.
... Dank für den Tipp, habe gleich mal 2x 250 Nr4, den Namenlosen, geordert.
Eine kleine Anregung: Wenn ihr Kaffee empfehlt wäre es super, wenn ihr euer bestes Rezept mit angeben könntet. Brühverhältnis, Bezugszeit, eventuell Temperatur oder sogar ein Profil.
Dann hat man schon einen guten Start.
das fände ich auch gut.
Spielt das wirklich eine Rolle?
Ich mache immer das gleiche Rezept (20gr in und 46gr out in 28 - 35 sek. Wenn ich die Zeit nicht treffe, dann akzeptiere ich lieber eine zu lange Laufzeit als eine zu kurze) für alle Bohnen und stelle am Ende den Mahlgrad so ein, dass ich auf "mein" Rezept komme.
Wenn dann der Kaffee nicht schmeckt, dann liegt´s am Kaffee und nicht am Rezept. :rofl:
Macht ihr wirklich ein anderes Rezept für jede Bohne?
Also so ernsthaft mit Buchnotizen?
Turboshots habe ich eine Zeit lang probiert und fand das Ergebnis überraschend gut, aber sie sind weniger fehlerverzeihend als das Rezept oben, finde ich.
Ich nicht...aber ich folge bspw. oft der Brühempfehlung des Rösters, das kann schon einen Unterschied im Geschmack machen ob es 1:2 oder 1:2.5 ist bzw empfohlen wird. Finde das persönlich super, wenn mit der Bohne auch ein Rezept vom Röster dabei ist.
Ich mache mit 18,5g immer 1:2 und optimiere auf die Laufzeit. Wenn es deutlich zu fein ist, gerne auch mal 1:1. Deutlich über 30 Sekunden werfe ich den Shot aber weg und mahle mit verändertem Mahlgrad neu.
Ich nehme immer 9 bzw. 18 Gramm und lasse den Kaffee nach Gefühl laufen. Wenn es passt und der Kaffee schmeckt, bin ich zufrieden :D
Temperatur verstelle ich nicht, da liegen die Röstungen, die ich verwende eh alle zwischen 92 und 95 Grad irgendwo.
Puh ... 1:2, 1:2,5 ... da habe ich mir ehrlich gesagt noch nie so richtig Gedanken drüber gemacht. Wichtig für mich sind die Kaffeemenge/Gewicht und der Mahlgrad, dass da was Vernünftiges rauskommt. Ob ich jetzt eine Laufzeit von 25 oder 30 Sekunden habe, ist für mich nicht so wichtig - Hauptsache, der Espresso schmeckt. Wenn er zu bitter oder zu sauer ist, wird halt beim Mahlgrad angesetzt und damit einhergehend mit der Mahlzeit, bis das dann auch wieder vom Gewicht her passt. Das sind keine großartigen Änderungen mehr beim Wechsel der Bohnensorte. Mit etwas Übung - und die habe ich nach zwischenzeitlich über 20 Jahren - erkennst du dann sehr schnell schon beim Herauslaufen aus dem Siebträger in die Tasse, ob das passt.