Anhang 359348
Bin mal gespannt wie der sich entwickelt hat.
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Anhang 359348
Bin mal gespannt wie der sich entwickelt hat.
Oh wow…hab ich bisher nur jung getrunken
Letzter Jahrgang von Herrn Kaufmann ?
Solider Vertreter aus Westhofen,ähnelt von der Stilistik Wittmann..
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Habe den PYCM wohl zu früh geöffnet. Sehr verschlossen, viel Säure, nur zarte Frucht. Länge ist ok. Oder es ist wie bei Pierre Girardin, dass nur die Top- Sachen richtig gut sind(?) Hatte neulich einen Henri Boillot 2023, der war um Klassen besser.
https://up.picr.de/50420847vt.jpeg
Viel zu früh. Ich hatte gestern 19er. Der ist gerade sehr gut.
Perfekt gereift , Zitrusfrüchte, viel Salz und Komplexität eingebunden durch die typische Dauvissat cremigkeit
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Den habe ich auch noch im Keller :dr:
Mein Weißwein des Jahres: gereift, aber frisch , sehr komplex, tolle Länge, vom ersten Schluck an ein Fest.
https://up.picr.de/50429606to.jpeg
Gute Wahl zum Jahresausklang :dr:.
Das finde ich aber auch … Ich dachte weis in dem Alter kann schwierig sein …
Bei uns gestern…
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Ma durchprobieren nach dem tollen Erlebnis neulich :)
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Sauber, Florian. :dr:
Wir machen uns heute zwei Veltliner auf. Darauf freu ich mich.
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Lecker:)
100% Rousanne , viel Rosmarin und Vanille… 15% der perfekte weiße Kaminwein
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Nach dem Hinweis von meinem Freund René haben wir den 22er lieber im Keller gelassen und zwei 2015er aufgemacht. Gute Idee, die sind beide geil, Aber sehr unterschiedlich. Momentan stehe ich auf Veltliner.
Frohes neues Jahr in die Runde!
Ich fahre am 13.02. wieder zum Salon des Vins nach Strasbourg und habe noch Platz im Kofferraum. ;) Letztes Jahr habe ich ja für einige von euch etwas mitgebracht und es hat in meinen Augen gut funktioniert. Dieses Jahr habe ich etwas weniger Zeit vor Ort, sodass ich mich im totalen Chaos in Sachen Verkostung auf die mir bekannten, guten Burgundwinzer konzentriere und nicht nach Neuentdeckungen suche. Das wären in Sachen Chardonnay:
1.) Gilles Bouton:
1er Crus in Saint Aubin (En Remily, Les Murgers des dents de chien, Les Champlots, La Chateniere) - die Preise lagen 2025 um 32€ pro Flasche
1er Crus in Puligny-Montrachet (La Garenne, Sous le Puits) - die Preise lagen 2025 um 43€ pro Flasche
Chassagne-Montrachet (Les Voillenots dessus) - die Preise lagen 2025 um 35€ pro Flasche
1er Cru Meursault (Blagny) - die Preise lagen 2025 um 64€ pro Flasche
Anbei ein Link zum deutschen Importeur, falls man etwas mehr über das Weingut und die dt. Preise wissen möchte: https://dielfinewine.com/WEINE/WEING...Gilles-Bouton/
2.) Bernard Prudhon: 1er Crus in Saint Aubin (Les Murgers des dents de chien, Derriere Chez Edouard, En Remilly) - die Preise lagen 2025 um 34€
3.) Alain Patriarche: Meursault (Vieilles Vignes, Les Tillets, Les Grands Charrons) - die Preise lagen 2025 zwischen 46€ und 52€
Lange Rede kurzer Sinn: Ich gehe davon aus, dass die Preise 2026 weitestgehend gleich bleiben. Ich verdiene natürlich nichts daran und schiebe es lediglich zum Selbstkostenpreis durch, da immer noch Platz im Auto ist. Es käme lediglich noch Versand zu euch dazu (um 7€ mit Hermes bis je 12 Flaschen). Natürlich probiere ich alles vor Ort und kaufe nichts, was nicht gut ist.
Schreibt mir einfach eine PN, falls ihr etwas möchtet. Entweder die genauen Weine oder auch gerne was euch schmeckt, dann suche ich es passend nach dem Verkostungsergebnis vor Ort aus.
Heute mal den 2017er Pechstein, sehr gut gereift , elegant, vibrierend und Frucht eher zurückhaltend , etwas kräutrig Noten …
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Tolles Foto:dr:
Bei mir ein einfacher Burgunder, fand ich aber recht gut. Samtig, schöne zurückhaltende Frucht, auch Säure. Könnte sicher noch paar Jahre im Keller vertragen.
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gerade Urlaub im Herbst in Meursault gebucht, bin sehr gespannt
oha ok, danke
Zum Thema Chardonnay - der PYCM hat großen Spaß gemacht. Das ist mineralisch, Salzig und immer noch mit Reduktion. Das ist dicht und seriös, ohne mit Holz totgeballert sein. Gut dass ich davon was gekauft hab!
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Hallo,
Gilles Bouton hat mir die diesjährigen Preise übermittelt. Aufgrund geringerer Ernten 2024 (30% weniger Ertrag) steigen die Preise minimal bis moderat:
Die 1er Crus aus Saint Aubin liegen bei 33€ (En Remilly, Les Murgers des dents de chien, Les Champlots) bzw. 34€ (La Chateniere). Die beiden 1er Crus in Puligny-Montrachet (La Garenne, Sous le Puits) liegen bei 47€. Der Chassagne-Montrachet (Les Voillenots dessus) liegt bei 38€ und der Meusault Blagny bei 65€.
Ich denke bei Prudhon und Patriarche wird die Preissteigerung ähnlich moderat ausfallen.
Aufgrund der guten Resonanz und der geringeren Verfügbarkeit würde ich die Tage vorbestellen.
Wirklich klasse :) schon in der Nase absolut traumhaft, dito dann am Gaumen.
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Klingt sehr gut Florian.
Hier ein klassischer Burgunder und ein sehr spezieller Chardonnay aus Deutschland. Sehr unterschiedliche Weine, natürlich auch wegen des Alters.Der Burgunder rund, weich, feine Frucht, balanciert. Der Chardonnay spritzig, animalischer Geruch, Säure, reduzierte Frucht, sehr interessant. Kann ich beide nur empfehlen.
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Karstens chardonnay brauchen Luft sturzdekantieren bringt ordentlich Aromen
Gestern zu Bratkartoffeln, Zungenrotwurst, Bratwurst vom Wollschwein und richtigen (!) Leberkäs hat’s einen Riesling gebraucht. Das 18er Zeug muss ja weg… Aber hey das ist groß. Trotz 18 eine brutale Säure, weiße und gelbe Frucht mit Zitrus und bissi grüner Apfel. In Summe aber nicht ausladend fruchtig… komplex und fordernd. Gutes Zeug! Und gerade gecheckt… noch 11 mal im Keller :-D schau mer mal wie’s sich entwickelt…
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Florian, schreib ma was dazu… wie macht sich 19 bei der AbtsE gerade? Hatte den das letzte Mal vor 1.5 Jahren… Ultra-trocken, ultra-straight, viel Säure / wenig Frucht… „Laserschwert“… war damals schon Sehr gut (für einen Riesling) aber mit viel Potential nach vorne
Hi Alexander, ich bin leider kein Sommelier und tu mich damit sehr schwer, er war an der Nase wirklich toll, sehr komplex, geruch fast wie ein Feuerstein, am Gaumen schönes Frucht Säure Spiel, ich fand ihn bspw. deutlich ausbalancierter als den Kirchspiel, der war aber 2020er Jahrgang also jünger.
Kein Laserschwert aber auch kein Damast Messer würde ich mal sagen
Interessante Kombi Alexander :dr:
Hat jemand schon mal Nonnenhofer Seehalde Chardonnay probiert und kann mir seine Einschätzung mitteilen? Danke
Andreas, ich vermute du meinst den von Jonas Kurek.
Das ist grundsätzlich schon gut. Man merkt, dass er bei Julian Huber gelernt hat. Relativ viel Holzeinfluss, Reduktion und knackige Säure. Dazu die Frische des kühlen Terroirs und etwas Speck auf den Rippen.
In Summe spannender Wein, speziell für das Geld, aber aufgrund des relativ aufdringlichen Holzes braucht es 4-5 Jahre Kellerreife.
Beste Grüße Fabian
Vielen Dank Fabian, genau den meinte ich.(Viel)Holz ist gar nicht mein Geschmack.
ich habe was für dich Vincent Giradin Saint Aubin Les Murges de Dentes 2023, rauchig, cremig, salzig und lang ... eher fruchtarm ... brauch etwas Luft
Wenn man Huber Alte Reben / Bienenberg toll findet, was ist da ähnlich gut?
Das ist mitunter schwierig. Deutschland ist ja seit jeher in Sachen Riesling Weltspitze. In Sachen Spätburgunder wurde in den letzten Jahren deutlich aufgeholt und mittlerweile ist das bei den top Betrieben anders aber mitunter ebenbürtig zum Burgund. Beim Chardonnay wurde zwar ebenfalls aufgeholt, aber man hinkt im Vergleich zum Spätburgunder noch ein gutes Stück hinterher. Der VDP ruft zwar nach einem flächendeckenden Chardonnay GG, aber die Qualität gibt das momentan nicht her. Daher sind die Alternativen zu Huber rar gesät und der Stoff entsprechend begehrt. Mir fällt Folgendes spontan ein:
I.) Alternativen Bienenberg
a.) Baden
- Franz Keller Kirchberg GG: Wird jedes Jahr besser, spätestens seit dem Jahrgang 23 (rot wie weiß das Beste was das Weingut seit Langem gemacht hat) ganz weit vorn.
b.) Franken
- Rudolf Fürst Chardonnay R: In der Stilistik etwas leiser als Huber, ohne dabei schlechter zu sein.
- Richard Östreicher Chardonnay Rossbach: Für mich einer der besten Chardonnays Deutschlands, reift großartig, etwas mehr funky als Huber
c.) Pfalz
- Jülg Chardonnay Opus Oskar: Etwas dominanter im Holz und auch cremiger als Huber, aber insgesamt sehr nobel. Die Preiserhöhung zum aktuellen Jahrgang finde ich schwer vermittelbar.
d.) Rheinhessen
- KPK lasse ich außen vor, da nicht wirklich zu bekommen und die Zweitmarktpreise sind die Chardos nicht wert.
- Saalwächter Silvaner Grauer Stein: Ja Silvaner, aber wer Huber mag, mag auch das. Sehr reduktiv, braucht viel Luft und auch etwas Reife, aber das ist großartiges, sehr seriöses Zeug.
Nahe, Mosel, Württemberg, Rheingau gibts nix.
II.) Alternativen Huber Alte Reben
a.) Baden
- Peter Wagner Chardonnay Oberrotweil: Stilistisch ähnlich, qualitativ irgendwo zwischen Malterdinger und Alte Reben
- Ziereisen Chardonnay HA: Etwas mehr in Richtung Funky
b.) Franken
- Fürst Chardonnay Bürgstadter Berg: Etwas klassischer, etwas weniger reduktiv, sehr fein
c.) Pfalz
- Jülg Chardonnay Pfarrwingert: Toller Holzeinsatz, etwas weniger Reduktion
- Rings Chardonnay Vieilles Vignes: ggf. sogar besser als der Huber AR, wie alles bei Rings in seiner Liga großartiges PLV, vermutlich aber aktuell vergriffen
- Scheuermann Chardonnay Rosengarten und Mäushöhle: etwas weniger reduktiv, aber sehr eleganter, schlanker Stil
Für Rheinhessen fällt mir aktuell nichts ein, da es in diesem Bereich entweder deutlich mehr in Richtung Funky geht (Saalwächter, Kissinger) oder schnell barock wird. In Sachen Nahe, Mosel, Rheingau und Württemberg gibts meines Erachtens keine Alternativen.
Hui, danke!!
Ich hatte gestern im Restaurant von Bernhard Huber den Malterdinger als Rosé. Auch sehr spannend.
Fabian, Florian --
- Franz Keller Kirchberg: Agree - sehr guter Deutscher Chardo
- Carsten Saalwächter: Agree - und sowohl Silvaner Lage als auch Chardo R (gerne älter mit mehr Luft)
- Rings VV: Agree - aber auch hier liegen lassen
- KPK: Agree - auf die Sub Liste und ab dafür ;)
- Seckinger: Probier mal Maikammer Kapellenberg und gereifte Linse
- Arnaud Baillot: Ja ist Frankreich aber sehr (!) gut. Ist auch ein Kumpel von Julian Huber und bezhalbar (60-70€ für Ortswein bei Bergkellerweine)
- Carolin Morey Ja auch Frankreich aber bekommt man bei Wuttke noch ganz gut
Genreller Tip für all die, die etwas naturnaher gemachtem Wein nicht entgegenstehen --> Tessa Maria Springer Weißburgunder... mit das schönste "gut zu trinken / bezahlbar" was ich in letzter Zeit hatte. Bekommste bei Vinocentral und den üblichen verdächtigen. Auch mal reinschmecken bei Julien Renard der jetzt auch Chardo macht.