Die Faszination von Richard Mille erschließt sich tatsächlich nicht sofort. Von außen wirkt die RM 30-01 vor allem groß, auffällig und teuer. Der eigentliche Reiz liegt aber in der Technik.
Besonders spannend ist der entkoppelbare Rotor: Ist die Feder optimal gespannt, wird der automatische Aufzug vom Werk getrennt und erst bei sinkender Gangreserve wieder zugeschaltet. Dazu kommen ein Funktionswähler für Aufzug, Datum und Zeigerstellung sowie eine sehr aufwendige Konstruktion mit Titan-Komponenten und skelettiertem Werk.
Was mich am meisten überrascht hat: Trotz ihrer Größe ist die Uhr unglaublich leicht und trägt sich hervorragend. Für mich ist eine Richard Mille weniger eine klassische Luxusuhr als vielmehr ein Hightech-Projekt fürs Handgelenk.

