Gerhard,
Dieses „T“ ist das so genannte Tau Kreuz des Heiligen Franziskus.
5km haben wir noch bis Arrone, und in einem verschlafenen Nest haben wir in einer Tabaccheria ein Stück Pizza gefunden :ea:
Anhang 363763
Anhang 363764
Anhang 363765
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Gerhard,
Dieses „T“ ist das so genannte Tau Kreuz des Heiligen Franziskus.
5km haben wir noch bis Arrone, und in einem verschlafenen Nest haben wir in einer Tabaccheria ein Stück Pizza gefunden :ea:
Anhang 363763
Anhang 363764
Anhang 363765
Markus, Danke für den Hinweis. Irgendwie kam mir das bekannt vor, kam aber nicht drauf. Danke für den tollen Bericht, schaue immer wieder gerne rein!
Kurzes Update aus Arrone:
Wir sind angekommen – allerdings nicht ganz ohne Nachspiel.
Das Etappenende im Ort… und unser Hotel?
Natürlich nochmal 1,5 Kilometer weiter. Und ein paar Höhenmeter on top, weil warum auch nicht. In Summe auch wieder sportlich
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Aber:
Der Blick hier oben macht alles wieder gut. Wirklich alles.
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Der Pilgerpass hat es heute leider noch nicht zu uns geschafft –
also gibt’s jetzt in 20 Minuten noch eine kleine „Sonderetappe“ per Taxi.
Der gute ist ja nur kurz flügge geworden und wartet jetzt darauf, wieder eingesammelt zu werden.
Danach: Essen. Nichts Großes. Einfach sitzen.
Wir sind durch.
Vor allem Walter hat heute richtig gekämpft.
Ob wir morgen weitergehen oder einen Pausentag einlegen, entscheiden wir spontan.
Und genau das ist vielleicht der größte Luxus dieser Reise:
Nicht durchziehen müssen.
Sondern hören, wann es genug ist.
Mehr dann morgen.
Finde den Markus :flauschi:
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:gut:
Das T ist der letzte Buchstabe von Demut, eine der Tugenden des Franziskanerordens.
Und der erster Buchstabe von Transport. Wenn einem das Gepäck geliefert wird, weil der Amarone ist ja schwer genug.
Und wiederum der letzte Buchstabe von Restaurant. Da schließt sich dann hier der Kreis und wird ein Schuh draus. Zum Glück mit Doppelsocke.
Sehr schöne gedankliche Konstruktion :dr:
Ich glaube, genau da zeigt sich ganz gut, wie unterschiedlich man an so einen Weg herangehen kann.
Der eine versucht, ihn über Begriffe, Bedeutungen und Systeme zu greifen.
Und der andere… läuft ihn einfach.
Für mich hat Pilgern gerade viel weniger mit Einordnen zu tun, sondern eher mit Loslassen.
Mit nicht alles kontrollieren müssen.
Mit Dingen passieren lassen, statt sie sofort erklären zu wollen.
Ich habe für mich gemerkt, dass die spannendsten Momente genau dann entstehen, wenn man nicht versucht, alles gedanklich festzuhalten – sondern einfach im eigenen Rhythmus bleibt und darauf vertraut, dass sich vieles von selbst sortiert.
Und ganz ehrlich:
Seit ich weniger im Kopf und mehr bei mir bin, fühlt sich der Weg deutlich klarer an.
Aber am Ende – jeder so, wie er ihn gehen möchte.:flauschi:
Und eine ganz profane Empfehlung:
skinners Schuhe. Sind nach dem wandern /pilgern wirklich eine Offenbarung :verneig:
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Auch wenn einen die Leute im Dorf anschauen wie: il tedesco strano con le calze
Respekt! 32k Schritte sind ein Brett. Da geht auch ein Moretti runter wie ein Bitburger Dosenbier😜
Cheers Michael
103€ einfache Strecke für einfache Strecke,
Die italienischen Taxifahrer verstehen, was einem so ein Pilgerpass emotional wert sein kann :krise:
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Aber ich bin sehr sehr glücklich ihn wieder zu haben :jump:
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