Stimmt, ich finde die Treppen auch sehr gelungen.
In Sachen feine Architektur kommt noch was beeindruckendes, dauert aber noch ein wenig - San Francisco hat so viel zu bieten ......
Echtes Western-Feeling beim 92. Marysville Stampede Rodeo.
Gefühlt waren wir die einzigen Touristen unter den Locals – und genau das hat es so authentisch gemacht. Die Stimmung war absolut erstklassig und die sportlichen Leistungen auf Weltklasse-Niveau, da sogar Reiter aus den TOP 15 der Weltrangliste am Start waren. Laut Moderator gewann einer der Teilnehmer in seiner Karriere bereits über 34 Millionen Dollar an Preisgeld.
Beim Bronco-Riding und vor allem beim Bull-Riding hält man unwillkürlich den Atem an: Respekt vor jedem einzelnen Cowboy, der sich da freiwillig draufsetzt! Die Erschütterungen bei diesen Ritten sind allerdings so heftig, dass man beim Zuschauen fast schon Mitleid mit der Wirbelsäule der Jungs bekommt – dieser Sport verlangt dem Körper echt alles ab.
Auch der Nachwuchs ist schon am Start: Beim „Kids' Mutton Bustin'“ versuchen sich die kleinen Teilnehmer auf Schafen im Rodeo.
Beim „Women’s Barrel Racing“ zählt vor allem Geschwindigkeit und Wendigkeit: Reiterin und Pferd müssen so schnell wie möglich drei im Dreieck aufgestellte Barrels (Fässer) umrunden.
Folgende Disziplinen standen auf dem Programm:
- Kid's mutton bustin'
- Steer wrestling
- Team Roping
- Saddle Bronc Riding
- Bareback Riding
- Tie Down
- Women's Barrel Racing
- Bull Riding
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Cable Cars in San Francisco.
Seit 1873 fahren Cable Cars durch San Francisco – ursprünglich entwickelt, um die steilen Straßen der Stadt ohne Pferde bewältigen zu können. Das Prinzip ist bis heute erstaunlich: Die Wagen werden nicht von einem eigenen Motor angetrieben, sondern greifen mit einer Klemme unter dem Wagen an einem ständig laufenden Stahlseil ein, das unter der Straße verläuft.
1947 sollten die Cable Cars wegen ihrer hohen Kosten und der inzwischen moderneren Busse abgeschafft werden. Doch die Einwohner von San Francisco wehrten sich. Es entstand eine Bürgerinitiative, und bei einer Abstimmung stimmten die Bürger von San Francisco mit großer Mehrheit für den Erhalt der Cable Cars.
Die Technik ist inzwischen über 150 Jahre alt und entsprechend aufwendig zu warten. Trotzdem sind die Cable Cars heute aus San Francisco nicht mehr wegzudenken – längst nicht mehr nur als Verkehrsmittel, sondern als eines der Wahrzeichen der Stadt.
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Die Cable Cars sind irgendwie ein „Muss“, das wäre sonst wie London ohne rote Doppeldeckerbusse
Das Bild mit Alcatraz im Hintergrund ist klasse.
Die Bilder vom Rodeo sind fotografisch auch toll, auch wenn ich persönlich diese Art von Veranstaltung nicht mag.
Schöne Grüße
Thomas
Ach, ich will hier eigentlich gar nicht Deinen schönen Reisebericht versemmeln, das hat der nicht verdient. Aber jetzt hast Du gefragt und sollst auch eine Antwort bekommen. Ich habe nichts gegen Rodeo im Speziellen. Mir ist nur alles zuwider, wo Tiere gegen ihren Willen oder ihr natürliches Verhalten ohne wirklichen Grund eingesperrt sind und/oder Dinge tun müssen, die sie sonst nicht tun würden und daran erkennbar keinen Spaß haben. Wo fängt man da an und wo hört man auf? Ich weiß, dass ich mit der Meinung eigentlich Vegetarier sein müsste und bin es nicht. Aber Zirkus, Stierkampf und auch Rodeo halte ich durchaus für vermeidbar und verzichtbar. Just my 2 Cents... jetzt lieber wieder zurück zu Deinen phantastischen Reiseindrücken.:dr:
Gruß
Thomas
Highway Nr. 1: Die Ruinen von Davenport.
Manchmal lohnt es sich, die ausgetretenen Pfade zu verlassen! Mitten in dem kleinen 500-Einwohner-Ort Davenport, südlich von San Francisco, versteckt sich ein echtes Stück Geschichte direkt am Highway Nr. 1.
Vor über 70 Jahren trotzte das alte Davenport Pier hier dem Pazifik. Doch schwere Stürme und der unberechenbare Wellengang richteten irreparable Schäden an – 1955 wurde die Anlage für immer stillgelegt. Was heute bleibt? Ein paar Betonruinen, die einsam aus der Brandung ragen.
Der Ab- und anschließende Aufstieg über die steilen Klippen ist zugegeben ziemlich knifflig und erfordert etwas Kletterei. Aber für diesen außergewöhnlichen Anblick würden wir den Weg jederzeit wieder auf uns nehmen! Das Beste daran? Wir hatten diesen speziellen Ort über eine Stunde lang komplett für uns alleine.
Und der absolute Knaller war die Schaukel, die dort direkt in einem alten Betonbogen hing – wir haben keine Ahnung, wer sie angebracht hat, aber zum Fotografieren war es einfach perfekt!
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Mich überrascht und beeindruckt immer wieder, welche Orte ihr ausfindig macht und dass es dort oft so menschenleer ist.
Gefühlt ist in Zeiten von Instagram und Co. jeder Geheimtipp spätestens in der nächsten Saison kein Geheimtipp mehr. Schön, dass es so etwas noch gibt.
Gruß
Thomas
Lost Place auf kalifornisch. Klasse =)!
Gerd, nochmal vielen Dank das Du uns an diesen außergewöhnlichen Reisen teilhaben lässt. Wo deine Frau manchmal steht kann ich nur den Hut ziehen !:verneig::verneig:
Und fotografieren kannst Du auf wirklich hohen Niveau.
Viele Grüße Jürgen
Lost places trifft es da wohl ziemlich gut, mal interessant zu sehen, wie sich etwas verändert, wenn es aufgegeben wird (wobei da bissl die „Vorher“ Bilder fehlen;) )
Das mit der Schaukel ist cool.
Thomas, ich war mir sicher, dass an der "Schaukel" viel los sein wird, weil wir wirklich bis zum Abstieg nur 50 m laufen mussten - aus den von Dir genannten Gründen.
Wenn man eine 10-stündige Wanderung/26 km in Angriff nehmen muss, so wie z.B. zum Reflection Canyon (siehe Foto), dann werden die Insta-Girls relativ schnell aussortiert, aber hier war wirklich nur ein zugegeben kniffliger 8-minütiger Abstieg erforderlich, deshalb waren wir selbst überrascht.
Ansonsten wird man an den üblichen Spots hier in San Francisco vor allem von asiatischen Influencerinnen überrollt :motz: - an diesen Orten will ich mich dann nicht wirklich lange aufhalten ....
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Das Clarion Alley Mural Project in San Francisco – Kunst im ständigen Wandel.
Mitten im Mission District liegt die etwa 170 Meter lange Clarion Alley, eine schmale Gasse, deren Wände vollständig mit Murals gestaltet sind. Die Motive und Künstler wechseln regelmäßig – dadurch verändert sich das Erscheinungsbild immer wieder.
Die Murals sind Teil eines gemeinschaftlichen Kunstprojekts und beschäftigen sich häufig mit sozialen, politischen und gesellschaftlichen Themen. Viele Werke erzählen dabei Geschichten über das Viertel, seine Bewohner und aktuelle Entwicklungen.
Anders als bei illegalem Graffiti handelt es sich hier um bewusst gestaltete und erlaubte öffentliche Kunst. Die Clarion Alley ist damit weniger eine klassische Sehenswürdigkeit als eine ständig wechselnde Open-Air-Galerie.
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Sunrise im Panorama Park.
Früh aufstehen hat sich mal wieder gelohnt. Wir waren heute Morgen für etwa 45 Minuten im Panorama Park auf Yerba Buena Island. Der Park ist noch recht neu (Eröffnung 2024) und liefert eine tolle Aussicht auf die Skyline und die Oakland Bay Bridge.
Für uns völlig unverständlich, warum wir hier erneut komplett alleine waren: Von den meisten Hotels der Stadt ist man in gerade mal 10 - 20 Minuten da (ein kostenloser Parkplatz ist direkt am Parkeingang), trotzdem hatten wir diesen herrlichen Moment am Ende ganz für uns allein.
Es war wieder absolut faszinierend: Praktisch im Minutentakt haben sich die Farben am Himmel verändert – seht selbst auf den Fotos. Hinweis dazu: Das erste Bild in der Reihe zeigt die späteste Aufnahme.
Spannend ist auch die Location an sich: Die Bay Bridge nutzt Yerba Buena Island quasi als natürlichen Pfeiler in der Mitte der Bucht. Die Insel ist ca. 61 Hektar oder etwa 85 Fußballfelder groß (und fühlt sich an wie eine eigene kleine Welt mitten im Verkehr. Aktuell wohnen hier übrigens nur rund 210 Personen).
Das hat einen historischen Grund:
Die Insel war jahrzehntelang fast reines Militär- und Küstenwachengelände. Erst seit wenigen Jahren wird dort massiv gebaut und es entstehen exklusive Wohnanlagen. Zusammen mit der direkt per Damm verbundenen, künstlichen Nachbarinsel Treasure Island (wo ca. 2.800 Menschen leben) soll die Einwohnerzahl in den nächsten Jahren durch riesige Wohnprojekte stark steigen.
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Pigeon Point Lighthouse.
Wer den Highway Nr. 1 südlich von San Francisco fährt, sollte hier unbedingt kurz anhalten. Der geschichtsträchtige Leuchtturm ist wunderschön gelegen und thront markant über dem Ozean. Perfekt für einen kurzen Zwischenstopp, um die Meeresluft zu genießen und ein paar Fotos von der dramatischen Küstenlinie zu machen.
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Wie immer, toll eingefangen!
Außen unscheinbar, innen spektakulär: Das historische Kolumbarium von San Francisco.
Von außen wirkt das Gebäude im Stadtteil Richmond eher unscheinbar, doch im Inneren offenbart sich ein spektakulärer Anblick. Das historische Kolumbarium wurde bereits 1898 erbaut und ist ein echtes Meisterwerk der Architektur. Das Herzstück bildet ein beeindruckender, knapp 14 Meter hoher Rundbau, der von einer kunstvollen Kuppel, farbenprächtigen Buntglasfenstern und reich verzierten Wänden geprägt ist.
Als letzte Ruhestätte bietet das Gebäude heute Platz für mehr als 8.500 Urnen. Eine Besonderheit: Entgegen der Vermutung steht die Ruhestätte nicht exklusiv den Bürgern der Stadt offen. Hier kann jeder Mensch seine letzte Ruhestätte finden – völlig unabhängig von Wohnort, Herkunft oder Religionszugehörigkeit. Für Fotografie-Begeisterte und Geschichtsinteressierte ist dieser Ort ein völlig ungewöhnliches und faszinierendes Motiv abseits der typischen Touristenpfade.
Die Preise für die Urnennischen im San Francisco Columbarium variieren stark je nach Etage, Größe und Sichtachse und bewegen sich in einer Spanne von ca. 5.000 bis über 100.000 US-Dollar (anders als in Deutschland gilt hier ein ewiges Ruherecht ohne zeitliche Begrenzung).
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Fort Point National Historic Site – Golden Gate Bridge aus völlig anderer Perspektive.
• Der kalifornische Goldrausch: Die Festung wurde zwischen 1853 und 1861 von der US-Armee erbaut. Ziel war es, die durch den Goldrausch extrem wohlhabend gewordene Stadt San Francisco und die Hafeneinfahrt vor feindlichen Schiffen zu schützen.
• Die dicken Mauern: Für den Bau wurden über acht Millionen rote Ziegelsteine verwendet. Die seeseitigen Außenwände sind bis zu 2,1 Meter dick, um Kanonenbeschuss standzuhalten.
• Die Festung, die nie kämpfte: Während des amerikanischen Bürgerkriegs (Civil War) war das Fort mit bis zu 500 Soldaten besetzt und mit über 100 Kanonen schwer bewaffnet. Da jedoch nie ein feindliches Schiff angriff, wurde aus der Festung nie ein einziger Schuss im Ernstfall abgefeuert.
• Das Akustik-Erlebnis: Ein echtes Highlight ist die Kulisse. Da man direkt unter der Fahrbahn der Golden Gate Bridge steht, hört und spürt man im Fort das dumpfe, rhythmische Dröhnen des Autoverkehrs, der weit oben über die Brücke rollt.
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Skulptur und Symmetrie an der San Francisco Bay.
Der kleine Rincon Park verbindet moderne Kunst mit maritimem Panorama. Egal ob im Tageslicht oder beleuchtet bei Nacht: Die Anlage bietet eine einzigartige Perspektive auf die Bay Area.
Das dortige Wahrzeichen, Pfeil und Bogen („Cupid’s Span“), wurde von den Künstlern so konzipiert, dass die Federn des Pfeils in den Himmel ragen, während die Spitze im Boden vergraben ist. Das Werk symbolisiert die Verbindung San Franciscos mit dem Thema Romantik und Mythologie. Ein gestalterisches Detail: Die Krümmung des Bogens greift exakt die Spannung und Form der Tragkabel der direkt dahinter liegenden Bay Bridge auf.
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Wie immer exquisite Bilder, vielen Dank dafür. :gut:
Viele Grüße Jürgen
Ich liebe ja SanFran, aber der letzte Besuch kurz nach Corona im Zentrum war erschreckend.
Wie waren eure Eindrücke.
Auch von mir ein dickes Dankeschön für die Reiseberichte und wunderschönen Fotos.
War auch schon in SF und über die Golden Bridge gefahren, die Zeit um z.B. die Festung zu besuchen hat man sich natürlich nicht genommen.
Schön, wie ihr euch das alles im Detail angeschaut habt und hier teilt!
Wir waren vor 3 Jahren das letzte Mal hier. 2023 sah man in manchen Bereichen viele Obdachlose, in wenigen Abschnitten mit etlichen Zelten. Davon ist überhaupt nichts mehr zu sehen: in NY, LA oder Vegas begegnen einem deutlich mehr Menschen die auf der Straße leben.
Insgesamt 7 Tage und Nächte waren wir in San Francisco unterwegs, oft früh morgens oder abends bzw. in der Nacht, weil ich gerne Sonnenauf- und Sonnenuntergänge fotografiere. Zu keiner Zeit fühlten wir uns unsicher, wir wurden von keinen zwielichtigen Gestalten angesprochen - ist also kein Vergleich zu früher.
Helmut, es brauchte 18 USA-Trips, bis wir die Festung besuchten. Wir haben uns bei den ersten Reisen die Zeit ebenfalls nicht genommen. Ich denke, dies ist völlig normal: im Westen der USA gibt es enorm viel zu sehen, dazu die großen Entfernungen die oft zurückzulegen sind, da konzentriert man sich anfangs auf die klassischen Highlights, das war bei uns nicht anders.
Unterwegs auf dem Highway Nr. 1.
Auf unserer Fahrt entlang des Highway Nr. 1 stand das Erleben der rauen Natur im Vordergrund. Wir genossen die Vielfalt der verschiedenen Buchten und nahmen jede Menge unvergessliche Eindrücke von dieser wunderschönen Küstenstraße mit.
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Wunderbare Bilder, wieder!
Schritt für Schritt über die Golden Gate Bridge.
Wer die 2,7 km lange Golden Gate Bridge zu Fuß überquert, erlebt ein weltberühmtes Meisterwerk aus nächster Nähe. Rund um das markante Bauwerk gibt es nette Fakten: Die unverkennbare Farbe heißt offiziell „International Orange“. Sie wurde ursprünglich nur als Rostschutzgrundierung aufgetragen, gefiel dem Architekten wegen der guten Sichtbarkeit im Nebel aber so gut, dass sie blieb.
Interessant zu wissen: Die Brücke wird niemals „am Stück“ von vorne nach hinten gestrichen. Stattdessen begutachtet ein festes Team aus rund 35 Malern und über 15 Eisenflechtern permanent die Stahlkonstruktion, um verrostete Stellen sofort auszubessern. Ein Full-Time-Job, bei dem die Crew jedes Jahr Tausende Liter Farbe verbraucht, um das Bauwerk vor dem aggressiven, salzhaltigen Pazifikwind zu schützen.
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Einblick in ein historisches Viertel: Chinatown San Francisco.
San Franciscos Chinatown ist nicht nur die älteste chinesische Enklave in Nordamerika, sondern auch eine der am dichtesten besiedelten Regionen der USA. Auf einer Fläche von nur etwa 24 Häuserblocks leben hier rund 35.000 Einwohner, von denen weit über 80 % chinesischer Abstammung sind. Damit weist das Viertel nach Manhattan/New York die höchste Bevölkerungsdichte im ganzen Land auf. Wer das berühmte Dragon Gate durchschreitet, verlässt die typische Kulisse San Franciscos und taucht ein in ein faszinierendes, lebendiges Stück Kulturgeschichte.
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Filbert Steps - tropischer Garten mitten in der Stadt.
Dies ist keine klassische San-Francisco-Straße, sondern einen extrem grünen, teilweise fast dschungelartigen Treppenweg zwischen Häusern und Gärten. Besonders schön ist der Abschnitt um die Napier Lane.
Die Napier Lane ist eine der charmantesten und außergewöhnlichsten Straßen in San Francisco: Es ist eine reine Fußgängerzone komplett aus Holzplanken (Boardwalk), die am steilen Osthang vom Telegraph Hill liegt. Sie ist berühmt für ihre idyllischen Gärten, historischen Holzhäuser und den Umstand, dass sie keinerlei Autoverkehr besitzt.
Das macht die Napier Lane so besonders:
• San Franciscos einzige Holzstraße: Die "Straße" besteht nicht aus Asphalt, sondern ist ein schmaler Holzsteg, der auf Stelzen am Felshang verläuft.
• Historische Überlebende: Die dortigen Holzhäuser stammen überwiegend aus den 1850er und 1860er Jahren. Sie gehören zu den ältesten Gebäuden der Stadt, da sie das verheerende Erdbeben und die Brände von 1906 wie durch ein Wunder überstanden haben.
• Der "Dschungel" in der Stadt: Die Gasse wird von den Grace Marchant Gardens gesäumt. In den 1950er Jahren reinigte eine Anwohnerin namens Grace Marchant die damals als Müllkippe missbrauchte Klippe und verwandelte sie in eine üppige, botanische Oase.
• Die Papageien von Telegraph Hill: Wer hier durchläuft, hört meist die wilden, lautstarken grünen Rotscheitel-Keilschwanzsittiche, die in den Bäumen rund um den Hang leben.
Lage und Erreichbarkeit: Die Gasse zweigt auf halber Höhe rechtwinklig von den Filbert Street Steps ab, der langen Holz- und Betontreppe, die vom Embarcadero (unten am Wasser) hinauf zum Coit Tower führt. Es gibt keine Möglichkeit, die Napier Lane mit dem Auto zu erreichen; jeder Umzug und jeder Wocheneinkauf muss von den Anwohnern zu Fuß über die 273 Stufen geschleppt werden!
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Danke für die vielen Eindrücke!
Ich habe auch die ganze Zeit mitgelesen, aber bisher keine Zeit gefunden ein paar Worte zu schreiben. Irgendwie soll es mit dem Nord-Westen bei euch nicht klappen, habe ich das Gefühl.
Lustigerweise habe ich für Juni 27 auch Mammoth Lake gebucht und wollte Dich schon fragen, ob Du da schon warst :D
Habe vor 4 Wochen ein sensationelles Angebot von BA bekommen für den Flug inkl. Leihwagen, da konnte ich zu SFO nicht nein sagen.
Das du in Oakland allein im Park warst, wundert mich nicht. Oakland ist Kriminalitätsschwerpunkt und äußerst gefährlich. Ich hatte da an einer Tankstelle mit einem Mitarbeiter ein Gespräch, dass hat mich wirklich nachdenklich gestimmt. Ich fahre in der Gegend nicht mehr von den Autobahnen ab. Soweit ich weiss hat In and Out Burger auch seine Filiale dort geschlossen, auf Grund von diversen Vorfällen.
Vielen Dank für die wieder mal sensationellen Bilder. Jedes mal eine wahre Freude mit Euch mitfahren zu dürfen. :gut: