Das zeigt sich eh erst nach paar Stunden.
Mach erstmal los.
Viel Erfolg
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Das zeigt sich eh erst nach paar Stunden.
Mach erstmal los.
Viel Erfolg
Ich bin gespannt in Sachen Socken Layering. Nach meinem Verständnis sollte das zu mehr Reibung und damit auch mehr Blasen führen.
Der Globetrotter Mann sagte das,
Und bis jetzt ist alles Mega mit den Füßen. Haben nach 12,9km, und plötzlich war dort ein Albergo :jump:
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Sänfte war das nicht gerade, Schweißtreibend trifft es besser :D
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Durchatmen, dann weiter machen;)
Ist das ne Rosenkranzhalskette?:D
Isotonisches Peroni macht Sinn 👍 matscht super mit dem Pilger-Schmuck😜
Cheers Michael
Peroni geht immer:dr:
Viel Spass noch!!
Walter hat durchgezogen, hat sich das Sofa redlich verdient.
Papa ist auch platt, daher schreibe ich mir zu dieser für uns atemberaubenden Etappe 1.
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:gut:
Wow, wünsche dir viel Spaß :dr:
Lese mal eifrig mit, so eine Pilgerfahrt hab ich nämlich auch noch auf dem Schirm...
Coole Geschichte. Bist du Markus jetzt in der Physio😜 LG Michael
Etappe 1 – und direkt eine, die hängen bleibt.
Der Morgen begann noch diesig.
Alles ein bisschen verhangen, ruhig, fast zurückhaltend.
Auf dem Weg nach Spoleto – unserem eigentlichen Startpunkt, nachdem wir die weniger schönen Straßenetappen für die Hunde umgangen haben – riss der Himmel dann langsam auf.
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Und mit den ersten Sonnenstrahlen ging es los.
Keine fünf Minuten in der Stadt, und plötzlich standen wir auf dieser massiven Brücke, die sich über das Tal spannt – und ab da war klar: jetzt beginnt es wirklich.
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Wasserstellen gab es überall
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Die Natur hat sich von ihrer besten Seite gezeigt.
Was man aber auch sagen muss:
Diese Etappe hat es in sich.
Rund 750 Höhenmeter. Zum Glück doch nicht tausend, wie wir irgendwo gelesen hatten.
Und zwar nicht verteilt. Sondern ziemlich direkt. Ohne echte Pause.
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Da haben sich die Hundis eine Abkühlung verdient
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Als Pilger-Neuling muss ich ehrlich sagen: das war schon… sportlich.
Teilweise ging es nur noch darum, den nächsten Schritt zu machen und die Atmung halbwegs im Griff zu behalten.
Und gleichzeitig war es genau das, was es besonders macht.
Der sogenannte „magische Wald“ – und ja, der Name passt – hat uns komplett abgeholt.
Licht, Schatten, diese Ruhe, die man nicht erklären kann.
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Und dann, oben angekommen:
Das Albergo Ferretti.
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In dem Moment wirkte es wirklich wie eine kleine Erscheinung.
Eine echte Toilette. Kalte Getränke. Ein Aperol Spritz, ein Bier. Einfach kurz wieder Mensch werden.
Danach wurde alles leichter.
Der Weg entspannter, die Gespräche kamen zurück, die Schritte wurden ruhiger.
Irgendwann dann eine Wiese, Käse, Salami, ein Glas Rotwein.
Mehr braucht es manchmal nicht.
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Ein schöner Zufall am Wegesrand:
In der Vorbereitung hatten wir Videos gesehen – unter anderem von zwei Deutschen, die hier unterwegs waren und von einem Einsiedler erzählt haben, der sich irgendwo entlang des Weges in einer Kirche niedergelassen hat.
Und genau diesen Mann haben wir getroffen.
Einfach so.
Hat uns auf einen Kaffee eingeladen, wir haben gequatscht, dazu ein Pärchen aus Australien kennengelernt, ebenfalls auf dem Weg.
Solche Begegnungen kannst du nicht planen.
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Fast forward:
Die Etappe war lang. Aber auch Wunder wunderschön
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Und am Ende kamen wir in Ceselli an – oder besser gesagt: dachten wir, wir wären da.
Nur um festzustellen:
Hier gibt es… nichts.
Kein Taxi.
Keinen Tabacchi.
Keine Möglichkeit, irgendwas zu organisieren.
Unser Hotel?
Noch 3,5 Kilometer weiter oben.
Und wir waren durch. Die Hunde auch. Walter sagte: bis hierhin und nicht weiter
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Also haben wir einfach eine Dame angesprochen, die vor ihrem Haus ihr Auto gewaschen hat.
Wollten ihr Geld geben – sie hat nur gelächelt, den Hunden erstmal Wasser gebracht und gesagt: „Setzt euch, ich fahr euch hoch.“
Und genau so war es dann auch.
Fazit nach Etappe 1:
Keine Blasen.
Das Doppelsocken-System funktioniert perfekt.
Die Schuhe sitzen, als wären sie dafür gemacht.
Die Hunde? Komplett platt – aber glücklich.
Wir haben bewusst zwei Nächte eingeplant, um flexibel zu sein.
Ich persönlich könnte weitergehen.
Aber am Ende entscheiden nicht wir – sondern die Pfoten.
Und genau das ist vielleicht die wichtigste Lektion bisher:
Hier geht es nicht um Tempo.
Sondern darum, den eigenen Rhythmus zu finden.
In diesem Sinne – einen schönen Tag aus Umbrien.
Dann gute Erholung und einen schönen Tag.
Danke fürs Mitnehmen Markus! Ich wünsche euch eine tolle Zeit.
Nein,
Das ist eine Kette, die auf Bali von einem Mönch bei der Feuer- und Wasser Zeremonie gesegnet wurde. Bedeutet mir wie meine Armbänder sehr viel, weil ich in Bali für mich sehr viel verändert habe :jump:
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Macht richtig Spaß hier virtuell mitzulaufen.
Danke!
Kleines Reality-Update zum Thema „Wir pilgern ja quasi in einer Sänfte getragen“… was ich ziemlich cool fände :dr:
Also… ja.
Theorie und Praxis sind ja manchmal zwei verschiedene Dinge.
Unser „Luxus-Setup“ für diese Etappe sieht aktuell so aus:
Wir wohnen in einer Art… sagen wir mal… mittelalterlichen Mini-Straße, irgendwo gefühlt im 15. Jahrhundert hängen geblieben.
Steinhäuser, kleine Gassen, alles so verwinkelt, dass selbst Google Maps irgendwann einfach aufgibt.
Das Ganze wurde irgendwann zu einem Albergo umfunktioniert – heißt:
keine klassische Hotelstruktur, sondern eher „du wohnst halt in deinem eigenen kleinen Häuschen“.
Apartment, Küche, alles da.
Wir könnten theoretisch komplett autark leben.
Also quasi:
Pilgern Deluxe.
Nur ohne Deluxe.
Jetzt kommt aber der Plot Twist:
Das Ding hat einfach einen Spa.
Und nicht so ein „ja, wir haben da auch irgendwas hingestellt“-Spa, sondern:
türkisches Dampfbad, Sauna, nochmal Sauna, Ruhebereich – alles da.
Und nach 600 Höhenmetern straight up fühlt sich das nicht wie Wellness an,
sondern wie… Wiedergeburt.
Das Beste daran:
Wir zahlen für das komplette Apartment
inklusive Frühstück
160 Euro.
Und jetzt kommt’s:
Es ist einfach keiner da.
Ich war komplett alleine im Spa.
Alleine.
Komplett.
Ich saß da also nach dieser Etappe, durchgeschwitzt, halb zerstört –
und plötzlich fühlte es sich doch wieder ganz kurz so an,
als wären wir vielleicht doch näher an „getragen werden“ als gedacht.
Nur halt… auf Umbrisch.
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So sah unser Dörfchen von unten gestern Abend aus :)
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Genusspilgern halt, ich glaube, wir definieren hier gerade eine neue Reise Kategorie. Sollte Jochen mal ins Programm nehmen :op:
Man muss auch mal auf Entbehrungen verzichten können :dr: