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Da ich, abgesehen von Krug und Jacquesson, keine großen Häuser trinke, mal wieder ein Winzerchampagner. In diesem Fall mit sensationellem Preis-Leistungsverhältnis:
Delouvin-Nowack Fauve
Hard Facts: kleiner Betrieb mit 7 Hektar im Marne-Tal, 75% Chardonnay, 25% Meunier, Jahrgang 2018, 72 Monate Hefelager, Brut Nature, Ausbau im Edelstahl, keine malolaktische Gärung, degorgiert 10/24, Auflage: 5000 Flaschen
Geschmack: Der Chardonnay bringt Klarheit und Präzision, der Meunier eine gewisse Fülle. Das Ganze ist straff mit einer kreidigen Mineralik und Salzigkeit im Hintergrund. Die Frucht schwankt zwischen Apfel und Yuzu / Zitronenzeste. Durch das lange Hefelager schöne Brioche- / Brotaromen. Die knackige Säure wird durch eine gewisse "Extraktsüße" gepuffert, die mangels Dosage aus dem hohen Extrakt der Trauben aus dem warmen 2018 stammen muss. Die Perlage ist üppig, aber fein.
In Summe ist das sicherlich kein "großer" Champagner, aber für 35€ ein sehr ausbalanciertes Gesamtpaket mit großer Trinkfreude.
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Heute einen weiteren Champagner aus dem Hause Jean Josselin & Fils probiert.
100% Pinot Noir, Jahrgang 2020, Dosage 1,5g/l.
Schmeckt mineralisch-würzig. Hat Kraft und einen langen Abgang. Nichts für den schnellen Schluck, aber sehr aromatisch. Danke Fabian :dr:.
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Wir waren diese Woche in der Toskana, im Chianti Classico Gebiet und Italien ist ja ein Riesen Champagner Markt. Aber Marion-Bosser hier zu finden hat mich wirklich gefreut - natürlich mussten wir die Flasche bestellen :D :jump:
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Also ich mag den immer so mit 15-20 Jahren.
Am Wochenende hatten wir eine größere Gesellschaft, also gab es auch eine größere Flasche. War trotzdem schnell weg, naja, dafür ist Champagner ja da. :D
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