Danke für deine ausführliche Einschätzung! The Wave konnten wir 2007 recht problemlos besichtigen, das würde ich mir diesmal ziemlich sicher sparen. Das mit dem Flug ist ein sehr guter Tipp, hatte ich so noch nicht auf dem Schirm. :gut:
Danke für deine ausführliche Einschätzung! The Wave konnten wir 2007 recht problemlos besichtigen, das würde ich mir diesmal ziemlich sicher sparen. Das mit dem Flug ist ein sehr guter Tipp, hatte ich so noch nicht auf dem Schirm. :gut:
Da ich mich gerade verstärkt alten Lebewesen, tot und lebendig, beschäftige möchte ich anmerken, dass diese Bäume von dem deutlich älteren Pando (16.000 Jahre) abgelöst wurden.
https://www.deutschlandfunk.de/aelte...-sein-100.html
Außerdem gibt es wohl eine in Russland Bakterienkolonie im Permafrost in Sibirien welche etwa 500.000 Jahre leben.
Methusela hält aber natürlich auch einen Rekord. Er ist der älteste einzeln stehende Baum.
Zum Vergleich nutze ich immer gerne Ötzi.
Dieser hat vor 5300 Jahren gelebt.
Methusela lebt seit ca. 4700.
Also fast Zeitgenossen die beiden. :)
Das älteste Wirbeltier ist übrigens der Grönland Hai mit ca. 500 Jahren.
:dr:
Wanderung zum Upper Cathedral Lake – und ein Treffen mit echten Cowboys!
Gestern haben wir die 15,2 km und 542 Höhenmeter zum Upper Cathedral Lake (2.922 m, Yosemite National Park, an der Tioga Road) bezwungen und wurden noch mit einem ganz besonderen Highlight überrascht:
Mitten auf dem Trail zog eine Packstation-Crew aus Cowboys und Pferden bzw. Maultieren an uns vorbei, um die abgelegenen drei High Sierra Camps (Zeltcamps) mit Lebensmitteln zu versorgen. Eine echte Zeitreise!
Hier ein paar faszinierende Fakten zu diesem Knochenjob:
• Die Strecke: Die Teams legen pro Richtung eine ähnliche Distanz wie wir gestern zurück (10–16 km) – allerdings vollgepackt über steile Granitpfade.
• Der Zeitplan: Meistens reiten die Cowboys am selben Tag wieder komplett runter zur Basis. Das bedeutet für Mensch und Tier über 25 bis 30 Kilometer an einem einzigen Tag!
• Die Buchung: Wer hier schlafen will, braucht echtes Losglück! Die raren Zeltplätze sind so begehrt, dass sie bereits Monate im Voraus über eine eigene Lotterie vergeben werden.
Ohne diese traditionellen Packzüge gäbe es da oben in der Wildnis keinerlei Versorgung. Respekt an die Crew!
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Wer von Euch bis hierhin durchgehalten hat, verdient definitiv einen Orden für Ausdauer im "Berge-und-Seen-Dauerfeuer".
Ich weiß, die Kulisse in Kalifornien ist atemberaubend, aber nach dem gefühlt fünfzigsten postkartenreifen Berg und dem hundertsten glasklaren Bergsee droht dann doch irgendwann der visuelle Overkill. Deshalb ein riesiges Dankeschön an alle, die fleißig mitgewandert sind und meine Bilderflut ertragen haben!
Ich verspreche Euch: Das waren die letzten Gipfel und Gewässer. Für die restlichen Tage steht ein Kontrastprogramm an. Packt die Wanderschuhe weg, es wird abwechslungsreicher. Seid gespannt, was als Nächstes kommt.
Bleibt dran!
Ich bin weiterhin dabei.:jump:
Gruß
Thomas
Aber sowas von :jump:.
Gerd :supercool: =)!
Ich habe zwar nur still mitgelesen, mich aber täglich über neue Bilder gefreut und bin ihrer nicht überdrüssig geworden. Nun bin ich gespannt auf das "Kontrastprogramm". =)
Freu mich schon :supercool:
Über 1.000 Meter Abgrund – und dabei den König des Yosemite im Blick!
Gestern steuerten wir drei Highlights des Parks an: Taft Point, Sentinel Dome und Glacier Point!
Egal wo wir standen, einer war unser ständiger Begleiter: Der übermächtige Half Dome. Es ist Wahnsinn – obwohl der Yosemite-Nationalpark gigantisch groß ist, taucht diese ikonische Granitwand von etlichen Ecken im Park auf. Wenn man von den Aussichtspunkten hinabschaut, wird einem erst die Dimension klar: Fast 1.450 Meter ragt der Riese steil über dem Boden des Yosemite Valley empor.
Unsere Eindrücke der Stopps:
• Taft Point: Definitiv nix für schwache Nerven oder Höhenangst! Wer hier Nervenkitzel sucht, ist richtig. Nur am eigentlichen Aussichtspunkt gibt es ein winziges, kurzes Geländer. Rechts und links davon? Absolute gähnende Leere! Es geht einfach mal über 1.000 Meter senkrecht in die Tiefe.
• Ein Blick mit Gänsehaut: Wenn man den Half Dome so majestätisch vor sich sieht, denkt man auch an die Extremen: So faszinierend der Berg ist, so gefährlich ist er auch. Beim Klettern in den Steilwänden und beim Aufstieg sind in den zurückliegenden Jahren 31 Menschen zu Tode gekommen.
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Genial!!! Mit welcher Kamera schießt du deine Fotos?
Beim Wandern habe ich zwischenzeitlich nur noch das Handy dabei (i-Phone 15 Pro Max).
Ansonsten: Canon EOS 6D Mark II DSLR:
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Diese Objektive:
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8o :kriese:
Ich habe jetzt keine klassische Höhenangst, aber das wäre definitiv nichts für mich. Ich war vor ein paar Jahren mal in Norwegen am Preikestolen. Dort geht es "nur" ca. 600m nach unten (was im Falle eines Falles dann aber keine Rolle spielen dürfte). Dort hat es mich allergrößte Überwindung gekostet, auf dem Bauch liegend über den Rand zu schauen. Das ist echt nix für mich.
Schöne Grüße
Thomas
Thomas, das kann ich sehr gut verstehen: ich war an dem Tag auch froh, der Fotograf und nicht das Model zu sein :D
Meine Frau war in solchen Dingen bis vor wenigen Jahren völlig schmerzfrei, Höhenangst kannte sie überhaupt nicht. Aber jetzt, in den letzten 2-3 Jahren, holt sie dann doch vor solchen Aufnahmen einmal tief Luft :supercool:
So klasse Fotos:verneig: ich genieße deine Bilder, wissend, dass ich die Originalschauplätze nie mit eigenen Augen sehen werde.
Highway Nr. 1 und die Bixby Bridge im warmen Abendlicht kurz vor Sonnenuntergang.
Jede Meile auf dem Highway Nr. 1 hat sich gelohnt. Kurz vor Sonnenuntergang an der Bixby Bridge zu stehen, während die Sonne langsam im Pazifik versinkt und die Klippen anstrahlt, war ein perfekter Tagesabschluss.
Der Highway Nr. 1 (California State Route 1) verläuft über eine Länge von knapp 1.056 km. Er führt fast über die gesamte Pazifikküste Kaliforniens:
• Südlicher Endpunkt: In der Nähe von Los Angeles.
• Nördlicher Endpunkt: Er endet etwa 290 km nördlich von San Francisco.
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Gerd, ich verfolge eure Tour sehr interessiert. Einfach unglaublich, was du uns hier präsentierst; stellenweise Gänsehautbilder.
Das tut so unfassbar gut in Zeiten wie diesen...
Einfach mal ein dickes Danke!! :gut:
ganz abgesehen von den bewundernswerten körperlichen leistungen,der mühe des erstellens und der qualität der bilder fällt mir in diesem reisebreicht die neben der schon erwähnten farbintensität des himmels auch die "knalligkeit" des sonstigen farbspektruns auf...
sind die bilder quasi "out of the box" oder nachbearbeitet?
und da mir schon auf einem dreistufigen klapptritt in der birne schwummerig wird,möchte ich mir diesen felsabhang bestenfalls angeseilt ansehen.
auf alle fälle auch von mir dank an der stelle ausgedrückt.
Meine Fähigkeiten in Sachen Bildbearbeitung sind ziemlich beschränkt, aber wo ich manchmal nachjustiere, sind die Bilder, wo Licht und Schatten das Bild bestimmen: beim nachfolgenden Foto z.B. war die Felsspalte sehr dunkel, so dass man kaum die 2 Felsbrocken in der Ritze erkennen konnte, hier versuchte ich, die Spalte etwas heller zu bekommen, was mir aber nur bedingt gelang.
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Da ich schon Jahrzehnte gerne fotografiere, liebe ich Sonnenauf- und Untergänge, weil in diesen Momenten das Licht und die Farben einfach unglaublich intensiv sind - über diese wenigen Minuten kann ich mich freuen wie ein kleines Kind, wie meine Frau es immer beschreibt.
Manchmal entstehen in diesen Momenten Bilder, die ich nicht mal verwende, weil diese so unnatürlich (nachbearbeitet) aussehen und ich dies nicht mag, so wie beim nachfolgenden Foto beim Sonnenaufgang das Orange an der Tioga-Road im Yosemite NP:
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Was jedem bekannt sein dürfte, dass Sonne bzw. gutes Licht für schöne, satte Farben auf Fotos unverzichtbar ist. Wir sind jetzt fast 3 Wochen hier und die Sonne lachte jeden einzelnen Tag für uns vom Himmel, was den Hobbyfotografen natürlich sehr freut =)
Whale-Watching in Monterey: Wenn Erwartungen meilenweit übertroffen werden.
Manchmal plant man einen Ausflug ohne große Erwartungen und kehrt völlig sprachlos zurück. Unsere 3,5-stündige Tour in der Monterey Bay war genau so ein Moment.
Statt vereinzelter Sichtungen erlebten wir die Monterey-Bay in absoluter Bestform: Rund 50 Wale, hunderte Delfine und unzählige Robben begleiteten unseren Weg. Das Faszinierendste daran? Die Wale schwammen immer wieder direkt an unser Boot heran. Laut unserem Guide reagieren die Tiere tatsächlich auf die Stimmen von uns Menschen und suchen neugierig den Kontakt. Ein unbeschreibliches Gefühl, diesen sanften Riesen so nah zu sein und zu spüren, dass die Neugier auf beiden Seiten beruht.
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WOW!
Stark :gut:!
Schieflage garantiert: Unser Blick auf San Franciscos steile Straßen.
Jeder San Francisco-Besucher erinnert sich an sie: die legendären, steilen Straßen der Stadt. Während die meisten die Filbert Street in North Beach (31 % Gefälle) für das Maximum halten, ist die Bradford Street mit stolzen 41 % die wahre Königin der Steigung. Es ist super knifflig, diese extreme Perspektive mit der Kamera einzufangen, aber ich denke, die beiden Fotos zeigt schon ganz gut, worauf man sich hier einlässt!
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und ich dachte schon, welch Körperbeherrschung deine Frau an den Tag legt ;)
Das letzte Bild mit dem Wal...:verneig:
Gruß
Thomas
Sonnenuntergang an der Golden Gate Bridge in San Francisco.
Es gibt Orte, die für uns eine ganz besondere Bedeutung haben. Die Golden Gate Bridge gehört definitiv dazu: Vor 28 Jahren erfolgte hier der Heiratsantrag, zwei Tage später heirateten wir in der City Hall von San Francisco. Deshalb ist die Rückkehr nach San Francisco und zur Golden Gate Bridge für uns bei jedem Besuch ein besonderer und emotionaler Moment.
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Was für tolle Bilder!!! Und für euch eine schöne Erinnerung.
Das erste Foto ist ja (wieder mal) Kalenderbild-würdig.
Schöne Grüße
Thomas
Die Aussage von Dir werte ich jetzt einfach mal als Kompliment =)
Wir waren jetzt schon einige Male in San Francisco und sind aus den genannten Gründen immer sehr gerne an der Golden Gate Bridge und ohne zu suchen finde ich immer wieder neue Foto-Spots an der Brücke, welche ich bisher nicht kannte.
Vielleicht bin ich nicht objektiv, aber ich finde die Golden Gate unheimlich fotogen, ich könnte sie stundenlang fotografieren.
Das 3. Bild gefällt mir auch gut: dieses knipste ich vom Geh- bzw. Radweg durch den Spalt eines Bauzaunes.
Mosaiktreppen in San Francisco.
In San Francisco gibt es mehrere sehenswerte Mosaiktreppen, darunter die Hidden Garden Steps, die 16th Avenue Tiled Steps und die Lincoln Park Steps.
Die 16th Avenue Tiled Steps in Golden Gate Heights sind mit 163 Stufen besonders eindrucksvoll. Das Projekt entstand auf Initiative von Anwohnern, die ihre Nachbarschaft verschönern und gemeinsam etwas schaffen wollten. Anwohner und Unterstützer finanzierten zahlreiche Fliesen und beteiligten sich in Workshops an der Herstellung der Mosaikflächen. Das Motiv führt vom Meer über die Tierwelt bis zu Sonne und Sternen.
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Das kannte ich noch nicht. Schöne Kunst am Bau.
Gruß
Thomas