Interessant sind auch die Leserkommentare:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/75/472598/text/
"...Aber sie sehen überwiegend nur billig-protzig aus und passen deshalb bestens zum Großteil ihrer protzigen, neureichen Kundschaft..." :(
Gruß
Robby
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Interessant sind auch die Leserkommentare:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/75/472598/text/
"...Aber sie sehen überwiegend nur billig-protzig aus und passen deshalb bestens zum Großteil ihrer protzigen, neureichen Kundschaft..." :(
Gruß
Robby
Na ja, wenn man nur das nimmt, was meist in den Schaufenstern liegt und was sich so an DNA-Unfällen davor tummelt, kann man dem Mann jetzt nicht direkt böse sein, wenn man ehrlich ist.
Gruß
Thomas
sehr interessant ...
Leserkommentare sind generell ein Hort der Weisheit.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Händler auf das Rücknahmeangebot von Rolex eingeht. Die Konzis, die ich besser kenne, schmunzeln nur darüber.
naja wenn du was gelbgoldenes mit vielen rosa glitzersteinchen daliegen hast, was dir in 100 jahren netmal ein neureicher russe abkaufen würde - dann denke ich ist man sicher jetzt froh um die rückgabeoption ;)
Dass die KNAPPHEIT ein Teil der Vermarktungsstrategie ist, brauchen wir ja nicht weiter zu diskutieren.
Warum aber "Erst Ausliefern und dann wieder Zurückholen" ein Fall von gutem Management sein soll, wie hier Einige behaupten, entzieht sich meiner Einsicht. Wenn überhaupt, dann ist das höchstens eine kurzfirstige Maßnahme, um vorherigen Fehlern in der Distributionspolitk notdürftig entgegenzuwirken. Als da sind:
- überzogene Expansion in bestimmten Märkten
- Fehler in der Mengensteuerung, die auch mit der Finanzkrise nicht völlig zu entschuldigen sind
- Fehler in der Auswahl und Führung der Distributoren; daß so viele Uhren auf dem Graumarkt unterwegs sind, kann ja nur daran liegen, daß
a) entweder Rolex selbst solche Kanäle bedient (da wären sie allerdings ganz schlecht beraten) oder
b) daß die Konzessionäre in immer größerem Umfang das machen, was sie eigentlich nicht dürften, nämlich die Uhren "unter Preis" an Dritte weiterzugeben, mit denen man sich den verbleibenden DB teilt.
Alles in allem eher ein BETRIEBSUNFALL als "gutes Management". Noch nicht mal die reine Kommunikation so einer Maßnahme ist zielführend, weil damit die Krise offen eingeräumt wird.
willkommen in der Realität, Überkapazitäten wo man nur hinschaut... und dann noch die 6-stelligen Referenzen mit dem polierten Gehäuse:rolleyes: ...
Luxusartikel leben doch von der Emotion des Seltenen, Raren, wenn Luxus wie in Outlets verhökert wird, traurig. Daher go on Rolex...
vielleicht geht Rolex mit dem Wempe Laden in Berlin neue Wege und steuert den Vertrieb direkt?
steht eins zu eins auch in der sueddeutsche.de
Ist doch super. Bleibt mehr für uns !!
In München ist mal wieder nichts vom "Preisdumping" und "übervollen Vitrinen" zu spüren.
Bei unseren beiden großen Konzessionären seit Weihnachten keine 118235 im Angebot (zugegeben, ich bin nicht jede Woche vorstellig geworden), keine Datejust mit Steinchen, auch andere Edelmetall-Modelle wie die 116505 nur spärlich anzutreffen.
Abgesehen von unseren guten "Vintage-Händlern" schon ein undankbares Pflaster für Rolexkäufer. Aber wohl ein angenehmeres für Rolex.
Beste Grüße,
Kurt
http://www.mysmiley.net/imgs/smile/f...ghting0038.gifZitat:
Original von homer38
Dass die KNAPPHEIT ein Teil der Vermarktungsstrategie ist, brauchen wir ja nicht weiter zu diskutieren.
Warum aber "Erst Ausliefern und dann wieder Zurückholen" ein Fall von gutem Management sein soll, wie hier Einige behaupten, entzieht sich meiner Einsicht. Wenn überhaupt, dann ist das höchstens eine kurzfirstige Maßnahme, um vorherigen Fehlern in der Distributionspolitk notdürftig entgegenzuwirken. Als da sind:
- überzogene Expansion in bestimmten Märkten
- Fehler in der Mengensteuerung, die auch mit der Finanzkrise nicht völlig zu entschuldigen sind
- Fehler in der Auswahl und Führung der Distributoren; daß so viele Uhren auf dem Graumarkt unterwegs sind, kann ja nur daran liegen, daß
a) entweder Rolex selbst solche Kanäle bedient (da wären sie allerdings ganz schlecht beraten) oder
b) daß die Konzessionäre in immer größerem Umfang das machen, was sie eigentlich nicht dürften, nämlich die Uhren "unter Preis" an Dritte weiterzugeben, mit denen man sich den verbleibenden DB teilt.
Alles in allem eher ein BETRIEBSUNFALL als "gutes Management". Noch nicht mal die reine Kommunikation so einer Maßnahme ist zielführend, weil damit die Krise offen eingeräumt wird.
ganz klar gute management entscheidung weil:
- kurzfristige maßnahme ja, gleichzeitig hast du keine glaskugel, wie sich der markt zukünftig ändert, alles an market research, risk analysis, future market development usw. sind keine garantie, das du eine distribution immer richtig einschätzt.
- das dann zurückgefahren wird und damit ein fehler zugegeben wird ist für mich menschlich und gut; zugleich auch dem rolexbesitzter damit ein gutes gefühl gegeben wird. und was kaufen wir als besitzer einer rolex?
ein produkt? glaube ich nicht, alles andere als das. damit macht für mich rolex mit seiner buy back politik in asien das richtige.
http://www.mysmiley.net/imgs/smile/party/party0012.gif
# könig kurt; die falsche einschätzung der marktbelieferung betrifft auch nicht münchen oder deutschland sondern asien. bis die uhren wieder in deutschland sind, landen diese bestimmt nicht bei wempe und konsorten
http://www.mysmiley.net/imgs/smile/w...inking0017.gif
...und in Verbindung mit der Tatsache, dass Köln zum Februar seine Reparaturpreise erhöht hat ( 20% bei Revision einer 1803 gegenüber 2007 ) - spricht das alles Bände .......
:twisted: :twisted:
( das ist alles erst das Grollen - der Donner kommt erst noch ......)
:supercool:
Gruß
AndyS