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Ganz ehrlich, ich finde den finanziellen und medialen Großeinsatz in Bezug auf die Rettung und das Schicksal des Tieres befremdlich.
Ich bin ein Tierfreund und mir stellen sich bei unsachgemäßem Umgang mit Tieren oder gar Tierquälerei die Nackenhaare auf.
Aber hier gehen mal wieder (typische deutsch) jegliche Relationen über Bord.
Es geht hier um ein einzelnes Tier!
Auch ist es jetzt nicht grade das Letzte seiner Art. Zwar völlig berechtig geschützt; aber der Bestand der Buckelwale hat sich nach der exzessiven Bejagung von geschätzt um die 1000 Tiere auf nunmehr wieder ca. 100.000 Tiere weltweit erholt, und hat damit quasi wieder eine Größenordnung erreicht, wie vor dem Walfang.
Ja, armes Tier! Aber der Fokus darf heutzutage gerne auf wichtigere Schicksale gelenkt werden.
Der Klimawandel verschiebt wohl scheinbar auch die medialen „Sommerlöcher“…
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Meines Erachtens lässt sich hier nicht alles so einfach gegeneinander abwägen.
Davon abgesehen kann man ein Tier dieser Größe auch nicht so einfach human von seinem Leiden erlösen...