Das habe ich so auch nie gesagt, das wurde von Percy so interpretiert ;)
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Zitat:
Ein weiterer Kauf kommt für mich aktuell nicht mehr in Frage.
Moser stellt Uhren für Menschen her, die sich eher neben dem Mainstream bewegen und einen, im Positiven, extravaganten Geschmack haben. Ein vergleichbares Design, in Verbindung mit interessanten Komplikationen und Handwerkskunst ist schon einmalig.
Schon aus Mangel an echten Alternativ kann ich mir nicht vorstellen, dass man das so schnell aufgibt, auch wenn man sich mal geärgert hat. Wenn es danach ginge, würde ich nur noch zu Fuß gehen, weil alle relevanten Automarken für mich verbrannt wären.
Ich kann es offen gestanden nicht ganz nachvollziehen. Da bestellst du dir beim Konzi eine Uhr, die dir sehr gut gefällt. Dann gehst du hin, legst sie an, sie gefällt dir noch immer und kaufst sie. Ein paar Stunden später fällt dir die fehlende Veredelung auf und die ganze Uhr ist deshalb nichts mehr wert und du willst sie nicht mehr.
Du hast dir die Uhr doch nicht nur wegen der Perlage ausgesucht.
Ich hab mir gerade mal die Rückseite meiner Streamliner genauer angeschaut. Perlage vorhanden, wie auf den Produktbildern. Glück gehabt :D
Spaß beiseite…ich würde mir wegen einer fehlenden Perlage nicht den Spaß an der Marke verderben lassen. Da würde mir eine mehrfach abfallende Krone eher die Freude vermiesen.
Kennen wir das nicht alle? Da passt etwas nicht, man kann es aber nicht ändern, ärgert sich und am Ende verrennt man sich. Gerade bei uns, die überdurchschnittlich oft das bekommen, was sie wollen, ist das besonders ausgeprägt. :bgdev:
Das Grundthema kann ich zu 100% nachvollziehen. Zumindest sollte man es beschreiben wenn es schon keine Fotos gibt. Nicht gerade ideal.
Allerdings wurde das ja auch inzwischen gelöst. So wie es heißt, zur vollsten Zufriedenheit. Damit ist das Thema eigentlich erledigt.
Bei dem Wunsch zum Upgrade, zum Minipreis musste ich allerdings laut lachen. So was kann man doch nicht ernsthaft anbieten, ohne dass man sich selbst ins Aus schiesst. :ka:
Das halte ich alles für richtig - und zwar unabhängig davon, ob der Mangel gleich gesehen wird oder nicht (hattest du zuvor noch anders geschrieben).
Das ist Deine Meinung, die ich bei einem Luxusgut für eher abwegig halte. Natürlich ist das sichtbare Finish des Werkes ein Faktor, der mangelrelevant ist. Wann also eine relevante Abweichung vorliegt, ist sicher was für den Fall Einzelfall - Perlage oder Sandstrahlung ist aber sicher nicht „minimal“.
Ich hatte nicht gesagt, dass der OP Ansprüche gegen Moser hat. Aber sowohl die Internetpräsentation als auch das Vorführmodell sind in der Qualität und Finissierung relevant im Sinne des dt. Para. 434 BGB - gegenüber dem Händler. Und da all das letztlich Mosers Fehler ist, hätte ich an deren Stelle den Ball flacher gehalten, aber gut.
Und bitte lass uns nicht über ne Internet-AGB streiten. Wir wissen hoffentlich beide, dass das aus dt. Rechtssicht nicht wirklich viel bedeutet.
Keine Ahnung ob da ein dt. BGB weiter hilft wenn die Uhr in der Schweiz verkauft wurde. Und was wäre die Folge wenn tatsächlich ein Mangel vorliegen sollte. Der Kunde bekommt sein Geld zurück. Genau das ist doch auch passiert. So gesehen verstehe ich den Ärger des TS nicht. Der einzige Beteiligte mit einem Verlust ist der Händler.
south hat schön gegoogelt und festgestellt, dass nach 434 ein Sachmangel vorliegt, wenn eine Sache nicht die vereinbarte Beschaffenheit hat. Da stellt sich die Frage, wer mit wem vereinbart hat, dass die Uhr den Fotos auf der Web Seite entsprechen muss.
Aber lassen wir das. Der TE hat schon sein Fazit gezogen. Beim nächsten mal passt er besser auf. Und wir haben gelernt, dass wir genau auf das achten sollten, was uns wichtig ist.
Ach komm Felix, es geht nur um Uhren. Ich wünsche Euch allen für 2026 viele Luxusprobleme und ganz viel Perlage.
Anhang 359571
OMG Christoph, dein Moser EK hat ja gar keine Perlage 8o:bgdev:
Ich habe leider über die Jahre einige Erfahrungen mit Gewährleistung, Sachmängelhaftung und Wandlung (Rücktritt von Kaufvertrag) machen müssen. Meine Firma hat ein ordentlichen Fuhrpark. Inzwischen ist Ärger mit mangelhaften Autos fast Tagesgeschäft, zumindest keine Seltenheit. Prozesse mussten wir auch schon führen.
Es ist zwar meine persönliche Einschätzung, aber eine, im Vergleich zu einer Web Seite, nicht vorhandene Perlage auf der Rückseite einer Uhr, wird wohl kaum als Sachmangel gewertet werden. Dazu konnte das vor Kauf problemlos festgestellt werden.
Sieh dir mal an, was bei Autos zwischen Kaufvertrag und Lieferung alles geändert wird. Liegt ein Modelljahreswechsel dazwischen kann das erheblich sein. Ein Grund vom Kauf zurückzutreten ist das nicht.
Das Thema finde ich sehr spannend und Kudos zu dem Threadstarter, der hier wirklich offen für Feedback ist. Generell hadere ich auch immer mit Uhren die nicht dem Rendering, das ich in den Announcen oder Webpages finde, entsprechen - das ist schon eine kleine Krankheit in der Industrie geworden, wenn man Abseits des Mainstream kauft, die ja zumeist das Werk verstecken :)
aber so im Direktvergleich kann das Original (vielleicht auch nur wegen der Auflösung) dem Marketing Bild nicht ganz das Wasser reichen (Werkhalteschrauben, Gravuren, Perlage):
Anhang 359576
Aber Hochachtung wie phil_IP mit dem kritischen Feedback hier umgeht, wissend dass er auch das eine oder andere anders formulieren hätte sollen! :dr:
Vielen Dank für den schönen Vergleich Gerald. Ich merke gerade dass ich wohl meine R5 + 100mm Makro hätte nehmen sollen für das Foto. iPhones sind zwar gut, aber wenn man ein der KI unbekanntes Objekt fotografiert stimmt oft der Weissabgleich und die Schärfe nicht ganz. Es hat ja drei Linsen aber nimmt nicht immer die richtige.