Einfach unglaubliche Fotos. Ich und gps, ich wäre total lost…
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Einfach unglaubliche Fotos. Ich und gps, ich wäre total lost…
Michael, alles halb so wild mit dem GPS: meine Frau und ich gehen auf die 60 zu und "uns blieb nix anderes übrig", da wir uns all die gezeigten Ziele noch anschauen wollten ....
zunächst mal danke für die wirklich grandiosen bilder und respekt vor der körperlichen und auch mentalen leistung....ich für meinen teil wäre von die schieren weite des ganzen völlig überfordert.
ernst gemeinte frage...ick lese hier wat von über stunden niemanden gesehen...zuwege von einigen stunden...wanderdauer ebenfalls...temperaturen auch nicht sooo ohne..
wat macht ihr,wenn einem buchstäblich die puste ausgeht oder man...hoppala...auf einem nassen stein ausrutscht,die gelenkkapsel sich verabschiedet und es einfach nicht weitergehen kann?
auf das beste hoffen?
notrakete zünden?
satellitentelefon dabei?
ich habe da immer den film "172 hours" vor augen.
Danke für das Lob bzgl. der Bilder. Auch wenn wir nicht mehr die jüngsten sind (57 + 55), ist unser Fitness-Level recht gut, da wir beide schon unser ganzes Leben lang 5-6 Mal die Woche Sport treiben (meine Frau arbeitet als Trainerin im Fitness-Studio). Vor so einer Reise wandern wir die 3 Monate zuvor recht viel, auch mit einem 12-15 kg schweren Rucksack, um den Rücken und den ganzen Stützapparat an die Gewichtsbelastung zu gewöhnen. Vor allem wenn es steil bergab geht, spürt man dies vor allem in den Knien am Anfang deutlich, der Körper passt sich der Belastung aber relativ schnell an.
Deine Gedanken sind auch bei uns immer präsent. 2023 waren unsere Touren noch länger (u.a. 2 Touren mit 10 Stunden wandern in ausgesprochen unwegsamen Gelände) in noch einsameren Gegenden (https://www.r-l-x.de/forum/showthrea...y-unbelievable), da hatten wir ein Satellitentelefon dabei und wir benötigten einen wirklichen Offroad-Jeep, um die Ziele zu erreichen. Für diesen Trip schlossen wir einen Vertrag bzgl. Rettung im Notfall ab: https://www.garmin.com/en-US/blog/ou...rmin-response/
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Dieses Mal ist tatsächlich "auf das beste hoffen" am Start. Bisher hatten wir immer Glück: in den letzten Jahren stürzen wir jeweils ein Mal und kamen immer mit Schürfwunden davon, hätte aber in beiden Fällen auch anders enden können .....
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Und der von Dir erwähnte Film ist bei uns immer präsent ....
Meine Frau sagt immer und ich meine ich hätte dies hier irgendwann auch schon mal in den letzten Jahren erwähnt: ".... ein Mal am Tag sollte man seine Komfortzone verlassen ...."
Man hört und liest immer wieder von Rettungseinsätzen hier, aber die gibt es auch täglich in den Alpen. Meist sind diese notwendig, weil man sich überschätzt, das Equipment nicht passt, zu wenig Getränke im Rucksack waren, usw.
Aber Du hast schon recht: umknicken und Bänderriss und das wars ..... schwer zu erklären, aber uns ist es das Risiko wert. Wir reden noch Jahre später über diese Touren und vor allem jene, wo nicht alles glatt lief, bleiben am meisten in Erinnerung. Siehe Link zur Reise weiter oben: da kamen wir mal am Ende einer Wanderung schier nicht mehr aus einer Schlucht raus, das war alles andere als lustig .....
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Ich rede mir es immer ein wenig schön: man kann sich das Genick brechen wenn man die Treppe runter fällt, Auto fahren ist auch gefährlich, usw.
Schau Dir nachfolgende Bilder an: war es die Mühe nicht wert?
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Wirklich wunderschön. Danke für die Bilder :dr:
deine bilder haben buch-/posterqualität...man sieht,dass du ein auge für motiv und bildaufbau hast...da passt einfach alles...einfach nur grandios.
und ja...es war sicherlich die mühe wert..steht ausser frage.
habe auch jeden deiner trips hier im forum mit grossen augen und dicken backen verfolgt...im sicheren bewusstsein,diese naturschönheiten niemals mit eigenen augen sehen zu können...alleine schon dieser "cosmic ashtray"...
ansonsten danke für die erläuterungen bezüglich dessen,was eben auch mal buchstäblich daneben gehen kann...samt den "rückfallebenen",falls zwischenfälle eben doch nicht in eigenregie zu lösen sind.
und natürlich weiterhin nur bestes wetter und unfallfreies wandern gewünscht...und vielleicht klappt es ja mit der wave doch noch in diesem leben.
Grandios.
Gerd wünsch ich noch viel Spaß :gut:
Nochmals danke - bevor ich auf den Auslöser drücke schaue ich mir die Szenerie immer erst für einige Sekunden an bevor ich knipse. Ich lösche abends natürlich auch immer jede Menge Bilder, ein großer Vorteil bei der digitalen Fotografie. Oft denke ich beim Fotografieren darüber nach, dass ich vermutlich nie wieder an diesen Ort kommen werde und ich mich später noch lange an diese Reisen erinnern möchte - und da helfen solche Fotos ungemein. Jeder von uns hat zu Hause schlechte Tage und wenn ich mir in so einem Moment ältere Urlaubsbilder anschaue, geht es mir gleich wieder besser.
Die Wanderung zum Ashtray war 2023 die mit Abstand einfachste und eben bei dieser brach unter mir eine Sandsteinplatte ab und es setzte mich auf den Hosenboden und ich rutschte einige Meter nach unten (Tapete ab an der Hand und am Oberschenkel). Wie oben erwähnt, hätte es übler ausgehen können, denn der Rucksack bremste ganz gut ab - wäre ich noch weiter gerutscht, wäre ein steilerer Abschnitt gefolgt und ich will nicht darüber nachdenken, wie alles hätte ausgehen können ...
Im Zion Nationalpark, wo wir die letzten Tage auch wanderten, kamen die letzten Wochen zwei Wanderer ums Leben die beide abstürzen.
Ja, wäre schön. Wobei viele die die Wave besuchten sagen, dass der Hype größer als der Besuch vor Ort ist: klar, die Wave ist beeindruckend, aber viele USA-Fans bestätigen, dass es gleichwertige und noch schönere Ziele im Westen der USA zu entdecken gibt und der Meinung bin ich zwischenzeitlich auch.
Ist eben wie bei Rolex: schwer zu bekommen, deshalb wollen alle eine :D
Wir sahen noch keinen Tropfen Regen und dies soll auch in dieser Woche so bleiben. Unfallfreies wandern wäre prima :supercool:
Heute stand eine 3-stündige Autofahrt zu unserem nächsten Zielgebiet an und wir gönnten uns einen Ruhetag: Energiespeicher mit einem typischen amerikanischen Frühstück füllen und 2 h Auszeit am Pool.
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Ich bewundere auch deinen Mut, Gerd. Ich bin auch ganz gerne mal in Utah unterwegs und schaue mir ein paar Sachen zu Fuss an.
Aber da sind einige Dinge dabei, die würde ich jetzt so auch nicht durchziehen. Denn Wildnis ist hier wörtlich zu nehmen.
Ich bin in 2024 auf Grund deiner Bilder zum Ashtray. Das war zwar nicht gefährlich, aber allein schon das Finden ist eine Herausforderung.
Da ich immer alleine unterwegs bin, verlässt mich der Mut relativ schnell. Du hast auf jeden Fall meine vollste Hochachtung. Was ihr da macht ist richtig stark. :gut:
Nächstes Jahr werde ich auch wieder angreifen. Nach 4 x Eastcoast wird es Zeit. Euch weiterhin viel Spass :dr:
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Wer weiß was bei Dir noch kommt, vielleicht war Dein Ashtray-Besuch ja der Start zu weiteren Abenteuern im Grand Stiarcase Escalante National Monument. Was steht bei Dir auf dem Plan hier im Westen?
Wenn Dir alleine der Mut fehlt, kann ich Dir Dreamlandsafari in Kanab empfehlen:
https://dreamlandtours.net/de/
Da die Zufahrt zur White Pocket wirklich nur von einem Profi gemeistert werden kann (teilweise knietiefer Sand), entschieden wir uns für diesen Tour-Anbieter und wir waren wirklich sehr zufrieden:
https://dreamlandtours.net/de/Tagest...C3%9Fe-Tasche/
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Dieser Anbieter hat ein breit gefächertes Angebot von familienfreundlich bis zu heftigen Mehrtagestouren und Übernachtung im Zelt.
Upper Calf Creek Falls (Grand Staircase Escalante National Monument), Utah – USA.
Wanderung zum Upper Calf Creek Falls (27 m hoher Wasserfall), anschließend liefen wir im Calf Creek 2,5 Stunden flussabwärts. Der Ausgangspunkt (Parkplatz) ist ebenso wenig ausgeschildert wie die Wanderung selbst, GPS deshalb zwingend erforderlich.
Der Ausstieg aus der Schlucht entpuppte sich als unerwartet schwierig und steil: über die Schulter blicken oder nach unten schauen haben wir tunlichst vermieden, ebenso darüber nachzudenken was passiert, wenn wir abrutschen ……
Netter Side-Fact: Wir „residieren“ im 800-Einwohner-Örtchen Escalante. Wer die totale Abgeschiedenheit sucht, ist hier richtig – im Umkreis von 100 km gibt es tatsächlich keine einzige Verkehrsampel.
Grand Staircase Escalante National Monument:
Dieses Naturjuwel wurde USA untypisch touristisch so gut wie überhaupt nicht erschlossen: keine asphaltierten Straßen innerhalb des Monuments (abgesehen von den Durchgangsstraßen ganz im Norden bzw. Süden/Nr. 12 + 89), die fast immer nur mit Allradfahrzeugen einschl. hoher Bodenfreiheit befahrbar sind, keinerlei ausgeschilderte/markierte Wanderwege (außer zum Lower Calf Creek Falls) – GPS ist somit zur Orientierung unerlässlich, da man sich fast ausschließlich auf felsigem Untergrund bewegt (Slickrock) und so keine Fußspuren zu erkennen sind.
Das Naturschutzgebiet ist mit über 7.600 Quadratkilometern das derzeit größte seiner Art im Kernland der Vereinigten Staaten.
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Hammer :]!
Keine Ampel im 100 km-Umkreis finde ich auch schön :D...
Motorrad, Auto...mit allem, wo der Flow das Fahrerlebnis verschönert =) ;).
2. Wanderung im Grand Staircase Escalante National Monument.
Wie schon gestern bei der Calf Creek Wanderung (5 Stunden), trafen wir auch bei unserem heutigen 9-stündigen Hike keine Menschenseele. Die Einsamkeit und Ruhe war beeindruckend – man hat diese unbeschreibliche Natur komplett für sich allein.
Wir waren wieder abseits jeglicher Pfade im weglosen Gelände unterwegs. Ohne Markierungen wird die Orientierung zwar zur Herausforderung, aber es macht das Erlebnis dieser Landschaft noch viel intensiver. Wer die absolute Ruhe und Einsamkeit sucht, ist hier genau richtig.
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Falls Du wieder in Escalante absteigen solltest, kann ich Dir auch noch 1-2 Wanderungen nennen, welche Du ohne Führer und GPS in Angriff nehmen kannst, melde Dich einfach bei Interesse. Eine dieser Wanderungen / 5 km, stelle ich in den nächsten Tagen hier ein.
WICHTIG: die White Pocket Tour ist oft früh ausgebucht, dies solltest Du beachten.
Hast Du die Touren aufgezeichnet? Also z.B. in Google Maps oder so ähnlich?
Das würde mich interessieren. Dann kann man sich mal einen Überblick verschaffen.
Gerne doch - Lower Calf Creek Falls:
https://www.alltrails.com/trail/us/u...creek-falls--3
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Kurze Beschreibung: wenig Höhenmeter, allerdings einiges im Sand.
Von der nachfolgenden Wanderung stelle ich demnächst die Bilder hier ein: https://www.alltrails.com/de/route/u...natural-bridge - hier musst Du einige Mal den Escalante River überqueren - das Wasser ist nicht tief und fliest nur langsam, aber Du bekommst eben nasse Füße.
Devils Garden: Keine Wanderung, da man direkt vor Ort parken kann, 30 min. von Escalante mit dem Auto entfernt, entlang der Hole in the Rock Road. Auf dieser bist Du zum Ashtray-Trail gefahren. Ist eine Dirt Road, die aber bis zum Devils Garden mit einem normalen PKW befahren werden kann, weiter unten wird sie deutlich schlechter.
Etwas nördlich ist der Capitol Reef Nationalpark. Eine sehr schöne und kurze Wanderung führt zur Hickman Bridge: 2,8 km hin und zurück, es ging vorwiegend bergauf, teilweise auf sandigem / felsigen Untergrund. Die Brücke bzw. der Arch hat eine Spannweite von 40 m.
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Mein Tpp: fahre anschl. vom Capitol Reef NP auf dem Hwy. 12 Richtung Süden / Escalante. Im Ort Boulder geht es dann links auf den Burr Trail (Dirt Road, kein 4WD erforderlich) und fahre dort runter, lohnt sich, siehe hier: https://www.instagram.com/p/DPFxNzBDFgX/?img_index=1
Devils Garden Natural Area im Grand Staircase Escalante National Monument.
Sonnenaufgang zwischen Hoodoos und Steinbögen. Wir haben die Blue Hour im Devils Garden genossen – besonders der Metate Arch und der Mano Arch sehen im ersten Licht fast magisch aus. Ein weiteres Highlight im Grand Staircase Escalante National Monument.
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Wunderschön anzuschauen. Vielen Dank. :gut::gut:
Einfach nur traumhaft schön!
Wünsche euch weiterhin viel Spaß!
Schöne Grüße
Thomas
Thomas + Andreas: vielen Dank für die netten Kommentare :dr:
Man ist das wieder cool...danke für die Links. Das hilft ungemein weiter.
Jetzt bin ich wieder angefixt. :D
Ich werde mir mal 2 Sachen raussuchen und dann mache ich mir Gedanken, wie ich das umsetze. :dr:
Wanderung zur Escalante Natural Bridge im Grand Staircase Escalante National Monument - Wandern mit nassen Füßen!
Unser Weg zur Escalante Natural Bridge war farbenfroh und kurzweilig. Man folgt dem Escalante River und muss ihn mehrmals durchqueren – bei den Temperaturen im Grand Staircase eine willkommene Abkühlung! Die riesige Steinbrücke taucht dann plötzlich an den Canyonwänden auf. Ein weiterer schöner Hike im roten Sandstein.
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Wahnsinn, echt. Danke für die schönen Eindrücke.
Andreas, freut mich, wenn die Bilder Euch nicht langweilen.
Das wird garantiert nie langweilig - ganz ganz großes Kino; vielen Dank :verneig:!
:gut: :D...
Herrlich! Und nein, langweilt mitnichten. :D
Das Ziel war heute der Phipps Arch im Grand Staircase Escalante National Monument.
Wie gewohnt gab es hier keine Beschilderung – weder am Ausgangspunkt noch auf dem Weg selbst. Ohne GPS-Track ist man in diesem weglosen Gelände völlig aufgeschmissen. Wir waren 7 Stunden unterwegs und haben, wie schon die Tage zuvor, keine einzige Menschenseele getroffen. Die absolute Stille ist jedes Mal aufs Neue faszinierend.
Der finale Aufstieg zum Arch hatte es allerdings in sich und war „nicht ohne“. Wir haben uns deshalb dazu entschieden, die Rucksäcke am Fuß des Aufstiegs stehen zu lassen, um die letzte Kletterei unbeschwerter zu meistern. Ein kleiner Kraftakt, der sich für diesen Ausblick definitiv gelohnt hat!
Wieder ein Tag voller Einsamkeit und wilder Natur. Wer hier wandert, muss wissen, was er tut – wird dafür aber mit Erlebnissen belohnt, die man auf keinem Touristenpfad findet.
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Immer wieder grandios!
Gerd, das ist fantastisch :dr:
Es gibt sicherlich einen Verlag, der mit diesen Aufnahmen einen tollen Bildband machen kann!
Helmut + Hannes: freut mich, wenn Euch die Bilder gefallen. Bisher hat sich noch kein Verlag gemeldet :D
Ich weiß, dass wir solche Touren nicht mehr ewig durchziehen können, deshalb nutzen und genießen wir hier jede einzelne Wanderung. Diese Fotos werden bei uns dafür sorgen, dass die Erinnerungen hierzu niemals verblassen werden.