Apo von Collogne Watch trägt die ganz gerne. Im Sale kann man sicher 50% sparen, dann kosten die nur noch € 200, nicht wirklich Taschengeldpreis.
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Apo von Collogne Watch trägt die ganz gerne. Im Sale kann man sicher 50% sparen, dann kosten die nur noch € 200, nicht wirklich Taschengeldpreis.
Du Glücklicher- meine Tochter (12 Jahre) möchte das Original 😂
Ich bin echt gespannt was mein Sohn mal alles fordern wird. 8o
Meinen Kindern hab ich nie verboten Fake Klamotten zu kaufen, vor allem in der Wachstumsphase da vielleicht so ein Pulli mal nach 3-6mon. schon zu klein wird und mir das Geld zu schade ist. Ich selbst kaufe mir keine Fake Klamotten dann lieber no Name und lebe es denen auch so vor. Mittlerweile sind sie schon teils Erwachsen und machen es auch so.
… unsere Kinder hatten Gottseidank mit Marken bzw. Fake Klamotten nichts am Hut … andere Generation. :gut:
Ich denke, das ist weniger eine Generationenfrage, als das Umfeld. Wir hatten bei unserem Sohn Glück, dass seine Freunde auf sowas keinen Wert gelegt haben. Das kann aber auch völlig anders laufen.
Grüße an die Tochter, guter Geschmack. :gut:
https://up.picr.de/50497550rr.jpg
uuunnnndddddd die Marke ist für Teenager erledigt. :rofl:
:D
Influencer sind nichts anderes als Vertriebler, die Geld erhalten um Produkte an den Man(n) zu bringen.
Hierdurch wird auch deutlich, dass wenn die junge Generation alle Influencer wären, keiner mehr Geld verdienen würde. (es sei denn Sie kaufen sich die Produkte gegenseitig ab).
Fordern ist in diesem Zusammenhang der falsche Ausdruck, das war eher ein „ich hätte gerne“.
Unseren Einwand, das sei preislich unangemessen, hat sie auch schnell eingesehen. Am Ende ist es dann ein Sweatshirt von Lacoste geworden, das sie auch selber vom Taschengeld bezahlt hat.
Mein 16-jähriges Patenkind fordert meine alte Ballonseide Trainingsanzugjacke von Adidas aus den späten 80ern.
Die von ihrem Papa (Mannschaftskollege) hatte sie verloren. Der sagte dann zu ihr ‚frag Mal deinen Patenonkel, der hatte auch eine‘…
Du glücklicher ;) Dann ist Deine Tochter schon sehr weit, auch was ihr Selbstbewußtsein angeht. Das ist sehr selten bei Jugendlichen.
Unsere 15 jährige Tochter, bzw. die meiner Lebensgefährtin fährt zunehmend auch auf Marken wie Ami, Goyard, LV, Van Cleef & Arples und Cartier ab. Steht auch ein gewisser Gruppenzwang hinter, die stecken sich gegenseitig an. Original wissen die selbst, dass es zu teuer ist, deshalb Dupes, wie sie heute genannt werden.
Da kannst Du gegen angehen, wird aber nicht funktionieren, da werden die über die Jahre schon selbst drauf kommen. Für uns wichtig, dass sie neben den ganzen unwichtigen Kram Labels zu tragen, eben auch echte Werte vermittelt bekommt. Nebenbei bemerkt, habe ich sie wenigstens von der Idee ein Cartier Santos Dupe zu tragen, abbringen können ;)
Das ist genau , was ich meine. Es ist eher das Umfeld der Freunde, das bestimmt, in welche Richtung es geht bzw. was wichtig ist. Man kann nur hoffen, selbst etwas lenken ist schwierig, dass sich die Kids die richtigen aussuchen.
Dupes und Fake sind aber zwei paar Schuhe.
Dupes meint Kopie, aber eben ohne Logos des Originals. Also bei Parfum derselbe Geruch ohne dass man das Flacon und die Brandlogos kopiert. Sondern unter dem eigenen Label vermarket. Bei Kleidung schwer vollstellbar.
In der Theorie und vom Ursprung des Wortes her hast Du natürlich Recht. Leider scheint sich "Dupe" aktuell aber auch mehr und mehr zum Begriff für jene Produkte zu entwickeln, die schlicht und ergreifend nichts anderes sind als "Fake".
Parfum ist auch der einzige Bereich, wo ich das absolut nachvollziehen kann. :ka:
Ein Klassiker sind beispielsweise Kleider von Kate, die oft 2 Tage später, fast identisch bei H&M oder Zara angeboten werden. Auch die stammen von Designern und werden kopiert.
Ich hab noch nie ein nachgebautes Parfum erlebt, dass dem Original wirklich ebenbürtig war.
Und für mich ist es trotzdem als würde man eine Fälschung tragen. Ich mag das einfach nicht.
Ich kenne ein Zara-Parfum von meiner 13-jährigen Nichte. Das kostet gut 10% des Originals und riecht wohl genauso wie das Original, nur nicht so lange. Jedenfalls ist das in diesen Kreisen sehr angesagt, und zwar auch deswegen, weil man nicht so dumm ist, € 200,- für etwas zu bezahlen, was man auch für € 24,- bekommen kann.
Ich weiß nicht, ob es „dumm“ ist. Etwas zu entwickeln und populär zu machen kostet Geld, etwas nachzubauen und auf den Zug aufspringen ist halt deutlich einfacher. Wenn alle so denken würden, dann gäbe es halt keine Originale mehr. Die Frage, die man sich stellen muss, ist, warum diese Brands nicht auch etwas eigenes machen.
Die sind halt auch erst 13.
Schon klar: Boss, Dior, Lacoste, Versace, Lagerfeld & Co. „entwickeln“ alle ihre eigenen Düfte. So wie Joop, Boss, Armani, Gucci & Co. auch ihre eigenen Uhren bauen.
Auch da würde ich differenzieren. Parfums von Chanel oder Guerlain sind echte Entwicklungen, aber diese Massenware auf die dann ein Modelabel sein Logo druckt halte ich nicht für besonders schützenswert.
Ich denke, auch das ist eher das - neudeutsch - Storytelling zu „Brand Equity“ und „Brand Extension“, oder? Parfüm bestelle ich als etablierte Modemarke in einer Parfümküche irgendwo um Grasse und mache bestenfalls Vorgaben, wie in etwa es duften sollte.
Vielleicht kann uns ein Marketingmensch (Gerzo, hast Du Lust?) das nochmal besser darstellen.
Bei den neueren und angesagten Modemarken bringe ich irgendeinen Schrott auf den Markt, und vor allem etwas mit Wiedererkennungswert (Logo, Form), schreibe einen irrwitzigen Preis dran (der vermutlich Qualität suggerieren soll) und die Schafherde zieht los und kauft es, weil man ja etwas darstellen will.
Von der Masche lebt dann sogar noch ein kompletter chinesischer Zweitmarkt, der die Talahons bedient.
…. genau wie bei so mancher Uhrenmarke. :bgdev:
Ich vermute, dass Deine Tochter mindestens so PC ist wie meine. Selbst wenn sie kein Verständnis für den Sinn und Zweck einer Marke haben sollte, vielleicht kannst Du ihr ja klarmachen, unter welchen Bedingungen solche Klamotten hergestellt werden und wie wenig nachhaltig der Kram ist.
Glaubst du das ist beim Original signifikant anders?
Man würde es hoffen, Lieferkettengesetz und so.
ich hoffe mit dir Marcus…
… glaube es aber nicht wirklich.
Dann haben Marcus und ich ja nicht umsonst gehofft…
… Danke für die freundliche Aufklärung! :gut:
Grad die Kids (und Eltern), die PC-Argumenten gegenüber aufgeschlossen sind, sollten doch die sein, die eben nicht bei Zara, H&M und wie sie alle heißen kaufen. Da würd ich denen lieber zähneknirschend nen Zuschuss zahlen als dass sie irgendwas kaufen, dass höchstwahrscheinlich in irgendeinem Sweat-Shop zusammengedengelt worden ist.
Ich habe nur Deinen Eingangspost gelesen Daniel und stimme mit Dir und Deiner Nein- Linie 100 Prozent überein. Ich handhabe das bei meinen 4 Kids genauso und habe Ihnen versucht zu vermitteln( rechtliche Argumentationen sind wenig zielführend , dass sie sich selbst keinen Gefallen tun, so etwas zu tragen und das auch etwas über denjenigen aussagt, der so etwas meint, tragen zu müssen. Ich verstehe, dass die Kids gerne auch mal teure Marken- Klamotten haben wollen, aber die müssen sie sich entweder zusammen sparen( ich zahle etwas dazu) oder zum Geburtstag etc. schenken lassen. Bei meinen ließ dann meist die Begeisterung sehr schnell nach u d es war plötzlich nicht mehr so wichtig. Zumal es ja wirklich inzwischen jede Menge sehr coole günstige Klamotten gibt. Ist auch eine Alterssache, je älter sie werden, desto „verständnisvoller“.:D