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Ihr macht es euch aber schwer mit dem Begriff "Sammeln"!
:D
Grundsätzlich hat hier jeder ab 3-4 Uhren zumindest eine kleine Sammlung, wenn diese Uhren irgendwie nach gewissen Kriterien ausgewählt wurden.
A) Die kleine Sammlung
Zu den Kriterien einer kleinen Sammlung zählen meiner Ansicht nach:
1) Gemeinsame Merkmale (z.B. "Rolex" oder "Stahluhren" oder "90er Jahre") oder
2) Thematischer Zusammenhang (z.B. "Vintage" oder "Taucheruhr" oder auch "Luxusuhren") oder
3) Bestimmtes Interesse (z.B.: "Uhrenset für meinen Zweck: Sport, Freizeit, Anzug, etc." oder "Hochzeitstag, Geburtstag, etc." oder "Uhren zum Weitervererben")
Meist geschieht dieses Sammeln zufällig und ungeordnet. Trotzdem ergibt sich daraus bereits eine kleine Sammlung - selbst wenn der Überbegriff dieser Ansammlung nur "Armbanduhr" oder "Meine 3 Lieblings-Sporties" lautet.
B) Die "echte" Sammlung
Die Erweiterung einer kleinen Sammlung ist dann eine Sammlung mit Systematik und Ordnung nach Kategorien, z.B. "GMTs" oder "40mm Sporties". Hierzu kann man praktisch alle möglichen Kriterien verwenden wie Referenz, Material, Epoche, Marke, Funktion etc.
Dabei wird dann eine bewusste Auswahl getroffen und gezielt gesammelt. Und diese Sammlung ist mehr auf Bestand ausgelegt. Und kostet Zeit und Geduld und Geld.
Fazit:
Alle Varianten einer Sammlung sind perfekt, machen Sinn und haben ihre Daseinsberechtigung. Der eine erfreut sich an seiner speziellen GMT 1675 Sammlung. Der andere erfreut sich an seiner wild zunehmenden Sammlung an "Sporties". Der andere an seinen markenübergreifenden Luxusuhren. Oder einfach nur an "Armbanduhren".
Selbst wenn man instruktiriert Uhren kauft, die einem "nur" gefallen, ist das ein "Sammeln". Man sammelt dann halt einfach per Definition seine Lieblingsuhren!
:gut:
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Das ist mal ne ordentliche Definition, Georg.
Ich habe also sogar 3 kleine Sammlungen. :flauschi:
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Rolex: aus jeder Kategorie, die mir gefällt, ein Modell
Sonstige: ohne System, einzelne Modelle bevorzugter Marken (PP, Omega), die gerade besonders gefallen