Hab meine Sea-Dweller 16600 Mitte März zum Konzi gebracht. Revision ohne Auffrischen wurden mit 1.170 Euro angekündigt. Wurde mit "höherem" Aufwand begründet, da die Uhr wohl noch nie eine Revision bekommen hatte.
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Hab meine Sea-Dweller 16600 Mitte März zum Konzi gebracht. Revision ohne Auffrischen wurden mit 1.170 Euro angekündigt. Wurde mit "höherem" Aufwand begründet, da die Uhr wohl noch nie eine Revision bekommen hatte.
Porsche will mittlerweile ~ 300€/h, die Maler und Fliesenleger die ich letztens da hatte 85€/h + Anreise eas dann auch locker um die 100€/h in Summe macht.
Schlimmer finde ich da eher die 5.500 € die ein Bekannter für die Revi seiner einwandfrei laufenden Lange 1815 Mondphase bezahlen durfte....
Lange ist auch der Endgegner im Uhrengame was Revisionen angeht. Schlümm.
Die meisten vierstelligen und fünfstelligen laufen 10-20 Jahre problemlos durch….
Ich habe die GMT II gebraucht gekauft. Die S/N beginnt mit Z38xxx d.h. 2006 - 2007. Die Revisionshistory ist unbekannt.
Aktuell hat die Uhr in jeder Lage einen Nachgang von mehreren Sekunden. Die Ampitude liegt auch im unteren Bereich (208 - 247). Ich denke das sind alles Indizien, dass etwas nicht stimmt bzw. etwas nicht funktioniert wie es soll.
Viele Grüße
RobertLässtRevisionieren
Meine GMT II aus dem Jahr 2006 war jetzt zur 1. Revision.
Sie lief schwerer an und hatte etwas Nachgang.
Die Revision wurde recht fix erledigt. Kostenpunkt: 1.170, ohne Gehäuseaufarbeitung.
Beim Anruf, dass die Uhr abholbereit ist, sagte die Dame am Telefon „Die Uhr ist von der Revision zurück“.
Auf Nachfrage bei der Abholung wurde mir gesagt, dass die Uhr in Köln war. Ich dachte ein Konzi macht das inhouse.
Nicht zwingend-wenn der Konzi kein Uhrmacheratelier mit entsprechendem Fachpersonal hat, schickt er die Uhren direkt zum Hersteller.
Mein langjähriger Uhrmacher-Meister (jetzt in Rente), auch zertifiziert und bei einem internationalen Konzessionär tätig
ist selbst erschüttert von der Degradierung, die sein Handwerk heutzutage erfährt.
Er kannte noch eine repräsentable Werkstatt wo er mit 3 Kollegen eine qualifizierte Wirkstätte in den Verkaufsräumen hatte - nicht zuletzt zum Vorteil der Kunden.
Vieles wurde sofort erledigt und damit meine ich nicht nur eine banale Bandanpassung.
Man hatte Gelegenheit zu einem kurzen Stadtbummel oder ging was Essen.
Und wen man mochte brachte man dem Team eine Kleinigkeit aus der Konfisserie mit, wenn man die Uhr am selben Nachmittag abholte.
Das war in einer Zeit als man mit den Fachleuten noch auf Augenhöhe kommunizieren konnte, auch weil man die Leidenschaft fürs Produkt teilte;
für die mechanische Qualität, die Robustheit, die Präzission. Irgendwie die Dinge für die auch Hans Wilsdorf (in meiner romantischen Verklärung) gebrannt hat.
Heute sitzt der sog. Uhrmacher in einer Besenkammer und ist weitgehend nur noch Rezeptionist für Einsendungen.
Worüber man natürlich in dem ganzen Luxus-Diddeldumm-Ambiente gerne den Mantel des Schweigens ausbreitet und dem Kunden vorgeigt, dass hohe handwerkliche Kompetenz vor Ort vorgehalten wird.
:op:
Klar ist die Preiserhöhung üppig, aber die Zahlungsbereitschaft ist doch bei einem großen Teil der Kunden gegeben. Gerade wenn Papiere fehlen ist die Service-Karte schon nett.
Wer‘s zu teuer findet hat immer noch die Option zum freien Uhrmacher zu gehen. Aber die werden vermutlich auch nachziehen. Was ruft denn ein freier Uhrmacher derzeit so auf für 5-stellige?
…und bekommt der „freie Uhrmacher“ auch noch ohne weiteres die originalen Ersatzteile? Ich meine das ist nicht mehr so einfach. :grb:
Meine 16710 bekommt demnächst wohl auch mal eine Revi. Geht bei mir zu Wempe und wird wohl im Atelier in HH revidiert. Kosten sind die aufgerufen 1170€. Aufarbeitung werde ich wohl nicht durchführen lassen.
Uhren sind im Mainstream näher gerückt. Wenn ein KFZ Vertragswerkstatt pro Stunde 130€ kostet, dann kommt es wohl hin.
Rolex ist im Luxussegment angesiedelt und ein angestellter Uhrmacher verdient nicht soviel, wie jeder denkt. 1100€ kommt hin. Die Preise sind überall gestiegen. Wenn die Rohstoff und Energiekosten steigen, dann wird alles teuer.
Du kannst dich auch eine freie Uhrmacherwerkstatt mit Rolex Vintagefokus suchen, dann bezahlst du garantiert weniger.
Ich habe letztes Jahr für eine sechsteilige (nach 10 Jahren Dauereinsatz) EUR 674 (ohne Gehäuse) bezahlt. Zwar nicht geschenkt, aber fand ich ok.
Ich glaube, es werden bei einer Rolexrevision standardmäßig, teils ohne Zustandsbewertung, Teile getauscht, die in den nächsten 7-10 Jahren defekt werden könnten.
Das bringt Sicherheit, dass die Uhr lange Jahre problemlos laufen wird. Sicherheit sowohl für den Reparateur Rolex als auch für den Kunden.
Gefühlsmäßig würde ich eine Reparatur bevorzugen, bei der nur die defekten Teile getauscht werden, wenn vom Uhrmacher vorgeschlagen.
Michael
Hat den keiner die Liste von den Referenzen mit Preisangaben von Rolex. War doch früher alles hier im Forum zu finden
Siehe Beitrag #18...
Das war bei Rolex auch schon in der Vergangenheit so, dass die Wartung älterer Kaliber teurer ist.
Ich meine, dass die aktuelle Baureihe und die unmittelbar davor relativ preiswert revisioniert werden und die Servicekosten ab der dritten Kalibergeneration dann deutlich ansteigen. War bei meiner 14270 mit Kaliber 3000 auch so. Die 16200 mit dem Kaliber 3135 war zum gleichen Zeitpunkt (2022) günstiger.
Ich habe gerade eine Jaeger-LeCoultre Master Control Date (Bj 2001) zur Revision zum Hersteller eingesandt.
Heute kam der Kostenvoranschlag: 1.000 € Basispreis (inklusive neuer Zeiger und leichter Auffrischung des Gehäuses und Armbands) zuzüglich 610 € für ein neues Zifferblatt (Leuchtmasse hat einen winzigen Abplatzer).
Da liegt die GMT II also voll im Rahmen des (leider inzwischen) Üblichen, denke ich.
Krass finde ich auch da die Steigerung. Ich hatte mit dem Onlinekalkulator letztes Jahr mal meine Ultrathin berechnen lassen, da sie nicht (mehr) wasserdicht ist. Da wurden die voraussichtlichen Kosten mit 950 € angegeben. Stand heute soll die Revision für die exakt gleiche Uhr 1.400 € kosten.