Meine Anlage besteht auch nur aus einem Streamer und Aktivlautsprechern. Das ist extrem bequem und klingt hervorragend.
Ich würde aber nicht auf die Idee kommen, dass so aufzubauen, wenn ich auf Vinyl umsteigen würde.
Druckbare Version
Meine Anlage besteht auch nur aus einem Streamer und Aktivlautsprechern. Das ist extrem bequem und klingt hervorragend.
Ich würde aber nicht auf die Idee kommen, dass so aufzubauen, wenn ich auf Vinyl umsteigen würde.
Das mag die reine Lehre sein, aber hier geht es ja nicht nur um Vinyl. Und genau das ist doch spannend, dass moderne Technik es möglich macht, Vinyl, Streaming, guten Sound und einfache Bedienung auf wenig Raum für kleines Geld zu kombinieren. Grad für junge Leute sehe ich das eher als Gewinn denn Kompromiss.
Heieiei - jetzt bin ich bei denen gelandet.
https://hidden-audio.de/product/kef-...caAkBJEALw_wcB
die wirst du selber behalten wollen ;):gut:
Das wäre der Plan B - ertappt. :D
Frau gibt aber noch Veto für die günstige Teenie-Anlage
wenn ich mich recht erinnere hat auch Philips einen all-in-one Bluetooth Plattenspieler zum recht günstigen Preis im Angebot
Hast Du mit der Tochter eigentlich gesprochen warum Sie auf die Platte gehen?
Davon hängt, meiner Ansicht nach, ganz stark ab wonach man greifen sollte.
Großes Cover, Nostalgie, das Zelebrieren des Auflegens der Scheiber und gezwungen sein ein Album ganz zu hören.
Dann kann man irgendwie alles machen was einen Plattenspieler irgendwie invovliert.
Wenn die Tochter aber die magischen Worte warmer Klang und so wie im Original hören verwendet, dann sollte man die Kette analog lassen und eher über Aktivboxen oder eben passiv und einen kleinen Verstärker nachdenken, aber nicht den analogen Klang streamen. Nicht umsonst geben CD Fans Unsummen für gute D/A Wandler aus. Beim Streaming vom Plattenspieler geht´s ja nun in die andere Richtung und wieder zurück. Das kann dem Klang nicht förderlich sein.
Die analoge Kette mit einen kleinen Verstärker (und je nach Plattenspieler mit einen Phonovorverstärker) und eben Regalboxen wäre jetzt mein Favourit, weil man dann ja später da noch ein Kassettendeck dranhängen könnte.
Kassetten sind nämlich gerade wieder stark im kommen. :op:
Wenn man jung ist, dann interessiert einen ein Stereodreieck noch nicht so sehr, aber eventuell eben der analoge Klang.
P.S.:
Hast Dir bei Hifiregler schon mal eine kleine entsprechende Anlage mit z.B. Nubert Boxen zusammengeklickt? Ich glaube da holt man am meisten raus und wenn dann später mal ausgezogen wird und der Plattendreher doch nicht benutzt wird, dann kann eine kleine Radioanlage in der Küche an die Boxen ran.
Wenn möglich wird eh verkabelt.
Finde aber die Option nett, auch z.B. um über die AirPods mal auf dem Bett hören zu können etc.
Ein Freund sagte gestern am Telefon, er habe noch ein Paar Nubert A-300 über, muss mal ausmessen, ob die nicht zu groß sind.
.
Kabelgebundener Hifi-Kopfhörer ist da das Zauberwort. :D
Hast Du Kinder diesseits der 30? :grb:
Nein, aber Dein Kind will doch zurück in die Vergangenheit. :D
Und manchmal ist ein Ausflug in die Vergangenheit ja auch cool.
Ich kann mich erinnern, dass ich es als Kind / Jugendlicher großartig fand vor dem noch vorhandenen Bandgerät (war ein Braun) zu sitzen und damit zu hören.
Und da gab´s schon CD.
Das Eine schließt das Andere ja nicht aus.
Platten hab ich übrigens nie gemocht.
Kassette CD oder Bandgerät war meine Welt.
Platte fand ich immer qualitativ nicht gut genug und irgendwie in der Nutzbarkeit nicht praktikabel genug. :duckundweg:
Und wenn man bewusst ein Album durchhören will, dann rennt man ja auch nicht mit dem iPods durch´s Haus sondern sitzt irgendwo.
Dann eben neben dem Plattenspieler.
Geh halt mal mit ihr in einen Hifi Laden und hört Euch mal durch ein paar Anlagen und Kopfhörern. Vielleicht hilft das auch ihr zu verstehen was sie wirklich will.
Ich halte das Thema für überbewertet. Die Schallplatten, die wir heute hören, sind ohnehin digital aufgenommen und gemastert und damit schon nicht mehr rein analog bevor sie überhaupt aufn Teller kommen. Vinyl-Eigenschaften wie Wärme, Räumlichkeit, Knistern gehen durch eine Wandlung auch nicht verloren. Das klingt deswegen nicht wie eine CD und das durchschnittliche Gehör möchte ich sehen, das bei einem Set-up für 1000 Schleifen den Unterschied raushört.
Ich habe meinen Sohn vor ein paar Jahren, er ist inzwischen 31, einmal mit in einen Plattenladen genommen. Er war einfach nur begeistert von den großen Covern, oft auch zum Aufklappen. Bei Vinyl spielt Emotion eine große Rolle. Rein faktisch werden Schallplatten nicht für den Loudness-War produziert. Da kann die Dynamik besser sein, als bei der theoretisch besseren CD oder dem Stream. Das hört man schon.
Das stimmt, ich mag Platten auch. Hab mich vielleicht missverständlich ausgedrückt, ich meinte in Bezug auf die obige Diskussion den Unterschied von Vinyl analog verstärkt und Vinyl digital verstärkt.
Ich verstehe die, die sich Schallplatten kaufen und sich eine analoge Kette aufbauen. Ein Plattenspieler mit Vorverstärker über eine 300B an einer Orang Utan hat schon was. Aber das ist nicht der einzige Weg.
Aber bei Schallplatte über mehrfaches A/D- und D/A-Wandeln mit Komprimierung bleibt nur noch der Komfort und das Gefühl, eine Schallplatte aufzulegen. Gleich streamen wird klanglich nicht schlechter sein.
Oh je - was hab ich hier losgetreten? :rofl:
Es geht um eine günstige Teenie-Anlage, die irgendwie Sinn macht und flexibel ist.
Ja, in Verbindung mit Vinyl. Das heißt aber nicht, dass das alte Pferd von 1823 geritten werden muss.
Guter Klang - also mehr als aus einer Alexa - plus gute Konnektivität verbinden gestern mit heute.
Daher habe ich den Project T1 Evo BT und - sehr wahrscheinlich - die KEF LS II (ohne LT) bestellt.
Ein ungenutzter Sub steht noch im Keller, falls das nich reicht.
Anschlüsse und spätere Upgrades? Ja, schauen wir mal.
Die LS sind ja echte Allzweckwaffen, und zur Not nehme ich die in mein Zimmer.
Wir werden sehen . Jedenfalls herzlichen Dank für die rege Beteiligung!
Gut gemacht.
Du bist halt doch ein Checker, Can. :gut:
Doppelpost. :ka: