Dann passt ja alles, der Klon noch bei Dir, Dein Geld zurück, und eine RO obendrauf. Wer jetzt auf die Idee eines guten Geschäftsmodells kommt ... :op:
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Dann passt ja alles, der Klon noch bei Dir, Dein Geld zurück, und eine RO obendrauf. Wer jetzt auf die Idee eines guten Geschäftsmodells kommt ... :op:
Also ob ich jemals wieder den chrono24 stunt mach, weiß ich auch nicht.
der verkäufer war auch wirklich ein trottel... der hat ernsthaft den weißen rolex umkarton als versandkarton genutzt und zugekleistert mit paketband.
auch wenn ich den chrono24 authentifikationsservice genutzt habe, die uhr schon beim konzi tagelang zum perfekten einregulieren war. aber gut war das bauchgefühl nicht. die rolex fakes sind mittlerweile so gut geworden.
es gibt so gute grauhändler, die wirklich nur unwesentlich mehr kosten als die chrono24 preise, den stress tu ich mir nicht mehr an.
Gut zu hören, dass der Treuhandservice funktioniert hat.
Für eine so allgemein gesuchte Submariner hätte es natürlich auch andere Optionen zum Kauf gegeben. Aber wenn die Uhren was spezieller werden, ist C24 oft die einzige realistische Methode. Einfaches Beispiel: Eine DJ 36mm mit dem ZB aus Sodalit.
Ist halt meistens ein Preis Thema oder? Über ein Forum dieser Größe wird man bestimmt nahezu jede Uhr finden, aber ob hier jemand (auch wenn das eine Standart Uhr ist) seine 126610ln im fullset neuwertig für unter 11k abgibt, wage ich zu bezweifeln ;) Da ist Chrono schon sehr angenehm bzw. eben auch Willhaben. Bei uns in AT gibts teilweise echt top Deals wenn Leute schnell Geld brauchen.
Story dazu, als ich meinen Klon beim neuen Uhrmacher meines Vertrauens prüfen lies, hatte er gerade einen Kunden der ihm eine Hulk verkaufen wollte. Gekauft bei renommierten Wiener Grauhändler, Fullset mit Rechnung von dem Händler etc. entpuppte sich auch als super clone.
Wo du kaufst spielt meines Erachtens nach keine Rolle mehr, die Uhr muss so oder so zum Uhrmacher oder noch besser Konzi zum Check.
Die Welt dreht sich nicht um mich, mir brauchst du das nicht erklären. Ich vermute es denken aber einige gleich und gehen das Chrono „Risiko“ deswegen ein. Außerdem wüsste ich nicht wieso jemand in diese Forum Vertrauenswürdiger sein sollte als jemand auf chrono24, das ist etwas Blauäugig.
Wer wegen ein paar Hundert Euro aus eher unsicheren Quellen kauft der ist selbst schuld. Gerade so'ne Sub bekommt man nun wirklich überall. Da würde ich mir so einen Stunt gern ersparen. Zumal der Ausgang immer offen ist. "Leben und Leben lassen" passt zum Luxus m.E. deutlich besser als "Geiz ist geil". Unter ersterem Motto gesellt sich zur Uhr oft auch noch ein schönes Erlebnis in Form eines angenehmen Deals.
Meine Kristallkugel sagt Dir eine großartige Zukunft hier voraus. (an den TS)
Zum Thema: Chrono ist genauso fehlerbehaftet wie jede andere Plattform. Der Treuhandservice kann nützlich sein, ist es aber nicht immer. Die Zertifizierung seitens Chrono ist ein Witz.
Und wer auf Chrono nach einem Mega-Schnapper sucht bei gängigsten Uhren-Typen ist danger-seeker.
Sicher auch eine gute Möglichkeit. Gerade, wenn man eine Überprüfung durch einen Uhrmacher vereinabren kann, ohne das ist es letztlich ein Kauf von privat ohne Treunhandservice. OK, immerhin hält sich bei diesen seltenen, älteren Version die Anzahl Super Klones am Markt doch arg in Grenzen, vermutlich gibt es gar keine. Da ist eher Custom Dial vs ZB von Rolex ein Thema. Aber auch mit Drittteilen dran kann man extrem viel Geld verlieren. Eine GMT Master SARU komplett von Rolex bis auf die Lünette (vermutlich dann mit synthetischen Steinen) kostet maximal 20% einer ganz echten. Gibt also auch da genug Risiken, die man gerne vermeiden würde.
Wie man in den Wald ruft ne… Aber solche gibt’s in Foren immer interessanterweise und zu 90% als ersten Kommentar bei Leuten die neu sind. Akzeptiere ich im echten Leben gleich wenig wie in irgend einem Online Forum.
Zum Thema Chrono gebe ich dir absolut recht. Der Uhrmacher der meine überprüft meinte er hatte erst vor kurzem einen Chrono zertifizierten Day Date Fake am Tisch liegen.
Woher nimmst du denn die Info mit den paar hundert her? Wenn’s um nen Taui geht zahlt sich dass schon aus imo. Die paar hundert hast du dazu erfunden.
Ich gebe dir natürlich prinzipiell recht, aber Sicherheit hast du anscheinend nirgendwo mehr außer beim Konzi. Das einzige was mir der geliefert hat war eine 41er DJ und eine two Tone Daytona
… warum macht mich dieses „Geschreibe“ vom TS schon wieder gaga ? :mimimi:
Aber „warum denn“?
:rofl:
Die Tür der „Krummen Ulme“ quietschte in einer Frequenz, die normalerweise nur Hunde und langjährige Stammgäste hörten. Draußen peitschte der Regen, drinnen herrschte das goldene Gesetz der Gemütlichkeit: Wer saß, der saß.
Dann trat Er ein.
Er trug einen Mantel, der nach „ich habe ein Aktiendepot“ schrie, und Schuhe, die auf dem speckigen Linoleum klangen wie Hufe auf Marmor. Ohne zu zögern, marschierte er zum Tresen, schob Schorsch – der dort seit der Währungsreform von 1948 wurzelte – ein Stück zur Seite und rief: „Einmal das Beste, was ihr habt! Und für die Herren hier eine Runde auf meinen Nacken!“
Stille. Das einzige Geräusch war das leise Klackern der Dartpfeile im Hintergrund.
„Mutig“, murmelte Kalle am Ende des Tresens, ohne den Blick von seinem Herrengedeck zu heben. „Hat der Neue gerade Schorsch geschubst?“
„Sieht so aus“, antwortete Erwin, der Wirt, während er seelenruhig ein Glas polierte, das schon vor zehn Minuten sauber war. „Junger Mann, das ‚Beste‘ ist hier das Pils. Und die Herren trinken lieber ihr eigenes Tempo. Aber danke für das Angebot.“
Der Fremde lachte, ein kurzes, bellendes Geräusch. „Leute, nicht so schüchtern! Ich komme gerade aus der City. Deal des Jahres abgeschlossen. Ich könnte den Laden hier wahrscheinlich aus der Portokasse kaufen!“ Er zwinkerte einer imaginären Kamera zu. „Also, Erwin – richtig? – schenk ein!“
Die Stammgäste wechselten einen Blick, der mehr kommunizierte als eine dreistündige Aufsichtsratssitzung. Es war der Blick des „Wir-haben-hier-schon-ganz-andere-absaufen-sehen“.
„Sagen Sie mal“, fing Schorsch plötzlich an, als hätte er gerade erst bemerkt, dass jemand neben ihm stand. „Können Sie eigentlich Skat?“
Der Fremde stutzte. „Skat? Das ist doch was für Rentner. Ich spiele Poker. High Stakes.“
„Ah, Poker“, sagte Kalle und nippte an seinem Schaum. „Das ist das Spiel, wo man so tut, als hätte man was, obwohl man gar nichts hat, oder? Passt ja.“
Ein unterdrücktes Glucksen ging durch die Runde. Der Fremde spürte, wie sein mühsam aufgebautes Charisma Risse bekam. „Hör mal, Opa, ich hab mehr Umsatz im letzten Quartal gemacht als dieser ganze Kiez im Jahr.“
„Umsatz ist schön“, sagte Erwin und stellte ihm ein Glas Bier hin, das verdächtig viel Schaum und sehr wenig Flüssigkeit enthielt. „Aber hier drin zählen andere Währungen. Zum Beispiel: Wie oft hat man beim Umzug geholfen? Oder: Wer hat die letzte Runde gegeben, als die Heizung im Winter ausfiel?“
Der Neue wollte gerade zu einer Erwiderung ansetzen, als die Tür erneut quietschte. Ein schmächtiger Mann in Arbeitskleidung kam herein. „Abend, Männer. Erwin, die Pumpe im Keller läuft wieder. War nur ’ne Kleinigkeit.“
„Danke, Atze“, sagte die gesamte Kneipe im Chor.
„Atze, der Herr hier will den Laden kaufen“, sagte Kalle trocken. „Vielleicht kann er dir ja ein paar Tipps für dein ‚Umsatz-Quartal‘ geben.“
Atze schaute den Fremden an, wanderte mit dem Blick über den teuren Mantel und blieb bei den glänzenden Schuhen hängen. „Schicke Treter. Aber im Keller steht noch das Putzwasser von gestern. Pass auf, dass du dir die Sohlen nicht versaust, wenn du zur Toilette gehst. Die ist nämlich links neben der kaputten Jukebox.“
Der Fremde merkte, dass seine Taktik hier so effektiv war wie ein Heizpilz in der Sahara. Niemand war beeindruckt. Niemand wollte seine Visitenkarte. Er war nicht der Wolf der Wall Street; er war nur der Typ, der im Weg stand.
Er nahm einen Schluck von seinem Schaum-Bier, suchte vergeblich nach einem Spiegel, um seine Frisur zu richten, und stellte fest, dass ihn niemand mehr ansah. Das Gespräch war längst wieder bei der Frage angekommen, ob der örtliche Fußballverein dieses Jahr wieder den Aufstieg vermasseln würde.
„Ich... ich muss dann mal weiter“, sagte er leise.
„Schon?“ Erwin lächelte milde. „Dabei fängt der Abend gerade erst an. Aber keine Sorge, wir behalten den Laden noch ein bisschen. Falls Sie mal echtes Geld wechseln wollen – für den Spielautomaten da hinten brauchen wir immer Groschen.“
Als die Tür hinter dem Fremden ins Schloss fiel, herrschte für drei Sekunden Schweigen.
„Wer war das?“, fragte Atze.
„Keine Ahnung“, sagte Schorsch und rückte wieder an seinen Stammplatz. „Irgendein Azubi aus der Stadt. Aber seinen Mantel hat er vergessen.“
Kalle schaute auf den teuren Kaschmir, der über dem Barhocker hing. „Lass ihn hängen. Wenn er wiederkommt, um ihn zu holen, bringen wir ihm erst mal Skat bei. Aber ohne Einsatz. Der Junge wirkt, als könne er sich keine weitere Niederlage leisten.“
:dr:
:D