Sehe ich auch so, der Hype nimmt ab. Aber die, die sich nicht mehr so interessieren, sind auch erst vor 2-3 Jahren aufgesprungen…
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Sehe ich auch so, der Hype nimmt ab. Aber die, die sich nicht mehr so interessieren, sind auch erst vor 2-3 Jahren aufgesprungen…
Mein Sohn trägt seine vom Papa geschenkte LV ums Verrecken nicht - sei ihm "peinlich"
meine Tochter hab ich immerhin zu einer veganen vintage Mini-Sub von Tudor überreden können, wobei die unter 30mm hat, also ws. sogar ne Lady Sub Ref. 96090 ist.
(sind aber beide keine "Digital Natives" sondern Gen Y)
Ich selbst bin ohnehin längst zu alt um als Fan Boy durchzugehen und habe auch Wichtigeres entdeckt ;)
Die zunehmende Beliebtheit von Dresswatches, könnte ich mir vorstellen, ist dem "old money"-Style geschuldet, welcher bei der Gen Z durch Instagram und Co. in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen hat. Dazu passt natürlich auch die Cartier Santos oder Tank.
Noch dazu, muss man sagen, ist es für gerade die jüngere Generation, wo das Geld noch nicht so locker sitzt, schon ein großer Unterschied, ob ich 5.000 Euro oder > 10.000 Euro ausgebe für eine Uhr. Die Meisten würden trotzdem gerne die WG Datejust am Jubilee oder halt die Submariner, GMT-Master etc. haben. Beim Konzi jedoch (in den meisten Fällen) eh keine Chance. Also bleibt nur noch der Zweitmarkt.
Für die Hälfte des Preises bekommt man dort dann halt auch viele "non-hype"-Modelle (wir reden ja hier explizit von Chrono24 Statistiken). Die Zweitmarkt-Preise für Rolex sind einfach zu hoch für viele, deshalb sehen sie sich nach (günstigeren) Alternativen um.
In Bremen ist Rolex in Bahnhofsnähe sowas von „in“…..:D
:rofl:
Leute!
Carsten
Ich glaube es ist eine "normale" (wenn auch traurige) Reaktion einer Generation, die während der prägendsten Jahre mit Dauer (Corona-, Inflation-, Klima-, Krieg-) Krisenbeschallung großgeworden ist. Dass man sich ganz Biedermeiermäßig eher ins "innen" flüchtet und Konsum als Ventil sieht. Oder anders gesagt: Wenn alles um mich herum den Bach runterzugehen scheint denke ich eher an Beständigkeit statt den Rucksack zu nehmen und ins Ungewisse zu reisen.
Gute Worte, Oskar. Auch die Reise zu dem Konzi deines Vertrauens kann heute eine Reise ins Ungewisse werden ... :D
:D :D
Aber mal ernsthaft: Ich halte die "Studie" mit Ergebnissen von Chrono24 Verkäufen für irreführend.
Wenn die Eltern schon uhrenbegeistert sind kaufen die Kinder vermutlich weniger bei Chrono, da 1. Uhren in der Familie vorhanden sind und oft auch Kontakte zu Konzessionären und Händlern bestehen. Das verzerrt das ganze massiv. Und noch viele weitere Faktoren.
naja, wieviele Uhrensammler-Eltern von Luxusuhren gibt es denn weltweit? Sehe hier nichts "massiv" verfälscht...
Da fällt mir zu dem Thema eine tolle Podcast ein
https://youtu.be/LxAh8c5Z0z4?si=BcZAt5Da5PGDuXCo
Naja, damals (seufz) drehte sich die Welt noch bisschen anders und das schnelle Geld war extrem schnell greifbar.
Heutzutage sind solche Luxusgüter nicht mehr so schnell greifbar, daher auch nicht bei der „Jugend“ In.
Die Käuferschicht hat sich die letzten 20-30 Jahre einfach etwas verschoben, jedoch noch sehr präsent.
Denke eher, dass dadurch eine etwas längere Stabilität eintritt
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte (aus dem wiwo-Artikel kopiert):
https://thumbs.picr.de/50196102ii.jpg
Offenbar das gleiche wie mir :)