Ich würde *immer* die SPD SL vorziehen: Die Schuhplatten haben ein Vielfaches der Auflagefläche und die Schuhe sind durch viel stabiler im Pedal. Die kleinen SPDs bewegen sich ein wenig in alle Richtungen, das finde ich immer unangenehm.
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Ich würde *immer* die SPD SL vorziehen: Die Schuhplatten haben ein Vielfaches der Auflagefläche und die Schuhe sind durch viel stabiler im Pedal. Die kleinen SPDs bewegen sich ein wenig in alle Richtungen, das finde ich immer unangenehm.
Zum reinen Rennradfahren würde ich immer SPD SL nehmen und auch die gelben Pedalplatten
Rennrad -> SPD SL , gelb
Gravel, MTB -> SPD , schwarz = SM-SH51 (Single Release)
Okay, dann werde ich mir jetzt wohl neue Pedalen bestellen :D
Würde mir nun die Shimano R550 bestellen, oder lohnt sich der Aufpreis zu den R7000 bzw R8000?
Vielen Dank schon mal :-)
Die gezeigten Pedale dann auf's Stadtrad montieren. ( habe ich auch :gut: )
Mit diesen Schuhen ->
https://www.adidas.de/velosamba-leat...uh/JQ9177.html
Genau so, Rennrad die SL mit großer Auflagefläche, und die anderen Pedale fürs Gravel, MB, oder Stadtrad!
Robert, die sind klasse :gut:
Ich denke der Preisunterschied ist nicht so gewaltig, dass man die eine Stufe „bessere“ Pedale holen kann, die dann auch zu Schaltung & Co passen. Fahr auch SPD-SL am Rennrad und Gravel / MTB die SPD - die fühlen sich m Gelände besser an, beim schnell Aus- und vor allem Eincklicken zumindest.
Ich fahre Look, nicht ganz so breit wie die Shimano aber auch sehr standfest
Kauf' Die einfach nach ein paar Shimano Pedale oder welche von Look - da sind Cleats mit dabei, falls Du in naher Zukunft Dir Pedalsysteme zur Leistungsmessung (z. B. Assioma) holen möchtest. Und bestimmt kommt noch ein Gravelbike - dann hast Du bereits Pedale und brauchst nur noch ein paar Radschuhe. 😉
Gut, ich fahr natürlich auch Look, aber die SL sind ja sehr ähnlich aufgebaut.
+1 =)
In jungen Jahren schon gelernt, haben ist besser als brauchen ;-)
https://up.picr.de/51264699ex.jpeg
Beste Pedale halten ewig und haben sehr gute Lager :gut:
Kitzbüheler Radmarathon geschafft :gut:
Grenzerfahrung, Einfahrt Kitzbüheler Horn, 13-22% auf die letzten Km:
Anhang 368982
Muss in Ruhe mal paar Zeilen dazu schreiben
Prima :gut:
Klasse Jörg! :gut:
VG
Konstantin
Wow, super Jörg, größten Respekt :gut:
Gern mehr Infos und Bilder ;)
Klasse, aber 13-22% :kriese: Respekt!
22% ???
:facepalm:
Ich glaub da bin ich zuuu alt dazu.
Michl
Klasseleistung, Jörg :dr:
Hier eben 45 km bei schönster Sonne
Super Jörg, herzlichen Glückwunsch!
Cool, Jörg! :gut:
Ich hab’s heute wie bei der Vuelta gehalten: Ruhetag. Für morgen hab' ich mir eine längere Tour mit einem HC-Berg zurechtgelegt.
Das waren wahnsinnig lange 7km, Trittfrequenz 47 bei noch 200W und schon 210 km in den Beinen. Morgen schreib ich nen Bericht, gab schon einige Vorkommnisse…
Anhang 368999
Anhang 369000
V.a. wie mir dieses gebrochene S-Works den Tag gerettet hat 8o
Anhang 369001
Krass 8o
Bin gespannt.
8o verrückt !!!
Ich war heute nach einer Wanderung noch mal kurz ne Runde um den Forggensee unterwegs. Sehr schöne 31km 340hm in den Sonnenuntergang. Traumhafte Bilder sind alle in meinem Kopf ;)
Bericht Kitzbüheler Radmarathon
Nach einigen Bildern gestern und vorgestern nun also mein Kurzbericht: Um 4:30 Uhr klingelte der Wecker nach einer eigentlich recht schlafreichen Nacht. Bei guter Musik hatten wir (mein Kumpel vom letztjährigen Ötztaler und diversen Ventoux Auffahrten war wieder mit dabei) unsere Verpflegung bereit gemacht, die Räder nochmals gecheckt und uns mental auf den großen Tag vorbereitet. Unser Hotel hatte schon den richtigen Ausblick auf das Kitzbüheler Horn, das in der langsam einsetzenden Morgendämmerung silhouettenartig immer mehr ersichtlich wurde. Unser "Endgegner" also....
Um kurz nach 6 Uhr rollten wir bei angenehmen 13 Grad in die Stadt in die Startaufstellung, um 6:35 Uhr ca. gingen wir über die Linie. Streng nach eigenen Pacing-Vorgaben ging es den Pass Thurn hoch. Unsere Wattwerte, die wir nicht überschreiten wollten (der Endgegner kommt ja sicher), waren offensichtlich weit unter den der restlichen Teilnehmer, wurden wir bis zum Pass Thurn oben nur überholt. Aber mittlerweile kennen wir unsere Stärken, gerade an solchen langen Tagen auch nach 8 Stunden noch gut treten zu können, wenn der Beginn sachte angegangen wird.
Die Abfahrt in den Pinzgau war für mich nicht wirklich schön, irgendwie hatte ich den Kopf nicht frei und bin recht defensiv reingegangen. Aber was solls, safety first. Auf der längeren Flachpassage Richtung Neunkirchen am Großvenediger hat sich eine immer größere Gruppe gebildet, die wir gut nutzen konnten. Der Gerlospass rauf war für mich top, ich hatte zu diesem Zeitpunkt dann richtig gute Beine und es lief prima. Den traumhaften Blick auf den Großvenediger habe ich wirklich genießen können.
Die nachfolgende Abfahrt Richtung Zillertal hatte es dann in sich: Erst lag ein Mädl unter einer Leitplanke, ich hoffe einfach, ihr geht es entsprechend gut. Ein paar Kehren später riss mir bei ca. 50 – 60 kmh eine Speiche im Vorderrad. Ich bin dann noch ca. 1,5 km langsam in die nächste Ortschaft gerollt und dachte, ich muss leider aufgeben. Die erste Person, die ich inmitten der Zuschauer gezielt angesprochen hatte, wo es denn hier jemanden ortskundigen gibt, oder ob hier jemand von der Veranstaltung wäre, war dann ein selbst gestürzter Teilnehmer, dessen wunderschönes S-Works beim Leitplankencrash an drei (!!!) Stellen durchgebrochen ist. Er selbst ist dabei über die Planke, war trotz Überschlag glücklicherweise unverletzt und hatte „nur“ Schrammen an den Knien. Es folgten die Worte, die ich irgendwie immer noch nicht glaube: „Mein Rennen ist eh vorbei, nimm mein Vorderrad. Die Räder sind doch gleich“. Nur noch Handynummern getauscht, uns für abends in Kitzbühel zum Rücktausch verabredet und weiter gings. Wie eng doch des Einen Pech und des Anderen Glück zusammenliegen. Ein Glück war er unverletzt.
Danach zog ich eine 15 Mann Gruppe (keiner ging vor) durchs Zillertal bis zum Kerschbaumer Sattel, eine 6 km Rampe mit ca 11% Steigung. Auch diese ging noch erstaunlich „locker“. Oben habe ich meinen Kumpel auch wieder eingeholt, der vom Speichenbruch erstmal nichts mitbekommen hatte und weiterfuhr. Ab da fuhren wir wieder gemeinsam. Die nächsten Anstiege Brandenberg und Pinegg haben uns dann allerdings zwischendurch ordentlich Körner gekostet, die danach folgende Flachpassage durchs Brixental die restliche mentale Motivation. Wir haben lange überlegt, ob wir noch das Kitzbüheler Horn in Angriff nehmen. Nach einigem Abwägen und der Gewissheit, wir würden uns ohne das Ziel am Horn nur ärgern, sind wir dann doch links abgebogen und haben uns der Rampe gewidmet. Alder Vadder, das ist heftig. Man geht unten mit ca. 7% Steigung rein und nach 500m baut sich eine Wand auf, die man einfach mit eigenen Augen sehen muss, sonst glaubt man das nicht.
Immer noch surreal, man hat bereits 209 km in den Beinen, alles tut schon weh. Und dann kommen 7 km mit durchschnittlich 13-14% Steigung. Die einzigen Passagen, die eine andere Steigung aufweisen, waren die noch steileren, also mit bis zu 22%. 7 km, Kehre für Kehre, keine Gnade.
Oben waren wir einfach froh, es durchgezogen zu haben. Ich musste mehr investieren, als letztes Jahr im Ötztaler. Insofern fand ich den Kitzbüheler tatsächlich härter als den Ötztaler, da wesentlich steiler.
Was bleibt? Natürlich Stolz, auch hier nicht aufgegeben zu haben. Aber es reift in mir zunehmends ein Gedanke, nicht mehr alles machen zu müssen, gerade wenn man mitbekommt, wie schnell tatsächlich mal etwas Ernstes passieren kann. Jetzt war ich bei beiden großen Alpenmarathons dabei. Prinzipiell sind die Haken gesetzt. Der Ötztaler bleibt mein Liebling, einfach weil es die perfekt durchorganisierte Veranstaltung ist. Sollte ich tatsächlich nochmal einen Radmarathon in den Alpen angehen, so wird es der Ötztaler sein. Für alles andere fehlt mir dann das gewisse „Außenrum“, gerade wenn man im Vorfeld viel Zeit reinstecken muss.
Für die Zahlenfreunde:
216 km, 4.400 hm und Fahrzeit 9:35. 17 Watt mehr Durchschnittleistung als beim Ötzi letztes Jahr (der Kitzbüheler ist echt steil ) und 6.000 kcal verbrannt.
Jetzt backe ich auch erstmal kleinere Brötchen :D
Anhang 369002
Hier auch nochmal: Hut ab vor der Leistung, Jörg!
Dir fehlt eindeutig noch das Alpenbrevet !!!
:supercool:
Michl
Tolle Leistung, auch wenn mir das Bild und dein Bericht zum S-Works weh getan haben. Die 22% eh. 😉
Respekt, Jörg. Selbst Janine Meyer müsste - lt. Ihrer Aussage - im welligen Part richtig etwas investieren.
Respekt, Jörg. Selbst Janine Meyer musste - lt. Ihrer Aussage - im welligen Part richtig etwas investieren.
Nochmals Glückwunsch, Jörg :dr:!
Aber wie zur Hölle konnte das mit der Strebe passieren? 8o
Starke Leistung :verneig: Erhol Dich gut =)
Jörg :verneig::verneig::verneig: Und Danke fürs Mitnehmen - toll geschrieben :verneig:
Klasseleistung und tolle Geschichte :)
Wahnsinn Jörg :verneig:, Danke für den Bericht :gut:
Und was für eine Geschichte mit dem s-works, mit toller Aktion vom Gestürzten!
Jörg, ganz großen Respekt und herzlichen Glückwunsch zu dieser mega Leistung :verneig:
Das mit dem S-Works ist ja krass, hätte nie gedacht dass sowas möglich ist. Tolle Geste von dem Fahrer, dass er dir das Vorderrad gegeben hat :gut: