Wird mal wieder Zeit für eine Erhöhung. Deepsea soll die 60k Barriere brechen
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Wird mal wieder Zeit für eine Erhöhung. Deepsea soll die 60k Barriere brechen
Sieht man sich die Goldpreisentwicklung der letzten drei Monate an und sollte sich Gold wenigstens auf dem aktuellen Niveau stabilisieren, dürfte es bei einer möglichen Preisanpassung im Januar bei Bi-Color und Vollgoldmodellen ordentlich scheppern.
Interessant wird sein, wie weit Rolex das gegebenenfalls weitergibt oder ob ein Teil der Preiserhöhung über die eigenen Margen abgefangen wird. Auch im Hinblick auf die Preiselastizität der Kunden stellt sich die Frage, ob hier nicht bereits eine Schmerzgrenze erreicht ist, zumindest im Moment.
Das sollte sich eigentlich positiv auf die Verfügbarkeit von Goldmodellen auswirken.
Was meint ihr dazu?
Ich taxiere meine Explorer 2141270 Mark I auch schön höher, weil die drei Ziffern aus Vollgold sind und nicht so profan mit Leuchtmittel befüllt :cool:
Gruß
Basti
Eine Schmerzgrenze bei Uhren aus Edelmetall gibt es nicht. Wer 40k bezahlen kann, wird auch 50k bezahlen. Es ist halt wie immer.
Wobei ich es spannend finde, wie man sich zukünftig mit Platin positioniert. Denn der Preis geht ja auch immer weiter auseinander.
Das die Preise spätestens zu. 1.1. hoch gehen werden ist sicher. Die Frage ist nur wieviel bei den Goldmodellen? Könnte mir wieder 15-20% wegen der gestiegenen Goldpreise und wegen der Zölle vorstellen.
Das glaube ich nicht. Die aktuellen Marktpreise zeigen ja bereits, dass keiner mehr bereit ist, den vollen Listenpreis z.B. für eine Vollgold-Sub zu zahlen. Und der Materialwert ist ja wirklich der kleinere Posten bei den Uhren.
Aber evt muss man dann in Zukunft einfach clever fragen: „Hey, wenn ich ne Daytona bekomme, dann nehme ich noch so nen Goldklumpen zum Listenpreis mit“ :D
Na ja, das war früher gang und gebe bei den Konzis...Gold und ne D zum LP.
Platin wird sicher weiterhin über Gold positioniert. Ist eben mit 950/1000 die höhere Legierung, ist schwerer und wird idR in exklusiveren Stückzahlen produziert. Bestimmte Zifferblätter sind Platinuhren vorbehalten und bei Patek gibt's dann noch einen kleinen Brilli als Zugabe. Der Materialwert ist da eher zweitrangig.
Du hast mit allem recht Carsten. Bis vor 15 Jahren war Platin auch immer teurer und galt als das hochwertigste Metall.
Deswegen wurde das mit Sicherheit vor Jahrzehnten mal so positioniert.
Aber seit einigen Jahren scheint es sich gedreht zu haben. Und ich weiss nicht, ob man das immer so aufrecht erhalten kann.
Würde man heute mit den Uhren beginnen, würde ich davon ausgehen, dass Gold über Platin positioniert wird.
Gewicht hin, Eis-Blätter her.
Und das spricht ja in aller Regel dafür, dass der Preis zu niedrig ist… :bgdev:
Dummerweise will jeder noch Marge auf den Materialwert. Und MwSt auch noch.
Irgend jemand hat mal eine 36er DD nachgewogen, ca. 100g 18k also 75g Gold. Heute 8000 Euro.
Will Rolex 1/3 Marge auf einen Verkauf an den Konzi, müssen sie für das Gold also 12'000 haben. Und der Konzi will auch Marge auf dem Gold, schon sind wir bei 17'000. Dann noch Mwst, schon kostet das Gold den Endkunden 20'000. Alles mal grob gerundet.
Habe gerade mal spaßeshalber geschaut.
Bei einer 126618 liegt das Gewicht der Goldteile wohl bei ca 200g.
200g 750/1000 Au entspricht ca 150g 999/1000 Au x 114 €/g = 17.100€
Hätte ich nicht gedacht.
Hätte tatsächlich nur auf 130 Gramm getippt.
Hat jemand eine fudierte Meinung dazu, wieviel die 18k Goldteile bei einer aktuellen GMT wiegen? Ich würd einfach gern mal wissen, wie viel Material bei so einer Bicolor wirklich vorhanden ist.
Vielen Dank und viele Grüße
Dürfte knapp weniger als befindet Sub sein, aber gleiche Größenordnung.
Edit: ach so, Bicolor, überlesen.
exakt. Ist nur interessehalber. Dass die Preisbildung nicht auf dem Bruchteil Gold beruht, ist mir klar. Nur der Weg über die Waage und das delta zur Stahlvariante ist nicht zielführend.
Meine Rootbeer soll ohne gekürtzes band 167 bis 168g wiegen.
EIne Pepsi wird mit 142 bis 143 angegeben. 25 leichter.
Aml angenommen die anderen Metalle in der Legierung sind nicht wesentlich schwerer als Stahl und die Form aller Teile ist gleich.
Stahl ist bei 7.8, Gold bei 19.3 spez. gewicht.
Dann ist der Goldanteil ca: 25g * 19.3 / (19.3-7.8), was ungefähr 42g sind.
Meine D126509 mit alles Gliedern wiegt 218 Gramm.
Ohne Glas/Werk wäre die maßgebliche Größe.
Angeblich wird bei Golduhren auch viel mehr noch händisch gemacht als bei Stahluhren, deshalb auch der hohe Aufpreis im vgl. zu Stahluhren.
Das Video muss man nicht mögen, aber das Ergebnis bei min 2:55 erscheint mir nachvollziehbar
https://youtu.be/AQT-SKErtV0
Den Goldwert muss ma dann halt mit heutigen Preisen skalieren.
Dann passt deine Rechnung ja perfekt. Danke für die Info, Can.
@ Can; Danke