Ich freue mich über und für Minerva Hase und Nikita Volodin :gut: Die beiden sind nach dem ersten Tag auf Gold-Kurs :gut:
Edit: Sascha :dr:
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Ich freue mich über und für Minerva Hase und Nikita Volodin :gut: Die beiden sind nach dem ersten Tag auf Gold-Kurs :gut:
Edit: Sascha :dr:
Draisaitl und Tkachuk, bei mir wären da die Sicherungen durchgebrannt :D
Highlights heute:
Um 10:00 Uhr und 13:30 Uhr gibt es den Ski-Slalom der Männer. Abends gibt es das neue Team-Springen bei den Skisprung-Männern mit Medaillenchancen für Team D. Außerdem geht es um 20 Uhr um Gold für Hase/Volodin und um 21 Uhr für Laura Nolte im Monobob.
Ich fand das Interview mit Philipp Horn nach dem Verfolger sehr befremdlich.
Wenn jemand vor laufender Kamera sagt das er zufrieden damit ist einen Platz verloren zu haben (von 10 auf 11) hat er die falsche Einstellung.
Zweierbob Männer sieht sehr gut aus, nach dem ersten Lauf die drei ersten Plätze fest in deutscher Hand! :gut:
Ist doch bei den anderen Nationen nicht anders ;) Wo wären die Niederländer ohne Eisschnelllaufbahn und wo wären die Norweger ohne Langlaufski (was natürlich NoKo und Biathlon mitbeinhaltet :D )?
Es hängt halt bei den Winterspielen auch sehr viel an einzelnen Sportlern, die dann eben auch eine ganze Sportart dominieren. Grad im LL mit Klaebo, von Allmen bei den Alpinen, Leerdam/Kok beim Eisschnelllauf und natürlich auch gerade bei den Deutschen im Skeleton. Da gibts eben Mehrfachtäter
Und früher waren eben die Biathleten auch ne sichere Medaillenbank für Team D, da gibts gerade keine Topleute, Frau Preuss ist leider nach der Verletzung nicht in optimale Form gekommen
Auch wenn ich verstehe, was Du sagst und weiß, wie Du es gemeint hast: Philipp Nawrath war 5. im Einzel und Philipp Horn 10. im Sprint. Auch wenn es dafür keine Medaillen gibt, sind das trotzdem Topleute :verneig: Das sagte auch Felix Neureuther vor ein paar Tagen: Schaut nicht immer nur auf den ersten, schaut auch auf die Plätze 2-4. Die leisten auch Großartiges.
:dr:
Vielleicht liegts in manchen Sportarten auch an den Strukturen. Wenn sich die Eisschnellläufer bspw. für Training und Wettbewerbe über Crowdfunding und Kalender finanzieren müssen, weil der Verband keine Reisekosten zahlt und auch gewonnene Prämien nicht weiterleitet, sind das kaum optimale Trainingsbedingungen.
Und gnadenlose Trainingszustände, wie sie noch vor Jahren bei bspw. den rumänischen Turnerinnen üblich waren oder in der DDR, bei denen wir ja kurz nach der Wiedervereinigung einen Medaillensegen deshalb bejubeln durften, sind auch nicht unbedingt anzustreben. Und dann gibts ja auch noch das Pech, wenn eigentlich absolute Weltklassesportler gerade in ihrer Disziplin ein über Dekaden dominierendes Jahrhunderttalent vor sich haben. Siehe Klaebo. Bolt. Duplantis, früher Bubka.
Aber ich glaub wirklich, es liegt nicht am Willen und der Einstellung, sondern an der Förderung und Wertschätzung. Schaff ich über eine längere Zeit optimale Trainingsbedingungen bei halbwegs materieller Sicherheit, ernte ich langfristig auch Spitzensportler. Aber so, wie alle deutschen Sportler dort an und über ihre Grenzen gehen, egal wo diese im internationalen Vergleich liegen, nötigt mir größten Respekt ab.
Ja, klar, Nico, natürlich hab ich das so gemeint: egal welcher Platz, alle , die dabei sind, sind Spitzensportler.
Gerade jetzt, wo anscheinend in den asozialen Medien viele Sportler wohl beleidigt und angegriffen wurden (die Staatsanwaltschaft ermittelt ja) darf man so eine Formulierung wie „keine Topleute“ nicht verwenden. Danke fürs Erinnern…..
Hier darfst Du alles sagen, wir verstehen uns :)
Laura Nolte die Daumen drücken das sie fehlerfrei runter kommt
Bronze für Hase / Volodin
Anhang 361260
Großartige Leistung, leider falschrum: Nach dem ersten tollen Tag Gold zu verlieren fühlt sich schlechter an als mit einer okayen Kür eine Medaille zu gewinnen. Trotzdem Glückwunsch, und hätte man ihnen vorgestern gesagt, dass sie eine Medaille holen, dann hätten sie mit Kusshand jede Farbe genommen.
Glückwunsch an Japan, was für eine fantastische Kür 8o :verneig:
Ja, die Japaner haben eine Wahnsinns-Kür rausgehauen! Sah zumindest für mich als völligen Laien so aus. Dagegen sah es bei Hase/Volodin eher so aus, als ob der Druck zu hoch wäre. Aber in jedem Fall Bronze gewonnen!!!
Im Eiskanal, ein wenig tragisch, nach drei Läufen in Führung, doch noch ganz, ganz knapp abgefangen worden.
Die Japaner waren wirklich ganz, ganz großes Kino. :verneig:
So eine Kür wie die der Japaner gibts nur alle paar Jahre mal, super und fast komplett fehlerfrei. Da war Gold für kein anderes paar erreichbar. Ich fand gestern das zweite deutsche Paar auch sehr gut.
Big Air war für mich aber die Sensation: was die da auf den Skiern machen ist Wahnsinn
Und das Beste am Big Air der Damen waren die beiden Kommentatoren. Lange nicht mehr so vor dem Fernseher gelacht.
Wirklich cool und echt Ahnung.
Ich vermute, dass Du nie Leistungssportler warst.Zitat:
Ich fand das Interview mit Philipp Horn nach dem Verfolger sehr befremdlich.
Wenn jemand vor laufender Kamera sagt das er zufrieden damit ist einen Platz verloren zu haben (von 10 auf 11) hat er die falsche Einstellung.
Im Leistungssport weiß man ganz genau was geht, was man kann und was eben nicht geht und was eine gute Leistung war, egal wo man am Ende rausgekommen ist.
So wie der ins Ziel kam kann man ihm wirklich nicht vorwerfen nicht alles gegeben zu haben.
Der ist sicherlich mit einem höheren Ziel angetreten und hat einen Siegwillen gehabt, aber vielleicht hat er auch gewusst, dass es nicht seiner Strecke ist, sein Tag ist, die anderen einfach in einer anderen Liga laufen, und und und.
Und dann ist er froh, dass er immerhin noch unter die besten 10 der ganzen Welt gekommen ist. Wer kann das denn sonst noch von sich behaupten?
Dass er jetzt nicht gejubelt hat im Ziel ist klar, dennoch muss man als Sportler mit einer guten Leistung am Ende wenn man alles gegeben hat zufrieden sein dürfen.
Klar wollen alle Medaillen sehen, aber falls ihr die van Almsick Doku gesehen habt, dann wisst ihr wie es sie kaputt gemacht hat, als die Bild bei Atlanta 96 "wieder nur Silber" getitelt hat. Man sollte sich, wenn man nicht selber in dieser Disziplin Olympiasieger wurde schön zurück halten.
Ich freue mich für jeden Sportler der dabei war. Allein schon sich für Olympia zu qualifizieren ist eine Herkules Aufgabe.
Alles danach sollte nur noch Die Sahne auf der Belohnung und ein Fest für Sportler sein.
Die Randsportarten und die Frauen leben das deutlich mehr als die Männer. Da freuen sich alle für die Sieger und trösten die Verlierer.
So sollte Sport sein.