Back to the Roots: Warum es uns doch wieder nach Utah zieht.
Eigentlich sah unser Plan für dieses Jahr ganz anders aus. Die Koffer waren im Kopf schon für den Norden gepackt: Montana und Washington sollten es im Juli werden. Einige Unterkünfte waren bereits reserviert, die Vorfreude auf die Glacier-Region und die Pazifikküste war da. Doch je näher die Planung rückte, desto mehr kamen wir ins Grübeln.
Obwohl wir die vollen Parks und überlaufenen Trails – bedingt durch die kurze Saison und die US-Sommerferien – ursprünglich in Kauf nehmen wollten, um diese Nationalparks endlich zu sehen, schreckten wir vor dieser Realität zurück, je näher die Reise rückte.
Auch die Wetter-Unsicherheit mit möglichem Regen in Montana und Washington stärkte unser Unbehagen. Wir merkten schnell: Das, was wir am Reisen im Westen so lieben, die absolute Einsamkeit und das Gefühl von unendlicher Freiheit, würden wir dort im Juli wohl vergeblich suchen.
And so it was meant to be: Utah simply has a hold on our hearts!
Nach 16 USA-Trips ist und bleibt dieser Bundesstaat unsere unangefochtene Nummer eins. Wir haben die Zelte im Norden abgebrochen und uns doch wieder für die skurrilen Sandsteingebilde, die glühenden Canyons und die unendliche Weite der Wüste entschieden.
Dieses Jahr zieht es uns wieder ganz bewusst dorthin. Wir tauschen Asphalt gegen staubige Dirt Roads und touristische Hotspots gegen GPS-gestützte Hikes im Grand Staircase Escalante National Monument und im Zion- Nationalpark und dessen Umgebung.
In diesem Sinne: Time to hit the trail – we're heading home!
Sonnenaufgang im Snow Canyon State Park (Red Cliffs National Conservation Area) und Wanderung zur Scout Cave:
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