Bald geht es los… :)
Bin gespannt wie die Saison für Ferrari laufen wird…
Druckbare Version
Bald geht es los… :)
Bin gespannt wie die Saison für Ferrari laufen wird…
Bin generell gespannt, was da auf uns zukommt. Die Piloten sind ja mehrheitlich nicht allzu angetan von dem neuen Reglement. Geht ja schon beim Startprozedere los, es gibt ja Vermutungen, dass die F1 künftig aus Sicherheitsgründen wie die Indycar fliegend starten wird, wenn das Thema Turboloch mangels MGU-H nicht gelöst wird
Das wird zumindest in den ersten Rennen sicher mal wieder eine F1, die es sich anzuschauen lohnt. Da wird einiges unvorhergesehen passieren.
Was gibt es denn an Neuerungen und Regeländerungen?
Die Frage ist einfacher zu beantworten, wenn du fragst, was geblieben ist: nahezu nichts.
Neu ist das 50/50 Verhältnis bei Verbrenner/Elektro, neu ist die aktive Aerodynamik, neu ist der Wegfall des Groundeffektes, neu sind schmälere und kürzere Autos, neu sind schmälere Reifen. Durch den Wegfall der MGU-H sind die Autos nun viel anfälliger für Turbolöcher, da die MGU-H den Turbo früher auf Leistung brachte, insb. beim Start. Das verursacht gerade massenhaft Motoabwürgen sowie Anti-Stall beim Start. Das ist sehr gefährlich, wenn Fahrzeuge beim Start nicht loskommen.
Gehen wir mal davon aus, dass alle beim Start loskommen, wird das Energiemanagement ein Riesenthema. Bei den Tests ist aufgefallen, dass frühere 280 km/h Kurven teilweise nur noch mit 220 km/h durchfahren werden, um in Kurven die Batterie zu laden, damit es für die nächste Gerade reicht. Aber da auch das nicht genügt, wird Lift and Coast teilweise über mehrere Hundert Meter betrieben.
Das einzig Positive ist m.E. der kernigere Sound durch den Wegfall der MGU-H.
Krass 8o
Danke Jörg :dr: MGU-H habe ich trotzdem gegoogelt ;)
Aktive Aerodynamik klingt spannend.
Und was kleinere Autos angeht: Da habe ich kürzlich mal einen Aerodynamiker gehört. Der sagte, dass man früher dachte, dass ein Auto aerodynamischer sei, je kleiner es ist. Tatsächlich sind aber längere und breitere Autos aerodynamisch besser (wahrscheinlich war das auch wegen des Ground-Effekts und wegen anderer, größerer aerodynamischer Auf- und Anbauten). Daher wurden die F1-Autos in den letzten Jahren sehr viel größer im Vergleich zu vielen Generationen Autos davor.
Da muss man auch aerodynamisch effizient bezogen auf Luftwiderstand und aerodynamisch effizient bezogen auf Abtrieb auseinanderhalten. Im Idealfall ist dein Auto beides, aber ein breiteres Auto wird bei gleicher Höhe weniger Luftwiderstandseffizient sein, weil die Frontfläche größer ist. Mit dem breiteren Auto wirst du aber schneller durch die Kurve fahren können weil der Luftstrom über/unter/neben dem Auto und damit der Abtrieb besser zu händeln ist.
Ja, das meinte ich. Das Gesamtpaket und so.
I get it: niemand mag Klugscheisser :D
Wir verstehen uns :flauschi:
Mal sehen wie es sich entwickelt, momentan wird viel geschrieben in alle möglichen Richtungen . Vielleicht wird es ja wirklich spannender. Auch wenn es erstmal nach einem downgrade vermutet. Die Regeln betreffen ja aber auch alle Teams.
Ich freue mich trotzdem sehr darauf!
Nico hat wie immer recht. Das mit der Länge des Autos und der Aerodynamik war z.B. das Erfolgskonzept von Mercedes in der Hamilton Ära. Der Mercedes war in diesen glorreichen Jahren regelmäßig das längste F1 Auto der Geschichte. Natürlich war der Mercedes Motor auch ein Trumpf. Da diesen Motor aber auch andere Teams hatten, mit gleichzeitig weniger Erfolg, lässt den Schluss zu, dass die Aerodynamik des Werks-Mercedes der Schlüsselfaktor war.
RedBull hatte in diesen Jahren ein (wenn auch nur leicht) kürzeres Auto und hat den Anpressdruck - und somit die Performance - über ein extrem negativ angestelltes Auto erzielt ("High-Rake"). Man hatte bei RedBull allerdings das Problem, immer ein paar Jahre hinterher zu sein, bis es schlussendlich 2021 geklappt hat. Denn 2021 wurde durch immer höhere Geschwindigkeiten entschieden, dass größere Flächen des Unterbodens vor den Hinterreifen ausgespart werden müssen, um den Anpressdruck zu reduzieren, zum Vorteil des RedBulls, zum Nachteil des Mercedes.
Aber das ist ja Schnee von gestern :dr:
Das damalige High-Rake Konzept von RedBull sieht man 2026 auch ganz deutlich bei Aston Martin. Newey eben ;)
Ferrari hatte heute auch was ganz interessantes beim Test, die haben ihren Heckflügel um 180 Grad drehen können im Straight-Line-Mode. Wird schon spannend die ersten Rennen :gut:
Die Enttäuschung der Tests ist jedenfalls Aston Martin
Danke für all Deine Insights hier, Jörg :verneig: Ich mag es, wenn Leute über etwas reden, womit sie sich auskennen.
Dem schließe ich mich an. Auch wenn auch ich hier und da Google zu Rate ziehen musste. :gut:
Dieses Wochenende gehts los :gut:
Werde mir den Wecker stellen und das Rennen ansehen. Tragisch ist ja Aston Martin mit den Problemen am Honda Motor. Der Teamchef lies verlauten, die Fahrer können nicht mehr als 25 Runden fahren, da ansonsten dauerhafte Nervenschäden zurückbleiben könnten, wegen Vibrationen 8o
Man munkelt, die holen die Autos nach der Einführungsrunde wieder rein.
So, die ersten Trainings sind durch und das Aston Martin / Honda Fiasko ist fast schon unglaublich. Dass auf solch einem Niveau solche Pannen passieren, ist für mich schwer nachvollziehbar.
Qualifying hat Lust auf die Saison gemacht.
Starker Rookie mit Lindblad.
Audi gleich in den Too 10.
Hoffe nach RedBull und McLaren macht Mercedes die Saison nicht „langweilig“ – aber denke, da wird sich noch einiges tun.
Was inzwischen alles in der Anzeige bei einem F1 angezeigt wird – selbst ein Navi ist inzwischen am Start. :D
Bin auch mal auf das Rennen gespannt. Ich schätze, dass ein Qualifying auf eine Runde gesehen mit maximalem Energieabruf nicht unbedingt repräsentativ sein könnte, was das Rennen angeht. Ungewohnt war es aber schon irgendwie, Onboard auf einer fliegenden Runde dabei zu sein. Da dachte ich schon oft, jetzt ist der Motor kaputt, nur um dann wieder zu merken, es war nur Clipping und auf der nächsten Geraden gibts wieder Feuer frei....