Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gartenfreunde: Häcksler was müsste ich haben ?
ein michael
30.09.2026, 17:24
Moin Freunde (oder Leidtragende) der Gartenarbeit. Alle Jahre wieder Gartenmassaker, Heckenschnitt und alles was sonst noch mal weg oder gekürzt werden muss, steht an bzw. ist bereits in Arbeit. Nun mach ich das nicht jährlich (zu faul) und es ist einfach viel. Es türmen sich Berge an zerschnittener Berberitzenhecke, Rhododendren, Taxus und diverses anderes ich bin hier mal gewachsen Zeugs. Bisherige Vorgehensweise alles mühsam auf Schubkarre und auf unseren Gartenschnittabfallplatz bringen. Das ist mühselig und dauert ewig. Nun kam mir der Gedanke eines Häckslers. Ich erinnere hatten wir mal, aber brachte jetzt nicht die gewünschte Arbeitserleichterung. Verstopfte ewig, dauerte lange, bis man wirklich mal was weggeschreddert hatte. Insofern verweigerte die Haushaltsausschussvorsitzende eine Neuanschaffung, weil der alte Häcksler nix taugte (keine Ahnung, was das für einer war - zu lange her).
Aber wo, wenn nicht hier kann mir geholfen werden:)
Was bräuchte ich? Steckdosenbetrieb (kein Startstrom)
Bis 4 evtl 5 cm Durchmesser Holz müsste schon problemlos zerkleinert werden können. Dann will ich auch nicht 2 Tage brauchen.
Was gibt es an Geräten, die einen beim Preisschild nicht vermuten lassen, dass ich ne Großgärntnerei beliefern will?
Das ist mal ein Hauch von dem, was durch den Häcksler soll (bin aber noch lange nicht fertig mit Gartenmassaker):
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Input wellcome
Frauscher
30.09.2026, 17:37
Diese kleineren Elektrogeräte mit 220V kommen nicht weit. Außerdem ist verzweigtes Schnittgut immer vorher klein zu schneiden.
Ich hatte erst einen Lescha Superzak und danach einen Stihl. Beides würde Deine Haushaltsausschussvorsitzende wieder als nichts taugend einstufen.
Schau Dir mal den Jo Beau M250 an - mit Benzinmotor - der kann richtig was!
Donluigi
30.09.2026, 17:57
Was hatten denn die Coen Brüder in Fargo? Einen Wood Chuck, glaub ich.
Uhrenbegeistert
30.09.2026, 18:02
Du brauchst entweder etwas mit Drehstrom oder Benzinmotor. Alles andere kannst Du wirklich nicht ernst nehmen.
Hier: AL-KO. 2kW Elektro-Motor, mit fieser Schwungscheibe und 3 montierten Messer drauf. 4-5cm Holz ist aber schon sehr ordentlich. Das soll dann noch ne Hecke sein? Sicher, daß nicht 2-3 auch genügen? Trotzdem: Immer Messer-Häcksler nehmen.
Spacewalker
30.09.2026, 18:12
Ich habe den Bosch Turbinenhäcksler AXT 25 TC. Für den normal anfallenden Grünschnitt reicht der.
Bei Großaktionen sammel ich das Zeug in einer Gartenecke und warte darauf,
dass mal wieder ein Galabauer mit dem Großhäcksler bei uns in der Nachbarschaft tätig ist. Das passiert mehrmals im Jahr.
Für ein Trinkgeld darf ich mein Zeug dann da mit reinwerfen und brauche mich um den Abtransport nicht zu kümmern.
ein michael
30.09.2026, 18:13
Die 4-5 cm sind nicht von der Hecke;) das kann mal Taxus oder anderes Zeug sein. Das meiste Zeug ist unter 3 cm. Drehstrom hab ich nicht und Benzinbetrieben ist für den seltenen Einsatz zu viel. Aber dann kristallisiert sich ja die Schubkarrenmethode wieder raus. Die kleinen aus dem Baumarkt, scheinen nicht die gewünschten Ergebnisse zu bringen. Und Proymastergerät wäre zu viel des Guten…
ein michael
30.09.2026, 18:16
Stefan, so einen Nachbarn habe ich nicht ;)
Bei mir kommen eben ein paar qm zusammen. Dutzende Male Schubkarre also.
sausapia
30.09.2026, 18:53
Den Bosch von Stefan habe ich auch.
Den nutze ich auch. Bei denWalzenhäckslern ist es wichtig(er), dass das Holz etwas getrocknet ist. Dann schafft man auch 4-5 cm.
biffbiffsen
30.09.2026, 19:11
Gibt’s bei euch keinen Häckselplatz wo man den Schnitt hinbringen kann?
Ist das nur so ein schwäbisches Ding?
3x im Jahr den Hänger füllen und weg ist alles
Spacewalker
30.09.2026, 19:14
Ich hatte früher einen Messerhäckler, da war mir zu nervig, dass man immer dabeibleiben und das Zeug reinstopfen muss. Zudem auch der Radau den diese machen.
Der Bosch zieht weitesgehend selber ein und man kann in der Zeit Nachschub rankarren.
ein michael
30.09.2026, 19:31
Und schon geht es los: immer Messer-Häcksler nehmen bzw die sind zu nervig;)
Biff, einmal im Jahr könnte ich Gartenschnitt sogar zum Bauhof bringen, dh kleingeschnitten in Minipaketen :rofl: bei mir können die mit nem Treckeranhänger kommen und den Häcksler vom Unimog anwerfen;)
Ich hätte gar nicht die Möglichkeit meinen Gartenabfall wegzubringen…
Insofern, falls ich mich für einen Häcksler durchringe, wird das Zeug einfach nur im Garten verteilt.
Das ist der bisher angesammelte Gartenabfall (über in paar Jahre)
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Bissl schlecht erkennbar, das sind ca 4-5 m Breite und das ganz geht gut 10 m in die Tiefe. Das lassen wir einfach vor sich hin moddern.
biffbiffsen
30.09.2026, 20:01
Wir können 2x wöchentlich jede beliebige Menge in jeder beliebigen Größe abliefern
:ka:
Da ist halt ein Hänger die günstigere Variante als ein Profihächsler bei dem ich wieder die Menge im garten hab
Den Bosch von Stefan habe ich auch.
Den habe ich auch – taugt mir und hat imho auch ein gutes PLV.
Größere Äste werden zersägt und enden im Martinsfeuer oder im Kamin.
Andi S. aus V.
30.09.2026, 21:00
Bei mir ist ein Messerhäcksler von Cramer mit 4 PS Honda-Motor im Einsatz. Habe mindestens soviel Häckselmaterial wie du und komme damit gut klar. Den hab ich vor 20 Jahren gebraucht für 400,- gekauft, läuft seither problemlos. An Reparaturen hatte ich einmal eine Zündkerze und einmal die beiden Gummipuffer, auf denen er steht, also so gut wie nichts.
Genau diesen gibt es hier z.B. gebraucht: Cramer Häcksler Terra cut 3000 (https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/gartenhaecksler-benzin-cramer-terra-cut-3000-h/2935246245-89-4402?utm_source=mail&utm_campaign=socialbuttons&utm_medium=social&utm_content=app_ios) (bei meinem fehlt das "H" in der Typenbezeichnung, weiß nicht, was das bedeutet)
Walzenhäcksler ziehen weitgehend von selbst ein, Messerhäcksler muss man je nach Häckselgut stopfen. An Geschwindigkeit ist ein starker Messerhäcksler allerdings unübertroffen. Meines Erachtens macht bei der Menge ein Walzenhäcksler keinen Sinn. Ich verwende das gehäckselte Material sehr gern in meinem großen Gemüsegarten und auch in den Blumenbeeten. Je nach Anwendung häcksle ich auch zwei- oder dreimal, z.B. beim ersten Durchgang mit offenem Gitter (z.B. beim Obstbaumschnitt) und bei den beiden nächsten Durchgängen mit geschlossenem Gitter, je nachdem, wie fein man das Ganze haben will. Man kann das gehäckselte Material auch sehr gut kompostieren und erst nach ein oder zwei Jahren verwenden.
Ich denke, der größte Unterschied in der Sichtweise von uns beiden ist, dass mir das ganze als Teil der Selbstversorgung Spaß macht und daher keine Belastung darstellt. Für mich ist die Möglichkeit, selbst zu häckseln deshalb ziemlich wichtig d.h., mir ist das Material zum Häckseln willkommen. Ich hätte auch die Möglichkeit, alles prinzipiell in beliebiger Menge per Anhänger in einem nahegelegenen Kompostwerk kostenfrei abzuliefern.
Für meinen Alltag - max Haselnussäste ca. 4 cm- tut´s die Bosch Turbine. Alles was dicker ist, fahre ich weg. Wird hier kostenlos abgenommen.
Wenn sich nichts verklemmt, ist das easy.
Mein Vater hatte einen Messer-Häcksler. Ist im Vergleich schneller, aber auch wartungsintensiver.
Kommt am Ende auf die Schnittgut-Menge an
ein michael
01.10.2026, 10:23
Danke erst mal für den Input. Ich nehme für mich mit, die Haushaltssteckdosenschredder reichen für Kleinzeug aus, brauchen ein wenig Zeit, würden bis ca 3/4 cm auch Gehölz klein bekommen. Allerdings müssten die so vorab geschnitten sein, dass wenig Verästelungen vorhanden sind. Wenn es wirklich was weghauen soll und man nicht schon vorher alles passend zurecht geschnitten haben muss, dann sind es die Benzinbetriebenen. Da ich solch Aktionen eh nur alle paar Jahre in dem Umfang mache, schaue ich mal, ob ich mir ggfls mal einen Häcksler leihe. Dann sehe ich, wie das klappt. Oder, die wahrscheinlichste Variante, ich karre alles auf unseren Haussammelplatz. Der Input hat geholfen, danke dafür!
siggi415
01.10.2026, 10:58
Ich habe vor etlichen Jahren mal einen 230V Walzenhäcksler vom Lidl für den halben Preis gekauft. Da häcksle ich hauptsächlich was Stacheln hat. Alles Andere kommt in den Anhänger und dann hier auf Sammelplatz und wird dort weiterverarbeitet.
Häcksler kann man in verschiedenen Größen ausleihen. Für die Größeren braucht man dann aber auch wieder ein Anhänger zum transportieren.
Hab seit Frühjahr das Ding im Einsatz: https://www.einhell.de/p/3430635-gc-rs-60-cb/?srsltid=AU7gw4UgdiuDD1B5uOPF3J_CfrKr34ODQOAUyzd6F 4immt9grehRkq82
Funktioniert für Hecken und Äste/Büsche wunderbar - und macht trotz dem schwäbischen Grünschnittplatz Sinn.
Freunde der Gartenarbeit
-> Benjeshecke
ein michael
01.10.2026, 16:04
Schöne Sache Hermann, aber über 120 m, alte Hecke raus und eine Benjeshecke anlegen, da hab ich keinen Nerv drauf ;)
Sollte die Hecke eines Tages wegkommen, dann Zaun. Bleibt noch genug Gartenarbeit übrig…
Babbelschnuut
01.10.2026, 16:06
Habe den hier seit Jahren:
https://thumbs.picr.de/51351334dr.jpg (https://show.picr.de/51351334dr.jpeg.html)
Aber deine Mengen würde ich in einen Bio-Kompost-Container hineinwerfen.
Den stellt bei uns die Abfallwirtschaft für einen Hunderter ab.
Die einfachste Lösung.
Wird dann bei denen zerkleinert und kompostiert.
ein michael
01.10.2026, 16:26
Danke, das kannte ich nicht. Normale Müllcontainer haben wir schon mehrmals gemacht. Biocontainer kannte ich nicht.
Babbelschnuut
01.10.2026, 17:56
https://thumbs.picr.de/51351695tv.jpg (https://show.picr.de/51351695tv.jpeg.html)
Unser Entsorger nennt das Grünschnitt . Je nach Größe 120-160€.
Die schnellste und einfachste Lösung.
VielNois
02.10.2026, 10:53
https://thumbs.picr.de/51351695tv.jpg (https://show.picr.de/51351695tv.jpeg.html)
Unser Entsorger nennt das Grünschnitt . Je nach Größe 120-160€.
Die schnellste und einfachste Lösung.
+1
Likeclockwork
05.10.2026, 14:46
Ja, das leidige Thema mit den Berberitzen und den halben Urwäldern kenne ich nur zu gut von meinem besten Freund, ich helf ihm da immer mal wieder aus. Wenn du keinen Nerv auf Dauerverstopfung hast, musst du zwingend nach einem Leisehäcksler schauen, der mit einer Walze arbeitet. Die schreddern das Holz nicht mit messerscharfen Klingen, sondern zerquetschen und brechen das Holz gegen eine Gegenplatte. mit Steckdosenbetrieb und vernünftigem Tempo bist du da mit den typischen Verdächtigen im Bereich zwischen 200 und 350 Euro gutt aufgestellt.
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