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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : USA – Kalifornien statt Nordwesten: Wenn Feuer + Rauch die Reisepläne verändern



California
27.08.2026, 13:18
Eigentlich sollte diese Reise ganz anders aussehen. Nach langem Planen und mehreren Verschiebungen wollten wir endlich den Nordwesten der USA bereisen – mit Glacier, North Cascades und Olympic National Park. Doch dann kam der Rauch, siehe Webcam-Fotos.

Seit Wochen brennen in Montana, Washington State und Oregon unzählige Feuer und die Rauchentwicklung hat weite Teile der USA erreicht – die Rauchglocke zog sich zeitweise sogar bis nach New York und Florida – siehe nachfolgende Karte / graue bzw. hellgraue Markierung.

Als sich abzeichnete, dass unsere geplante Route dadurch erheblich beeinträchtigt werden könnte, haben wir vor wenigen Tagen die Reißleine gezogen – obwohl Flüge, Mietwagen, Motels und vieles andere längst gebucht waren.
Bereits in den Wochen vor unserer Umbuchung war Kalifornien weitgehend rauchfrei. Also haben wir kurzerhand umgeplant: Wir flogen nach San Francisco und starteten von dort unsere Rundreise durch Kalifornien.

Die ursprüngliche Route ist Geschichte – die Lust auf die USA ist geblieben.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Mitreisen – Enjoy the Journey!

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"Lakes Trail" – Sequoia National Park: 19,6 km und 963 Höhenmeter. Die Wanderung führte u.a. zum Watchtower und weiter zu Heather Lake, Aster Lake und Emerald Lake. Der höchste Punkt lag auf 2.883 m.

Eine abwechslungsreiche Bergtour mit beeindruckenden Granitfelsen, Seen und Landschaften in der Sierra Nevada.

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Uhrahn
27.08.2026, 15:52
Toll, einfach toll:verneig:

Danke für die tollen Bilder, gerne mehr davon:dr:

LG
Wolfgang

Thunderstorm-71
27.08.2026, 16:08
Hurra, es geht wieder los :jump:! Vielen Dank schon jetzt für´s Mitnehmen :gut:!

Kronenträger
27.08.2026, 17:16
Lasky hat mir quasi die Worte aus dem Mund genommen.:jump:

Gruß
Thomas

BMW-Italia
27.08.2026, 17:22
Auch ich bin begeistert Orte zu sehen wo ich nicht mehr hinkomme ! Vielen Dank schon jetzt für tolle Fotos.


Viele Grüße Jürgen

ein michael
27.08.2026, 19:07
Gerd wieder on Tour:gut:
Schon jetzt tolle Fotos

California
27.08.2026, 19:50
Jungs, vielen Dank für die netten Kommentare - schön zu hören, dass Ihr mich wieder "begleitet" :gut:

hadi
27.08.2026, 21:47
Freue mich auch, dass wieder was zu bestaunen gibt.

Sailking99
27.08.2026, 22:42
Wow

California
28.08.2026, 03:29
Sequoia National Park – Giant Sequoias.

Der Jetlag holt uns nach wie vor sehr früh aus dem Bett – aber das hat auch seine Vorteile: Bereits zum Sonnenaufgang waren wir auch heute bei den Riesenmammutbäumen im Sequoia National Park unterwegs.

Die Giant Sequoias gehören zu den größten und ältesten Lebewesen der Erde. Sie werden meist 50–85 m hoch, die höchsten Exemplare sogar über 90 m. Ihre Stämme können einen Durchmesser von bis zu 9 m und einen Umfang von über 30 m erreichen. Viele der großen Bäume sind 2.000–3.000 Jahre alt, einzelne vermutlich sogar über 3.000 Jahre.

Bemerkenswert ist auch ihre Anpassung an Feuer: Die faserige Rinde kann über 60 cm dick werden und schützt die Bäume vor vielen Bodenfeuern.

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Thunderstorm-71
28.08.2026, 07:30
Wunderschön =) :gut:!

Kronenträger
28.08.2026, 07:36
Da bist Du ja auch mal auf einem Foto zu sehen.:gut:

Auf Deinem vierten Bild von gestern habe ich jetzt erst beim zweiten Anschauen gesehen, dass Deine Frau da oben auf dem Felsen sitzt. 8o

Schöne Grüße
Thomas

Muigaulwurf
28.08.2026, 10:26
Schön! :dr:

VielNois
28.08.2026, 11:57
Wow. Beeindruckende Impressionen. Vielen Dank dafür.

California
28.08.2026, 13:11
Da bist Du ja auch mal auf einem Foto zu sehen.:gut:


Da muss ich kurz ausholen: meine Frau ist Fitness-Trainerin und gibt etliche Kurse im Gym und auch in Vereinen - für jeden Kurs gibt es natürlich eine eigene Whats-App-Gruppe. Und da meine Frau wirklich oft gefragt wird / wurde, ob sie alleine im Urlaub war, weil ich nie auf den Bildern im Whats-App-Status zu sehen bin, musste sich jetzt was ändern :D




Auf Deinem vierten Bild von gestern habe ich jetzt erst beim zweiten Anschauen gesehen, dass Deine Frau da oben auf dem Felsen sitzt. 8o

Schöne Grüße
Thomas

Ja, man kam sich gestern bei den Mammutbäumen wirklich wie ein Winzling vor - das erdet einen mal wieder und zeigt einem die eigene Größe.

ein michael
28.08.2026, 17:00
Das sind mal Bäume, wow - und schön auch mal dich zu sehen.

raul
28.08.2026, 19:42
Wow, tolle Bilder, mit beeindruckender Landschaft, und WAS für monumentale Bäume :gut:

California
29.08.2026, 15:49
Monarch Lakes – Sequoia National Park.

Nach einem anstrengenden Aufstieg erreichen wir die beiden Monarch Lakes auf 3.240 m. Die Seen liegen eingebettet in eine beeindruckende alpine Berglandschaft und waren für uns das Ziel dieser Wanderung.

Insgesamt waren wir 19,2 km unterwegs, haben 1.076 Höhenmeter bewältigt und dafür rund 9 Stunden inklusive Pausen benötigt. Der höchste Punkt unserer Wanderung lag bei 3.470 m. Auf dem letzten Abschnitt nach den Lakes in Richtung Sawtooth Pass ging es laut Höhenprofil bei Alltrails teilweise mit bis zu 47 % Steigung bergauf.

Letztes Bild: Die Food-Storage-Locker am Wanderparkplatz, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Im aktiven Bärengebiet müssen Lebensmittel, Toilettenartikel, Müll und andere geruchsintensive Gegenstände Tag und Nacht aus dem Fahrzeug entfernt und in den dafür vorgesehenen Schließfächern aufbewahrt werden.

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Thunderstorm-71
29.08.2026, 16:03
Du hattest doch rein for safety reasons bestimmt den S&W 500 ES Bear Survival Kit dabei, oder ;)?

California
29.08.2026, 16:25
Du hattest doch rein for safety reasons bestimmt den S&W 500 ES Bear Survival Kit dabei, oder ;)?

Wie eingangs erwähnt, wollten wir ja ursprünglich u.a. nach Montana in den Glacier National Park. Dort starb dieses Jahr bereits ein Tourist nach einer Grizzly-Attacke und einer wurde bei einem weiteren Vorfall schwer verletzt.

Wir hatten eine Bärenglocke und eine sehr laute Notfall-Pfeife bereits gekauft, Bärenspray darf nicht im Flugzeug mitgeführt werden, dieses hätten wir vor Ort erworben.

Hier im Park hat es keine Grizzlys sondern nur Schwarzbären und diese sind nicht so aggressiv und können leichter verjagt werden, Bärenspray ist hier sogar ausdrücklich verboten.

In dem Örtchen wo wir aktuell wohnen (Three Rivers) überquerte morgens als wir aufbrachen (mit dem Auto) ein Bär die Straße, es war leider noch dunkel und ich konnte ihn nicht fotografieren/filmen: er kletterte dann über einen ca. 2 m hohen Zaun und setzte sich dahinter auf einen Müllcontainer und beobachtete uns, wie ich verzweifelt versuchte ihn zu knipsen, es war aber einfach zu dunkel.

War aber trotzdem ein geiles Erlebnis :D

ein michael
29.08.2026, 17:54
Aber nur aus dem Blickwinkel des hoffentlich sicheren Zimmers;)
Beeindruckende Bilder. Zeigen deine Reisebilder insgesamt, wie unglaublich schön die Natur da sein muss.

California
29.08.2026, 17:58
Aber nur aus dem Blickwinkel des hoffentlich sicheren Zimmers;)


Du meinst die Begegnung mit dem Bären? Ne, wie erwähnt waren wir mit dem Auto unterwegs und trotz Protest meiner Frau verlies ich das Auto, weil ich unbedingt ein Bild vom Bären schießen wollte.



Beeindruckende Bilder. Zeigen deine Reisebilder insgesamt, wie unglaublich schön die Natur da sein muss.

Die Natur im Westen der USA IST unglaublich - genau deshalb zieht es uns immer wieder hier her.

Thunderstorm-71
29.08.2026, 22:00
War aber trotzdem ein geiles Erlebnis :D

Glaube ich sofort :gut:. Und Ihr seid ja auch prepared, wie ich lese.

marathonisti
29.08.2026, 22:14
Gerd viel Spaß euch beiden :dr:

California
30.08.2026, 02:47
Gerd viel Spaß euch beiden :dr:

Uwe, vielen Dank - den haben wir!

Kronenträger
30.08.2026, 07:26
Ich finde die Farben auf den Fotos immer wieder toll.

Schöne Grüße
Thomas

California
30.08.2026, 13:06
Ich finde die Farben auf den Fotos immer wieder toll.

Schöne Grüße
Thomas

Leider müssen die Bilder hier auf unter 250 kb verkleinert werden, dass nimmt natürlich jedem Foto einiges an Qualität, aber so sind nun mal die Forumsregeln und an die hat man sich zu halten.

Schmerzt mich immer wenn ich sehe, wie die Fotos in der Originalqualität ausschauen und dann hier .....8o

California
31.08.2026, 12:28
Aufstieg zum Kearsarge Pass (3.569 m) – Kings Canyon National Park, Sierra Nevada, Kalifornien.

Der frühe Vogel fängt das Alpenglühen!

Wir kamen etwa 15 Minuten vor Sonnenaufgang am Wanderparkplatz (Onion Valley) an und wurden direkt mit einem gewaltigen Farbenspiel belohnt. Allein für diesen Moment hat sich das frühe Aufstehen mehr als gelohnt.

Der Aufstieg zum Kearsarge Pass (3.569 m) im Kings Canyon National Park ist ein absoluter Traum für Bergseen-Liebhaber. Auf dem Weg nach oben reiht sich ein wunderschöner Alpinsee an den nächsten:

- Little Pothole Lake
- Gilbert Lake
- Flower Lake
- Heart Lake
- Big Pothole Lake
- Kearsarge Lakes

Oben angekommen öffnet sich das Tor zur hochalpinen Wildnis der Sierra Nevada. Dieser Gebirgszug ist satte 760 km lang und beheimatet mit dem Mount Whitney (4.421 m) den höchsten Berg der kontinentalen USA!

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ein michael
31.08.2026, 13:07
Immer wieder tolle Fotos!

hadi
31.08.2026, 13:24
Beeindruckende Pics!

Kronenträger
31.08.2026, 17:39
Nachts offenbar ziemlich kalt dort und tagsüber gut warm?

Schöne Grüße
Thomas

JoeBlack1822
31.08.2026, 18:24
Wunderbare Aufnahmen :gut:

California
31.08.2026, 20:10
Nachts offenbar ziemlich kalt dort und tagsüber gut warm?

Schöne Grüße
Thomas

Thomas, eigentlich nicht: wir hatten als wir am Parkplatz ankamen 17°C, aber es ging ein abartiger Wind und da meine Frau auf keinen Fall frieren wollte und man schließlich nicht weiß, ob der Wind oben auf 3.500 m evtl. noch stärker bläst, zog sich meine Frau warm an. Als die Sonne rauskam, lies der Wind komplett nach und nach 5 min. zog meine Frau die warme Kleidung wieder aus - das Bild beim Sonnenaufgang entstand auf den ersten 300 m unserer Wanderung. Wir wanderten trotz der Höhe jeden Tag bisher in kurzer Hose + T-Shirt.

Die Temperaturen betragen tagsüber meist 20-25°C oben in den Bergen, unten im Tal 35-39°C.

California
31.08.2026, 20:15
Michael, Peter und Hannes: vielen Dank für die netten Kommentare :dr:

California
01.09.2026, 01:49
Mono Lake Tufa State Natural Reserve (South Tufa).

Wir besuchten den Mono Lake zur Blue Hour und zum anschließenden Sonnenaufgang. Die Bilder entstanden in dieser Reihenfolge – die ersten Aufnahmen etwa 35 Minuten vor Sonnenaufgang.

Da sich rund um den Mono Lake keine größere Stadt befindet und der See ein bedeutendes Rast- und Brutgebiet für zahlreiche Vogelarten ist, war der Besuch nicht nur optisch, sondern auch akustisch ein besonderes Erlebnis.

Der See und die Uferbereiche waren zu dieser frühen Stunde von tausenden Vögeln bevölkert. Zusammen mit den Tufa-Formationen, dem ruhigen Wasser und dem sich langsam verändernden Morgenlicht ergab sich für uns ein ganz besonderer Start in den Tag.

Wissenswertes zum Mono Lake:

Der Mono Lake ist ein Natronsee – er ist also sowohl besonders alkalisch, als auch besonders salzhaltig (fast 3 x so salzig wie das Meer). Aus dem Einzugsgebiet des Sees wird seit 1941 Trinkwasser in eine über 520 km lange Wasserleitung abgeführt, welche die Stadt Los Angeles versorgt. Dadurch sank der Wasserspiegel des Sees kontinuierlich ab, der Salzgehalt stieg, Teile des Seebetts trockneten aus. Zugleich wurden im See und am Ufer zahlreiche unter Wasser entstandene Kalktuff-Gebilde in bizarren Formen sichtbar, was zur Bekanntheit des Sees beitrug. Nach Gerichtsbeschlüssen über eine Begrenzung der Ableitung steigt der See seit Mitte der 1990-er Jahre langsam wieder an.

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Andre1961
01.09.2026, 04:46
Und weltbekannt geworden durch das innenliegende Coverbild von Pink Floyds „Wish you were here“ (Storm Thorgerson) - der Handstand unter Wasser.

California
01.09.2026, 04:53
Und weltbekannt geworden durch das innenliegende Coverbild von Pink Floyds „Wish you were here“ (Storm Thorgerson) - der Handstand unter Wasser.

Andre, danke für den Hinweis - war mir nicht bekannt: ich sah mir das Foto eben bei Google an, wirklich eine gelungene Aufnahme.

Andre1961
01.09.2026, 20:39
Macht Spaß, Deine Bilder anzusehen. Ich gratuliere Dir zu deren Qualität und auch zu Deinem künstlerischen Ausdruck. Respekt!

California
02.09.2026, 04:46
Macht Spaß, Deine Bilder anzusehen. Ich gratuliere Dir zu deren Qualität und auch zu Deinem künstlerischen Ausdruck. Respekt!

Andre, danke für Deine netten Worte :dr:

thewatchjoe
02.09.2026, 08:17
Deine Reiseberichte verfolge ich immer unglaublich gerne, Gerd. :dr:

Ich hatte selbst noch überhaupt keinen "Drang", mal in die USA zu reisen, aber deine Bilder haben definitiv ihren Anteil, wenn es mich doch mal überkommt. :D

California
02.09.2026, 15:01
Deine Reiseberichte verfolge ich immer unglaublich gerne, Gerd. :dr:

Ich hatte selbst noch überhaupt keinen "Drang", mal in die USA zu reisen, aber deine Bilder haben definitiv ihren Anteil, wenn es mich doch mal überkommt. :D

Tobi, wenn Du gerne draußen in der Natur bist, gerne kurze oder lange Wanderungen unternimmst, bist Du im Westen der USA genau richtig: so gut wie immer perfektes Wetter, freundliche Menschen, usw.

New York und San Francisco mögen wir sehr, sonst meiden wir die großen Metropolen eher, weil wir uns viel lieber in der Natur aufhalten.

Falls Du doch mal einen USA-Trip in Erwägung ziehst und Fragen aufkommen: einfach melden, ich helfe Dir gerne.

California
03.09.2026, 01:47
Ein wilder Ritt durch die Sierra Nevada.

20,6 km. 1.564 Höhenmeter. 11 Stunden Schweißarbeit - die John Muir Wilderness hat uns heute alles abverlangt! Der Big Pine Creek South Fork Trail ist kein Spaziergang – spätestens beim Geröllfeld zwischen Brainerd Lake und Finger Lake war Schluss mit Schlendern. Bei bis zu 45 % Steigung hieß es immer mal wieder auf allen vieren kraxeln und beim Abstieg hin und wieder auf dem Hosenboden rutschen (Class 2 Scramble). Wer zum Brainerd Lake & Finger Lake will, muss sich den Blick auf die Seen hart erarbeiten: mehrere Bachdurchquerungen waren erforderlich, Wegfindung im letzten Abschnitt nur mit GPS möglich, da komplett wegloses Gelände.

Wir haben schon etliche traumhafte Bergseen gesehen, aber die Farben dieser beiden Seen auf 3.300 m Höhe kann kein Foto der Welt richtig einfangen.

Fünf andere Wanderer haben wir den ganzen Tag über getroffen – eine herrlich angenehme Ruhe.

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Kronenträger
03.09.2026, 08:23
Ich kann das auf dem 2. Foto nicht richtig erkennen, aber läuft Deine Frau da mit Schuhen durchs Wasser? Stelle ich mir im Anschluss sehr unangenehm vor.

Ansonsten wie immer: tolle Bilder!

Gruß
Thomas

California
03.09.2026, 12:43
Ich kann das auf dem 2. Foto nicht richtig erkennen, aber läuft Deine Frau da mit Schuhen durchs Wasser? Stelle ich mir im Anschluss sehr unangenehm vor.

Ansonsten wie immer: tolle Bilder!

Gruß
Thomas

Richtig, einfach durch den Bach durchlaufen, fertig - mit Schuhen und Socken. Man hat danach für eine gewisse Zeit kalte Füße, aber da wir ja ständig in Bewegung waren, werden diese recht schnell wieder warm, obwohl sie natürlich noch recht lange nass sind.

Aber Thomas, ganz ehrlich, die nassen Füße waren an diesem Tag unser kleinstes Problem :D

Man könnte natürlich jedes Mal Schuhe + Socken aus- und wieder anziehen, Füße abtrocknen .... aber diese Zeit wollten wir uns nicht nehmen - bei einer 11 h Tour evtl. nachvollziehbar.

Die so "eingesparte" Zeit setzten wir uns lieber etwas länger an den beiden Seen hin und genossen den wunderschönen Ausblick.

Kronenträger
03.09.2026, 13:06
Ich hätte da eher Bedenken, dass das zu Blasen führt. Und ob meine Hanwags aus Leder das so gut wegstecken würden, weiß ich auch nicht. Aber interessanter Ansatz und cool, wenn es für euch so passt.

Schöne Grüße
Thomas

California
03.09.2026, 13:16
Ich hätte da eher Bedenken, dass das zu Blasen führt. Und ob meine Hanwags aus Leder das so gut wegstecken würden, weiß ich auch nicht. Aber interessanter Ansatz und cool, wenn es für euch so passt.

Schöne Grüße
Thomas

Wir laufen in Jogging-Schuhen, die trocknen natürlich deutlich schneller als Wanderstiefel. Die Gefahr von Blasen steigt mit nassen Füßen, vor allem dann, wenn noch Sand in die Schuhe gelangt, so wie bei unseren Touren in Utah, da sind Blasenpflaster im Rucksack unverzichtbar, die kommen dort regelmäßig zum Einsatz.

California
04.09.2026, 04:52
Stone Columns - Crowley Lake.

8 km zu Fuß (hin und zurück) zu den Stone Columns am Crowley Lake.

Der Ausgangspunkt ist nicht ausgeschildert und auch die Strecke ist weder beschildert noch markiert. Da es entlang des Weges mehrere Gabelungen gibt, ist GPS erforderlich.

Dieser Bereich des Sees ist mit einem normalen PKW oder SUV nicht erreichbar. Die Zufahrt führt über eine äußerst unwegsame Dirt Road mit tief ausgefahrenen Spurrinnen und zahlreichen groben Unebenheiten. Dafür ist ein richtiges Offroad-Fahrzeug erforderlich.

Vor Ort waren wir etwa 1 Stunde und während der gesamten Zeit alleine.

Diese geologischen Steinsäulen des Crowley Lake waren jahrhundertelang unter Tonnen von Bimsstein und Asche begraben und verborgen. Die tosenden Wellen des Crowley Lake trugen dazu bei, die weicheren Materialien am Fuß der Klippen herauszuarbeiten und schließlich diese einzigartigen Säulen freizulegen.

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ein michael
04.09.2026, 07:15
Einfach Beeindruckend!

California
04.09.2026, 07:23
Einfach Beeindruckend!

Danke, Michael :dr:

Kronenträger
04.09.2026, 07:33
Ich war auch schon mal in diesem Teil der USA unterwegs und habe die meisten der "üblichen verdächtigen" Sehenswürdigkeiten gesehen, aber diese hier kannte ich bislang nicht mal von Fotos.

Die Offroad-Anfahrt hätte mir glaube ich auch viel Spaß gemacht. Was habt ihr für ein Auto?

Schöne Grüße
Thomas

Thunderstorm-71
04.09.2026, 07:38
Wahnsinn 8o. In Deinen Beiträgen bekommt man zuweilen Dinge/Orte zu sehen, von denen man vorher irgendwie noch nie gehört hat :grb:.

Allein deswegen bin ich immer gerne "dabei" ;). Vielen Dank schon wieder :)!

California
04.09.2026, 15:20
Ich war auch schon mal in diesem Teil der USA unterwegs und habe die meisten der "üblichen verdächtigen" Sehenswürdigkeiten gesehen, aber diese hier kannte ich bislang nicht mal von Fotos.


Dies ist unser 18. USA-Trip und auch wir haben die "üblichen verdächtigen" Sehenswürdigkeiten im Westen bereits besucht und weil wir diese Ecke unheimlich mögen, sind wir nun auf der Suche nach neuen Zielen. Ein großer Vorteil hierbei ist, dass man außerhalb der bekannten Nationalparks hier oft auf keine oder kaum andere Touristen trifft.



Die Offroad-Anfahrt hätte mir glaube ich auch viel Spaß gemacht. Was habt ihr für ein Auto?


Unser Mietwagen ist ein Subaru-Outback. Ich versuchte unter großem Protest meiner Frau die Strecke zum Crowley Lake zu fahren, aber: keine Chance. Nach ca. 50 m gab ich auf und nur mit allergrößter Mühe kamen wir das kurze Stück zurück zum "Parkplatz". Es ging anfangs runter und wir kamen erst nach etlichen Versuchen an verschiedenen Stellen wieder hoch, ich hatte zwischenzeitlich ernsthafte Zweifel, ob wir dies überhaupt schaffen.

California
04.09.2026, 15:22
Wahnsinn 8o. In Deinen Beiträgen bekommt man zuweilen Dinge/Orte zu sehen, von denen man vorher irgendwie noch nie gehört hat :grb:.

Allein deswegen bin ich immer gerne "dabei" ;). Vielen Dank schon wieder :)!

Du bist immer am Start bei meinen Reiseberichten, deshalb danke ich Dir herzlich für Deine netten Worte :dr:

Thunderstorm-71
04.09.2026, 21:26
Gerd :gut:!

California
05.09.2026, 00:32
Olmsted Point (2.560 m) im Yosemite National Park, direkt an der Tioga Road, kurz vor Sonnenaufgang.

Von hier bietet sich unter anderem ein beeindruckender Blick auf die Rückseite des Half Dome.

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Jane76
05.09.2026, 08:22
Was für tolle Aufnahmen, vielen, vielen Dank! Das weckt Kindheitserinnerungen, als ich mit 15 meine Cousine in Californien besucht habe. Die Mammutbäume sind sehr beeindruckend gewesen.

löwenzahn
05.09.2026, 09:09
Wunderbare Fotos. Vielen Dank für´s Mitnehmen und Teilhaben lassen.

Michael

California
05.09.2026, 14:32
Was für tolle Aufnahmen, vielen, vielen Dank! Das weckt Kindheitserinnerungen, als ich mit 15 meine Cousine in Californien besucht habe. Die Mammutbäume sind sehr beeindruckend gewesen.

Das stimmt: steht man vor so einem Baum wird einem mal wieder bewusst, wie klein und unbedeutend man letztlich ist ....

California
05.09.2026, 14:32
Wunderbare Fotos. Vielen Dank für´s Mitnehmen und Teilhaben lassen.

Michael

Gerne doch, Michael :dr:

California
06.09.2026, 02:33
„North Dome Trail“ im Yosemite National Park.

Die Tour führt u.a. zum Indian Rock, einem natürlichen Granitbogen, und zum North Dome mit Blick auf den Half Dome.

17,4 km – 764 Höhenmeter.

Wissenswert:

• Der Yosemite National Park beschäftigt im Sommer rund 750 und im Winter ca. 500 Mitarbeiter des National Park Service.
• Nur 1% der Parkfläche ist touristisch erschlossen, der Rest des Parks bleibt sich selbst überlassen.

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roni
06.09.2026, 09:49
Fantastische Aufnahmen - Gratulation. Vielen Dank für den Reisebericht; Beeindruckend.

California
06.09.2026, 15:27
Fantastische Aufnahmen - Gratulation. Vielen Dank für den Reisebericht; Beeindruckend.

Roni, freut mich, wenn Dir die Bilder gefallen!

California
07.09.2026, 00:03
Rainbow Falls im Devils Postpile National Monument.

Der Wasserfall ist 31 m hoch und liegt an der Middle Fork des San Joaquin River. Distanz: Nur 4 km Fußweg (Gesamtstrecke).

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California
07.09.2026, 06:08
Ist Euch schon aufgefallen, wie extrem blau der Himmel hier in Kalifornien bzw. im Westen der USA auf den Bildern erscheint?

Die extrem geringe Luftfeuchtigkeit ist der Hauptgrund für das intensive Tiefblau des Himmels.

Da in trockener Luft weniger Wassertröpfchen und Dunst schweben, wird das Sonnenlicht kaum gestreut. Das kurzwellige, blaue Licht wird an den reinen Gasmolekülen der Luft ungehindert in alle Richtungen abgelenkt, während es bei feuchter Luft durch den Dunst milchig-weiß überlagert wird.

Hier liegt die Luftfeuchtigkeit meist nur um die 15% (an manchen Tagen sogar unter 10%), während die Luftfeuchtigkeit in Deutschland normalerweise 65-75% beträgt, an einem schwülen Tag sogar 80-90%.

Thunderstorm-71
07.09.2026, 07:17
Ich liebe blauen Himmel. Erst recht mit dieser Natur darunter =).

Der Durchfall-Hinweis ist super :D! 14 Tage erscheinen mir aber etwas lang, oder :bgdev:?

California
07.09.2026, 13:25
Der Durchfall-Hinweis ist super :D! 14 Tage erscheinen mir aber etwas lang, oder :bgdev:?

LOL - das Schild hing bei unserem Motel am Eingang zum Pool-Bereich: wir haben uns schlapp gelacht :D

Thunderstorm-71
07.09.2026, 19:26
Wundert mich nicht ;).

California
08.09.2026, 03:25
Valentine Lake (2.958 m).

Unterwegs in der John Muir Wilderness (Sierra Nevada, Kalifornien). Startpunkt der Tour war nahe dem Ort Mammoth Lakes.

Die Eckdaten der Route:

• Streckenlänge: 20,1 km
• Höhenmeter: 878 hm

Die Bedingungen auf dem Trail waren angenehm warm. Direkt am See herrschte jedoch ein heftiger und kalter Wind. Ein ungeplanter Bonus-Umweg beim Abstieg kostete zusätzliche Meter – regulär wäre die Strecke sonst 2–3 km kürzer gewesen.

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marathonisti
08.09.2026, 06:04
Gerd wie lange müsst ihr fahren bis zu euren Wanderungen?

California
08.09.2026, 06:08
Gerd wie lange müsst ihr fahren bis zu euren Wanderungen?

Uwe, recht unterschiedlich. Wir waren jetzt 9 Tage im selben Quartier: 1 x fuhren wir 1.45 h, das war mit Abstand die längste Anreise (Yosemite National Park).

Ansonsten dauerte die Anfahrt vom Hotel zum Wanderparkplatz zwischen 25 und 55 Minuten.

marathonisti
08.09.2026, 06:17
Da kann man ja fast hinlaufen :D

California
08.09.2026, 06:35
Da kann man ja fast hinlaufen :D

Wenn man so fit ist wie Du schon :op:

lordbre
08.09.2026, 06:41
Wunderschöne Aufnahmen, Gerd! :verneig: Den Sonnenaufgang im Yosemite haben wir seinerzeit am selben Ort beobachtet - ein unvergessliches Schauspiel! Wenn alles klappt, geht’s für uns in 2027 wieder in den Westen der USA :jump:

ein michael
08.09.2026, 07:30
Und wieder was für beeindruckende Fotos, sie transportieren eine ganz tolle Stimmung. Die Vorstellung dieser riesigen nicht von Menschen besiedelten Gegenden, ist für einen in D lebenden kaum zu verinnerlichen.

Kronenträger
08.09.2026, 07:34
Auch wenn ich nicht nach jedem Deiner Beiträge einen Kommentar hier schreibe - die Bilder genieße ich jeden Tag.

Schöne Grüße
Thomas

Thunderstorm-71
08.09.2026, 07:57
Kann mich Thomas nur anschließen :gut:! Tolle Unternehmungen, tolle Fotos =)!

California
08.09.2026, 12:56
Vielen Dank Euch allen für die netten Kommentare =)


Wunderschöne Aufnahmen, Gerd! :verneig: Den Sonnenaufgang im Yosemite haben wir seinerzeit am selben Ort beobachtet - ein unvergessliches Schauspiel! Wenn alles klappt, geht’s für uns in 2027 wieder in den Westen der USA :jump:

Klasse! Was steht bei Euch für 2027 auf dem Programm? Zu welcher Zeit geht Ihr?

lordbre
08.09.2026, 14:12
Da wir noch mit (großen) Kindern reisen, in den Sommerferien. Ist sicher in manchen Ecken wegen der Hitze nicht ideal. Geplant ist konkret noch nichts, aber ich würde gerne kurz ins Napa-Valley und unbedingt nach Utah wollen. Pflicht sind ein paar prominente Parks (Yosemite, Grand Canyon und Sequoia) und falls möglich Coyote Buttes. Las Vegas allenfalls kurz (wegen des Alters) und natürlich durchs Death Valley.
Wir müssen mal die nächste Zeit schauen, wann genau und wie lange es geht und dementsprechend die Tour planen. Ich werde mir mit den Kids deine Threads sicher als Inspiration ansehen und bei Fragen ggf. auf dich zurückkommen!

California
09.09.2026, 02:40
Da wir noch mit (großen) Kindern reisen, in den Sommerferien. Ist sicher in manchen Ecken wegen der Hitze nicht ideal. Geplant ist konkret noch nichts, aber ich würde gerne kurz ins Napa-Valley und unbedingt nach Utah wollen. Pflicht sind ein paar prominente Parks (Yosemite, Grand Canyon und Sequoia) und falls möglich Coyote Buttes. Las Vegas allenfalls kurz (wegen des Alters) und natürlich durchs Death Valley.
Wir müssen mal die nächste Zeit schauen, wann genau und wie lange es geht und dementsprechend die Tour planen. Ich werde mir mit den Kids deine Threads sicher als Inspiration ansehen und bei Fragen ggf. auf dich zurückkommen!

Das hört sich doch gut an! Napa Valley und Las Vegas liegen recht weit auseinander, da würde ich einen Gabelflug mit San Francisco und Las Vegas in Erwägung ziehen, das spart Dir viel Zeit im Auto.

Coyote Buttes gibt es North und South: North ist die Wave, da wünsche ich Dir viel Glück bei der Lotterie, wir versuchen es bereits seit über 10 Jahren vergeblich. South ist bei der Lotterie wesentlich einfacher, aber da kann ich Dir nur zu einer geführten Tour raten, wir waren damals mit Dreamlandsafari dort, ebenso bei White Pocket. Glaube mir, Du willst dort nicht alleine hinfahren, egal mit welchem Truck: unser Fahrer hat beide Male (geplant) Luft aus den Reifen gelassen, weil Du sonst nicht durch den ca. 25 cm tiefen Sand kommst. Ein riesiger GMC-Truck blieb vor uns stecken, weil der Luftdruck nicht passte und unser Guide musste ihm helfen, weil er weder vor noch zurück kam.

Ich kann Dreamlandsafari in Kanab nur empfehlen !! Ebenso White Pocket, schau Dir mal meine Reiseberichte hier im Forum dazu an, oder die Bilder hierzu im www.

Death Valley würde ich in den Sommerferien auf jeden Fall vermeiden: bei 45°C und mehr wirst Du Dich nicht mehr als 100 m vom Mietwagen entfernen wollen. Auch sonst würde ich nur in diesen NP fahren, wenn ich schon etliche Male im Westen der USA war: es gibt sooo viel schöneres in der Ecke zu sehen.

Wir waren auch schon 3 x mit unseren Jungs in den USA: in Vegas kann ich Dir die "O" Show im Bellagio und die "KA" im MGM empfehlen - von "KA" waren unsere Kinder restlos begeistert, bei "O" waren wir alleine.

Von uns sind auch von Utah Reiseberichte hier im Forum zu finden - vielleicht helfen Dir diese bei den Planungen weiter. Ansonsten darfst Du Dich jederzeit bei mir melden, ich helfe Dir sehr gerne weiter.

California
09.09.2026, 03:04
Ancient Bristlecone Pine Forest.

Ein Blick auf die ältesten bekannten Lebewesen unserer Erde: In den White Mountains in Kalifornien – direkt gegenüber der Sierra Nevada – wachsen die langlebigen Kiefern (Pinus longaeva) auf über 3.000 Metern Höhe.

Die faszinierenden Fakten zu diesen Bäumen:

• Biblisches Alter: Der berühmte „Methuselah“-Baum im Schulman-Grove ist rund 4.850 Jahre alt. Er schlug bereits Wurzeln, als in Ägypten die Pyramiden gebaut wurden. Ein weiteres Exemplar in der Region ist sogar über 5.070 Jahre alt.
• Überleben im Extremen: Das Geheimnis ihres Alters ist die feindselige Umgebung. Sie wachsen auf kargem, alkalischem Dolomitgestein. Da hier kaum andere Pflanzen überleben, gibt es keine Konkurrenz um Ressourcen.
• Steinhartes Holz: Durch das extrem langsame Wachstum in der Kälte und Trockenheit wird das Holz so dicht, dass Pilze und Schädlinge keine Chance haben.

Ein beeindruckender Ort der zeigt, wie sich die Natur an extremste Bedingungen anpasst.

Fakten zur Anfahrt: Ab dem Städtchen „Big Pine“ führt die Route über 38 km und 1.860 Höhenmeter hinauf auf über 3.000 Meter Höhe – inklusive Panoramablick auf die östliche Sierra Nevada.

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lordbre
09.09.2026, 09:04
Danke für deine ausführliche Einschätzung! The Wave konnten wir 2007 recht problemlos besichtigen, das würde ich mir diesmal ziemlich sicher sparen. Das mit dem Flug ist ein sehr guter Tipp, hatte ich so noch nicht auf dem Schirm. :gut:

Sailking99
09.09.2026, 10:00
Da ich mich gerade verstärkt alten Lebewesen, tot und lebendig, beschäftige möchte ich anmerken, dass diese Bäume von dem deutlich älteren Pando (16.000 Jahre) abgelöst wurden.
https://www.deutschlandfunk.de/aeltestes-lebewesen-der-erde-soll-mindestens-16-000-jahre-alt-sein-100.html
Außerdem gibt es wohl eine in Russland Bakterienkolonie im Permafrost in Sibirien welche etwa 500.000 Jahre leben.

Methusela hält aber natürlich auch einen Rekord. Er ist der älteste einzeln stehende Baum.
Zum Vergleich nutze ich immer gerne Ötzi.
Dieser hat vor 5300 Jahren gelebt.
Methusela lebt seit ca. 4700.
Also fast Zeitgenossen die beiden. :)

Das älteste Wirbeltier ist übrigens der Grönland Hai mit ca. 500 Jahren.

:dr:

California
09.09.2026, 13:59
Da ich mich gerade verstärkt alten Lebewesen, tot und lebendig, beschäftige möchte ich anmerken, dass diese Bäume von dem deutlich älteren Pando (16.000 Jahre) abgelöst wurden.
https://www.deutschlandfunk.de/aeltestes-lebewesen-der-erde-soll-mindestens-16-000-jahre-alt-sein-100.html
Außerdem gibt es wohl eine in Russland Bakterienkolonie im Permafrost in Sibirien welche etwa 500.000 Jahre leben.

Methusela hält aber natürlich auch einen Rekord. Er ist der älteste einzeln stehende Baum.
Zum Vergleich nutze ich immer gerne Ötzi.
Dieser hat vor 5300 Jahren gelebt.
Methusela lebt seit ca. 4700.
Also fast Zeitgenossen die beiden. :)

Das älteste Wirbeltier ist übrigens der Grönland Hai mit ca. 500 Jahren.

:dr:

Danke für die Infos, war mir so nicht bekannt.

California
09.09.2026, 16:29
Wanderung zum Upper Cathedral Lake – und ein Treffen mit echten Cowboys!

Gestern haben wir die 15,2 km und 542 Höhenmeter zum Upper Cathedral Lake (2.922 m, Yosemite National Park, an der Tioga Road) bezwungen und wurden noch mit einem ganz besonderen Highlight überrascht:

Mitten auf dem Trail zog eine Packstation-Crew aus Cowboys und Pferden bzw. Maultieren an uns vorbei, um die abgelegenen drei High Sierra Camps (Zeltcamps) mit Lebensmitteln zu versorgen. Eine echte Zeitreise!

Hier ein paar faszinierende Fakten zu diesem Knochenjob:

• Die Strecke: Die Teams legen pro Richtung eine ähnliche Distanz wie wir gestern zurück (10–16 km) – allerdings vollgepackt über steile Granitpfade.
• Der Zeitplan: Meistens reiten die Cowboys am selben Tag wieder komplett runter zur Basis. Das bedeutet für Mensch und Tier über 25 bis 30 Kilometer an einem einzigen Tag!
• Die Buchung: Wer hier schlafen will, braucht echtes Losglück! Die raren Zeltplätze sind so begehrt, dass sie bereits Monate im Voraus über eine eigene Lotterie vergeben werden.

Ohne diese traditionellen Packzüge gäbe es da oben in der Wildnis keinerlei Versorgung. Respekt an die Crew!

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Wer von Euch bis hierhin durchgehalten hat, verdient definitiv einen Orden für Ausdauer im "Berge-und-Seen-Dauerfeuer".

Ich weiß, die Kulisse in Kalifornien ist atemberaubend, aber nach dem gefühlt fünfzigsten postkartenreifen Berg und dem hundertsten glasklaren Bergsee droht dann doch irgendwann der visuelle Overkill. Deshalb ein riesiges Dankeschön an alle, die fleißig mitgewandert sind und meine Bilderflut ertragen haben!

Ich verspreche Euch: Das waren die letzten Gipfel und Gewässer. Für die restlichen Tage steht ein Kontrastprogramm an. Packt die Wanderschuhe weg, es wird abwechslungsreicher. Seid gespannt, was als Nächstes kommt.

Bleibt dran!

Kronenträger
09.09.2026, 17:01
Ich bin weiterhin dabei.:jump:

Gruß
Thomas

California
09.09.2026, 17:27
Ich bin weiterhin dabei.:jump:

Gruß
Thomas

Thomas, das freut mich :gut:

Thunderstorm-71
09.09.2026, 18:12
Aber sowas von :jump:.

California
09.09.2026, 18:56
Aber sowas von :jump:.

Bei DIR hatte ich keine Zweifel :D

Thunderstorm-71
09.09.2026, 19:27
Gerd :supercool: =)!

R.O. Lex
09.09.2026, 19:43
Ich habe zwar nur still mitgelesen, mich aber täglich über neue Bilder gefreut und bin ihrer nicht überdrüssig geworden. Nun bin ich gespannt auf das "Kontrastprogramm". =)

marathonisti
09.09.2026, 20:03
Freu mich schon :supercool:

California
10.09.2026, 06:04
Ich habe zwar nur still mitgelesen, mich aber täglich über neue Bilder gefreut und bin ihrer nicht überdrüssig geworden. Nun bin ich gespannt auf das "Kontrastprogramm". =)

Na da hoffen wir mal, dass ich Dich nicht enttäusche ..... :supercool:

California
10.09.2026, 06:11
Über 1.000 Meter Abgrund – und dabei den König des Yosemite im Blick!

Gestern steuerten wir drei Highlights des Parks an: Taft Point, Sentinel Dome und Glacier Point!

Egal wo wir standen, einer war unser ständiger Begleiter: Der übermächtige Half Dome. Es ist Wahnsinn – obwohl der Yosemite-Nationalpark gigantisch groß ist, taucht diese ikonische Granitwand von etlichen Ecken im Park auf. Wenn man von den Aussichtspunkten hinabschaut, wird einem erst die Dimension klar: Fast 1.450 Meter ragt der Riese steil über dem Boden des Yosemite Valley empor.

Unsere Eindrücke der Stopps:

• Taft Point: Definitiv nix für schwache Nerven oder Höhenangst! Wer hier Nervenkitzel sucht, ist richtig. Nur am eigentlichen Aussichtspunkt gibt es ein winziges, kurzes Geländer. Rechts und links davon? Absolute gähnende Leere! Es geht einfach mal über 1.000 Meter senkrecht in die Tiefe.

• Ein Blick mit Gänsehaut: Wenn man den Half Dome so majestätisch vor sich sieht, denkt man auch an die Extremen: So faszinierend der Berg ist, so gefährlich ist er auch. Beim Klettern in den Steilwänden und beim Aufstieg sind in den zurückliegenden Jahren 31 Menschen zu Tode gekommen.

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lordbre
10.09.2026, 07:30
Genial!!! Mit welcher Kamera schießt du deine Fotos?

California
10.09.2026, 08:00
Genial!!! Mit welcher Kamera schießt du deine Fotos?

Beim Wandern habe ich zwischenzeitlich nur noch das Handy dabei (i-Phone 15 Pro Max).

Ansonsten: Canon EOS 6D Mark II DSLR:

https://www.amazon.de/dp/B073D2G7XY/?coliid=I14M040WLEERQ&colid=26KIG5JDPFIQ2&ref_=list_c_wl_lv_ov_lig_dp_it&th=1

Diese Objektive:

https://www.amazon.de/dp/B0076FS09A/?coliid=I2ZV94L0KXE4RP&colid=26KIG5JDPFIQ2&psc=1&ref_=list_c_wl_lv_ov_lig_dp_it

https://www.amazon.de/dp/B00PGNMXQA/?coliid=I5WAAK971ZL2C&colid=26KIG5JDPFIQ2&ref_=list_c_wl_lv_ov_lig_dp_it&th=1

https://www.amazon.de/dp/B0040YEFKI/?coliid=IQ4ZHWUJJHUR9&colid=26KIG5JDPFIQ2&ref_=list_c_wl_lv_ov_lig_dp_it&th=1

Kronenträger
10.09.2026, 09:44
8o :kriese:

Ich habe jetzt keine klassische Höhenangst, aber das wäre definitiv nichts für mich. Ich war vor ein paar Jahren mal in Norwegen am Preikestolen. Dort geht es "nur" ca. 600m nach unten (was im Falle eines Falles dann aber keine Rolle spielen dürfte). Dort hat es mich allergrößte Überwindung gekostet, auf dem Bauch liegend über den Rand zu schauen. Das ist echt nix für mich.

Schöne Grüße
Thomas

California
10.09.2026, 13:43
8o :kriese:

Ich habe jetzt keine klassische Höhenangst, aber das wäre definitiv nichts für mich. Ich war vor ein paar Jahren mal in Norwegen am Preikestolen. Dort geht es "nur" ca. 600m nach unten (was im Falle eines Falles dann aber keine Rolle spielen dürfte). Dort hat es mich allergrößte Überwindung gekostet, auf dem Bauch liegend über den Rand zu schauen. Das ist echt nix für mich.

Schöne Grüße
Thomas

Thomas, das kann ich sehr gut verstehen: ich war an dem Tag auch froh, der Fotograf und nicht das Model zu sein :D

Meine Frau war in solchen Dingen bis vor wenigen Jahren völlig schmerzfrei, Höhenangst kannte sie überhaupt nicht. Aber jetzt, in den letzten 2-3 Jahren, holt sie dann doch vor solchen Aufnahmen einmal tief Luft :supercool:

ein michael
10.09.2026, 18:39
So klasse Fotos:verneig: ich genieße deine Bilder, wissend, dass ich die Originalschauplätze nie mit eigenen Augen sehen werde.

R.O. Lex
10.09.2026, 20:17
Na da hoffen wir mal, dass ich Dich nicht enttäusche ..... :supercool:

Bis jetzt schon mal nicht. =)

California
11.09.2026, 02:55
So klasse Fotos:verneig: ich genieße deine Bilder, wissend, dass ich die Originalschauplätze nie mit eigenen Augen sehen werde.

Michael, alles was jetzt noch bei unserer Reise ansteht, ist ohne großen Aufwand umsetzbar, vielleicht ist ja auch für Dich etwas dabei.

California
11.09.2026, 02:59
Highway Nr. 1 und die Bixby Bridge im warmen Abendlicht kurz vor Sonnenuntergang.

Jede Meile auf dem Highway Nr. 1 hat sich gelohnt. Kurz vor Sonnenuntergang an der Bixby Bridge zu stehen, während die Sonne langsam im Pazifik versinkt und die Klippen anstrahlt, war ein perfekter Tagesabschluss.

Der Highway Nr. 1 (California State Route 1) verläuft über eine Länge von knapp 1.056 km. Er führt fast über die gesamte Pazifikküste Kaliforniens:

• Südlicher Endpunkt: In der Nähe von Los Angeles.
• Nördlicher Endpunkt: Er endet etwa 290 km nördlich von San Francisco.

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chrisom-77
11.09.2026, 10:32
Gerd, ich verfolge eure Tour sehr interessiert. Einfach unglaublich, was du uns hier präsentierst; stellenweise Gänsehautbilder.
Das tut so unfassbar gut in Zeiten wie diesen...
Einfach mal ein dickes Danke!! :gut:

pfandflsche
11.09.2026, 12:37
ganz abgesehen von den bewundernswerten körperlichen leistungen,der mühe des erstellens und der qualität der bilder fällt mir in diesem reisebreicht die neben der schon erwähnten farbintensität des himmels auch die "knalligkeit" des sonstigen farbspektruns auf...

sind die bilder quasi "out of the box" oder nachbearbeitet?

und da mir schon auf einem dreistufigen klapptritt in der birne schwummerig wird,möchte ich mir diesen felsabhang bestenfalls angeseilt ansehen.

auf alle fälle auch von mir dank an der stelle ausgedrückt.

California
11.09.2026, 14:38
Gerd, ich verfolge eure Tour sehr interessiert. Einfach unglaublich, was du uns hier präsentierst; stellenweise Gänsehautbilder.
Das tut so unfassbar gut in Zeiten wie diesen...
Einfach mal ein dickes Danke!! :gut:

Vielen Dank Christian für Deine lieben Worte :dr:

California
11.09.2026, 15:14
ganz abgesehen von den bewundernswerten körperlichen leistungen,der mühe des erstellens und der qualität der bilder fällt mir in diesem reisebreicht die neben der schon erwähnten farbintensität des himmels auch die "knalligkeit" des sonstigen farbspektruns auf...

sind die bilder quasi "out of the box" oder nachbearbeitet?


Meine Fähigkeiten in Sachen Bildbearbeitung sind ziemlich beschränkt, aber wo ich manchmal nachjustiere, sind die Bilder, wo Licht und Schatten das Bild bestimmen: beim nachfolgenden Foto z.B. war die Felsspalte sehr dunkel, so dass man kaum die 2 Felsbrocken in der Ritze erkennen konnte, hier versuchte ich, die Spalte etwas heller zu bekommen, was mir aber nur bedingt gelang.

https://up.picr.de/51282846rv.jpg

Da ich schon Jahrzehnte gerne fotografiere, liebe ich Sonnenauf- und Untergänge, weil in diesen Momenten das Licht und die Farben einfach unglaublich intensiv sind - über diese wenigen Minuten kann ich mich freuen wie ein kleines Kind, wie meine Frau es immer beschreibt.

Manchmal entstehen in diesen Momenten Bilder, die ich nicht mal verwende, weil diese so unnatürlich (nachbearbeitet) aussehen und ich dies nicht mag, so wie beim nachfolgenden Foto beim Sonnenaufgang das Orange an der Tioga-Road im Yosemite NP:

https://up.picr.de/51287002ac.jpg

Was jedem bekannt sein dürfte, dass Sonne bzw. gutes Licht für schöne, satte Farben auf Fotos unverzichtbar ist. Wir sind jetzt fast 3 Wochen hier und die Sonne lachte jeden einzelnen Tag für uns vom Himmel, was den Hobbyfotografen natürlich sehr freut =)

California
11.09.2026, 17:02
Whale-Watching in Monterey: Wenn Erwartungen meilenweit übertroffen werden.

Manchmal plant man einen Ausflug ohne große Erwartungen und kehrt völlig sprachlos zurück. Unsere 3,5-stündige Tour in der Monterey Bay war genau so ein Moment.

Statt vereinzelter Sichtungen erlebten wir die Monterey-Bay in absoluter Bestform: Rund 50 Wale, hunderte Delfine und unzählige Robben begleiteten unseren Weg. Das Faszinierendste daran? Die Wale schwammen immer wieder direkt an unser Boot heran. Laut unserem Guide reagieren die Tiere tatsächlich auf die Stimmen von uns Menschen und suchen neugierig den Kontakt. Ein unbeschreibliches Gefühl, diesen sanften Riesen so nah zu sein und zu spüren, dass die Neugier auf beiden Seiten beruht.

https://up.picr.de/51287258hq.jpg

https://up.picr.de/51287259cp.jpg

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ein michael
11.09.2026, 17:16
WOW!

Thunderstorm-71
11.09.2026, 19:21
Stark :gut:!

California
12.09.2026, 00:49
Schieflage garantiert: Unser Blick auf San Franciscos steile Straßen.

Jeder San Francisco-Besucher erinnert sich an sie: die legendären, steilen Straßen der Stadt. Während die meisten die Filbert Street in North Beach (31 % Gefälle) für das Maximum halten, ist die Bradford Street mit stolzen 41 % die wahre Königin der Steigung. Es ist super knifflig, diese extreme Perspektive mit der Kamera einzufangen, aber ich denke, die beiden Fotos zeigt schon ganz gut, worauf man sich hier einlässt!

https://up.picr.de/51288407sc.jpg

https://up.picr.de/51288408te.jpg

ein michael
12.09.2026, 07:35
und ich dachte schon, welch Körperbeherrschung deine Frau an den Tag legt ;)

Kronenträger
12.09.2026, 07:52
Das letzte Bild mit dem Wal...:verneig:

Gruß
Thomas

California
12.09.2026, 08:02
Das letzte Bild mit dem Wal...:verneig:

Gruß
Thomas

Der schluckt Dich, wenn er will, ungestreift runter ..... :D

California
12.09.2026, 08:04
und ich dachte schon, welch Körperbeherrschung deine Frau an den Tag legt ;)

Schuhe auf dem Boden festgetackert :supercool:

California
12.09.2026, 12:04
Sonnenuntergang an der Golden Gate Bridge in San Francisco.

Es gibt Orte, die für uns eine ganz besondere Bedeutung haben. Die Golden Gate Bridge gehört definitiv dazu: Vor 28 Jahren erfolgte hier der Heiratsantrag, zwei Tage später heirateten wir in der City Hall von San Francisco. Deshalb ist die Rückkehr nach San Francisco und zur Golden Gate Bridge für uns bei jedem Besuch ein besonderer und emotionaler Moment.

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https://up.picr.de/51288961nz.jpg

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https://up.picr.de/51288963fa.jpg

ein michael
12.09.2026, 17:21
Was für tolle Bilder!!! Und für euch eine schöne Erinnerung.

California
12.09.2026, 18:02
Und für euch eine schöne Erinnerung.

Auf jeden Fall !!!

Kronenträger
13.09.2026, 07:54
Das erste Foto ist ja (wieder mal) Kalenderbild-würdig.

Schöne Grüße
Thomas

California
13.09.2026, 14:38
Das erste Foto ist ja (wieder mal) Kalenderbild-würdig.

Schöne Grüße
Thomas

Die Aussage von Dir werte ich jetzt einfach mal als Kompliment =)

Wir waren jetzt schon einige Male in San Francisco und sind aus den genannten Gründen immer sehr gerne an der Golden Gate Bridge und ohne zu suchen finde ich immer wieder neue Foto-Spots an der Brücke, welche ich bisher nicht kannte.

Vielleicht bin ich nicht objektiv, aber ich finde die Golden Gate unheimlich fotogen, ich könnte sie stundenlang fotografieren.

Das 3. Bild gefällt mir auch gut: dieses knipste ich vom Geh- bzw. Radweg durch den Spalt eines Bauzaunes.

California
13.09.2026, 15:20
Mosaiktreppen in San Francisco.

In San Francisco gibt es mehrere sehenswerte Mosaiktreppen, darunter die Hidden Garden Steps, die 16th Avenue Tiled Steps und die Lincoln Park Steps.

Die 16th Avenue Tiled Steps in Golden Gate Heights sind mit 163 Stufen besonders eindrucksvoll. Das Projekt entstand auf Initiative von Anwohnern, die ihre Nachbarschaft verschönern und gemeinsam etwas schaffen wollten. Anwohner und Unterstützer finanzierten zahlreiche Fliesen und beteiligten sich in Workshops an der Herstellung der Mosaikflächen. Das Motiv führt vom Meer über die Tierwelt bis zu Sonne und Sternen.

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Kronenträger
13.09.2026, 16:16
Das kannte ich noch nicht. Schöne Kunst am Bau.

Gruß
Thomas

California
13.09.2026, 16:39
Das kannte ich noch nicht. Schöne Kunst am Bau.

Gruß
Thomas

Stimmt, ich finde die Treppen auch sehr gelungen.

In Sachen feine Architektur kommt noch was beeindruckendes, dauert aber noch ein wenig - San Francisco hat so viel zu bieten ......

California
14.09.2026, 04:13
Echtes Western-Feeling beim 92. Marysville Stampede Rodeo.

Gefühlt waren wir die einzigen Touristen unter den Locals – und genau das hat es so authentisch gemacht. Die Stimmung war absolut erstklassig und die sportlichen Leistungen auf Weltklasse-Niveau, da sogar Reiter aus den TOP 15 der Weltrangliste am Start waren. Laut Moderator gewann einer der Teilnehmer in seiner Karriere bereits über 34 Millionen Dollar an Preisgeld.

Beim Bronco-Riding und vor allem beim Bull-Riding hält man unwillkürlich den Atem an: Respekt vor jedem einzelnen Cowboy, der sich da freiwillig draufsetzt! Die Erschütterungen bei diesen Ritten sind allerdings so heftig, dass man beim Zuschauen fast schon Mitleid mit der Wirbelsäule der Jungs bekommt – dieser Sport verlangt dem Körper echt alles ab.

Auch der Nachwuchs ist schon am Start: Beim „Kids' Mutton Bustin'“ versuchen sich die kleinen Teilnehmer auf Schafen im Rodeo.

Beim „Women’s Barrel Racing“ zählt vor allem Geschwindigkeit und Wendigkeit: Reiterin und Pferd müssen so schnell wie möglich drei im Dreieck aufgestellte Barrels (Fässer) umrunden.

Folgende Disziplinen standen auf dem Programm:

- Kid's mutton bustin'
- Steer wrestling
- Team Roping
- Saddle Bronc Riding
- Bareback Riding
- Tie Down
- Women's Barrel Racing
- Bull Riding

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California
14.09.2026, 05:08
Cable Cars in San Francisco.

Seit 1873 fahren Cable Cars durch San Francisco – ursprünglich entwickelt, um die steilen Straßen der Stadt ohne Pferde bewältigen zu können. Das Prinzip ist bis heute erstaunlich: Die Wagen werden nicht von einem eigenen Motor angetrieben, sondern greifen mit einer Klemme unter dem Wagen an einem ständig laufenden Stahlseil ein, das unter der Straße verläuft.

1947 sollten die Cable Cars wegen ihrer hohen Kosten und der inzwischen moderneren Busse abgeschafft werden. Doch die Einwohner von San Francisco wehrten sich. Es entstand eine Bürgerinitiative, und bei einer Abstimmung stimmten die Bürger von San Francisco mit großer Mehrheit für den Erhalt der Cable Cars.

Die Technik ist inzwischen über 150 Jahre alt und entsprechend aufwendig zu warten. Trotzdem sind die Cable Cars heute aus San Francisco nicht mehr wegzudenken – längst nicht mehr nur als Verkehrsmittel, sondern als eines der Wahrzeichen der Stadt.

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ein michael
14.09.2026, 07:51
Die Cable Cars sind irgendwie ein „Muss“, das wäre sonst wie London ohne rote Doppeldeckerbusse

Kronenträger
14.09.2026, 07:55
Das Bild mit Alcatraz im Hintergrund ist klasse.
Die Bilder vom Rodeo sind fotografisch auch toll, auch wenn ich persönlich diese Art von Veranstaltung nicht mag.

Schöne Grüße
Thomas

California
14.09.2026, 15:16
Die Cable Cars sind irgendwie ein „Muss“, das wäre sonst wie London ohne rote Doppeldeckerbusse

Genau so ist es.

California
14.09.2026, 15:18
Das Bild mit Alcatraz im Hintergrund ist klasse.
Die Bilder vom Rodeo sind fotografisch auch toll, auch wenn ich persönlich diese Art von Veranstaltung nicht mag.

Schöne Grüße
Thomas

Mir gefällt das Foto mit der Oakland Bay Bridge im Hintergrund (aufgenommen in der California Street) noch besser. Die Straße ist so endlos lange und steil .....

Was stört Dich am Rodeo?

Kronenträger
14.09.2026, 16:39
Ach, ich will hier eigentlich gar nicht Deinen schönen Reisebericht versemmeln, das hat der nicht verdient. Aber jetzt hast Du gefragt und sollst auch eine Antwort bekommen. Ich habe nichts gegen Rodeo im Speziellen. Mir ist nur alles zuwider, wo Tiere gegen ihren Willen oder ihr natürliches Verhalten ohne wirklichen Grund eingesperrt sind und/oder Dinge tun müssen, die sie sonst nicht tun würden und daran erkennbar keinen Spaß haben. Wo fängt man da an und wo hört man auf? Ich weiß, dass ich mit der Meinung eigentlich Vegetarier sein müsste und bin es nicht. Aber Zirkus, Stierkampf und auch Rodeo halte ich durchaus für vermeidbar und verzichtbar. Just my 2 Cents... jetzt lieber wieder zurück zu Deinen phantastischen Reiseindrücken.:dr:

Gruß
Thomas

California
15.09.2026, 00:41
Ach, ich will hier eigentlich gar nicht Deinen schönen Reisebericht versemmeln, das hat der nicht verdient. Aber jetzt hast Du gefragt und sollst auch eine Antwort bekommen. Ich habe nichts gegen Rodeo im Speziellen. Mir ist nur alles zuwider, wo Tiere gegen ihren Willen oder ihr natürliches Verhalten ohne wirklichen Grund eingesperrt sind und/oder Dinge tun müssen, die sie sonst nicht tun würden und daran erkennbar keinen Spaß haben. Wo fängt man da an und wo hört man auf? Ich weiß, dass ich mit der Meinung eigentlich Vegetarier sein müsste und bin es nicht. Aber Zirkus, Stierkampf und auch Rodeo halte ich durchaus für vermeidbar und verzichtbar. Just my 2 Cents... jetzt lieber wieder zurück zu Deinen phantastischen Reiseindrücken.:dr:

Gruß
Thomas

Ist alles ok und richtig was Du schreibst, keine Frage.

Mit den (früheren) Stierkämpfen, als das Tier am Ende getötet wurde, kam ich auch nicht klar. Rodeo ist für mich vertretbar und ich kann so eine Veranstaltung auch genießen.

California
15.09.2026, 04:09
Highway Nr. 1: Die Ruinen von Davenport.

Manchmal lohnt es sich, die ausgetretenen Pfade zu verlassen! Mitten in dem kleinen 500-Einwohner-Ort Davenport, südlich von San Francisco, versteckt sich ein echtes Stück Geschichte direkt am Highway Nr. 1.

Vor über 70 Jahren trotzte das alte Davenport Pier hier dem Pazifik. Doch schwere Stürme und der unberechenbare Wellengang richteten irreparable Schäden an – 1955 wurde die Anlage für immer stillgelegt. Was heute bleibt? Ein paar Betonruinen, die einsam aus der Brandung ragen.

Der Ab- und anschließende Aufstieg über die steilen Klippen ist zugegeben ziemlich knifflig und erfordert etwas Kletterei. Aber für diesen außergewöhnlichen Anblick würden wir den Weg jederzeit wieder auf uns nehmen! Das Beste daran? Wir hatten diesen speziellen Ort über eine Stunde lang komplett für uns alleine.

Und der absolute Knaller war die Schaukel, die dort direkt in einem alten Betonbogen hing – wir haben keine Ahnung, wer sie angebracht hat, aber zum Fotografieren war es einfach perfekt!

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Kronenträger
15.09.2026, 07:46
Mich überrascht und beeindruckt immer wieder, welche Orte ihr ausfindig macht und dass es dort oft so menschenleer ist.
Gefühlt ist in Zeiten von Instagram und Co. jeder Geheimtipp spätestens in der nächsten Saison kein Geheimtipp mehr. Schön, dass es so etwas noch gibt.

Gruß
Thomas

Thunderstorm-71
15.09.2026, 09:06
Lost Place auf kalifornisch. Klasse =)!

BMW-Italia
15.09.2026, 10:00
Gerd, nochmal vielen Dank das Du uns an diesen außergewöhnlichen Reisen teilhaben lässt. Wo deine Frau manchmal steht kann ich nur den Hut ziehen !:verneig::verneig:
Und fotografieren kannst Du auf wirklich hohen Niveau.

Viele Grüße Jürgen

ein michael
15.09.2026, 11:51
Lost places trifft es da wohl ziemlich gut, mal interessant zu sehen, wie sich etwas verändert, wenn es aufgegeben wird (wobei da bissl die „Vorher“ Bilder fehlen;) )
Das mit der Schaukel ist cool.

California
15.09.2026, 13:59
Mich überrascht und beeindruckt immer wieder, welche Orte ihr ausfindig macht und dass es dort oft so menschenleer ist.
Gefühlt ist in Zeiten von Instagram und Co. jeder Geheimtipp spätestens in der nächsten Saison kein Geheimtipp mehr. Schön, dass es so etwas noch gibt.

Gruß
Thomas

Thomas, ich war mir sicher, dass an der "Schaukel" viel los sein wird, weil wir wirklich bis zum Abstieg nur 50 m laufen mussten - aus den von Dir genannten Gründen.

Wenn man eine 10-stündige Wanderung/26 km in Angriff nehmen muss, so wie z.B. zum Reflection Canyon (siehe Foto), dann werden die Insta-Girls relativ schnell aussortiert, aber hier war wirklich nur ein zugegeben kniffliger 8-minütiger Abstieg erforderlich, deshalb waren wir selbst überrascht.

Ansonsten wird man an den üblichen Spots hier in San Francisco vor allem von asiatischen Influencerinnen überrollt :motz: - an diesen Orten will ich mich dann nicht wirklich lange aufhalten ....

https://up.picr.de/45620180li.jpg

https://up.picr.de/45620181el.jpg

California
15.09.2026, 14:01
Gerd, nochmal vielen Dank das Du uns an diesen außergewöhnlichen Reisen teilhaben lässt. Wo deine Frau manchmal steht kann ich nur den Hut ziehen !:verneig::verneig:
Und fotografieren kannst Du auf wirklich hohen Niveau.

Viele Grüße Jürgen

Herzlichen Dank für die netten Worte, Jürgen - ich werde auch meiner Frau von Deiner Mail erzählen :dr:

California
15.09.2026, 14:04
Das mit der Schaukel ist cool.

Die Schaukel war wirklich die Kirsche auf der Torte :supercool:

Und ohne die Graffity wäre der Ort natürlich auch deutlich uninteressanter.

California
15.09.2026, 14:09
Lost Place auf kalifornisch. Klasse =)!

Dankeschön :dr:

California
15.09.2026, 19:24
Das Clarion Alley Mural Project in San Francisco – Kunst im ständigen Wandel.

Mitten im Mission District liegt die etwa 170 Meter lange Clarion Alley, eine schmale Gasse, deren Wände vollständig mit Murals gestaltet sind. Die Motive und Künstler wechseln regelmäßig – dadurch verändert sich das Erscheinungsbild immer wieder.

Die Murals sind Teil eines gemeinschaftlichen Kunstprojekts und beschäftigen sich häufig mit sozialen, politischen und gesellschaftlichen Themen. Viele Werke erzählen dabei Geschichten über das Viertel, seine Bewohner und aktuelle Entwicklungen.

Anders als bei illegalem Graffiti handelt es sich hier um bewusst gestaltete und erlaubte öffentliche Kunst. Die Clarion Alley ist damit weniger eine klassische Sehenswürdigkeit als eine ständig wechselnde Open-Air-Galerie.

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California
16.09.2026, 02:00
Sunrise im Panorama Park.

Früh aufstehen hat sich mal wieder gelohnt. Wir waren heute Morgen für etwa 45 Minuten im Panorama Park auf Yerba Buena Island. Der Park ist noch recht neu (Eröffnung 2024) und liefert eine tolle Aussicht auf die Skyline und die Oakland Bay Bridge.

Für uns völlig unverständlich, warum wir hier erneut komplett alleine waren: Von den meisten Hotels der Stadt ist man in gerade mal 10 - 20 Minuten da (ein kostenloser Parkplatz ist direkt am Parkeingang), trotzdem hatten wir diesen herrlichen Moment am Ende ganz für uns allein.

Es war wieder absolut faszinierend: Praktisch im Minutentakt haben sich die Farben am Himmel verändert – seht selbst auf den Fotos. Hinweis dazu: Das erste Bild in der Reihe zeigt die späteste Aufnahme.

Spannend ist auch die Location an sich: Die Bay Bridge nutzt Yerba Buena Island quasi als natürlichen Pfeiler in der Mitte der Bucht. Die Insel ist ca. 61 Hektar oder etwa 85 Fußballfelder groß (und fühlt sich an wie eine eigene kleine Welt mitten im Verkehr. Aktuell wohnen hier übrigens nur rund 210 Personen).

Das hat einen historischen Grund:

Die Insel war jahrzehntelang fast reines Militär- und Küstenwachengelände. Erst seit wenigen Jahren wird dort massiv gebaut und es entstehen exklusive Wohnanlagen. Zusammen mit der direkt per Damm verbundenen, künstlichen Nachbarinsel Treasure Island (wo ca. 2.800 Menschen leben) soll die Einwohnerzahl in den nächsten Jahren durch riesige Wohnprojekte stark steigen.

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California
16.09.2026, 03:25
Pigeon Point Lighthouse.

Wer den Highway Nr. 1 südlich von San Francisco fährt, sollte hier unbedingt kurz anhalten. Der geschichtsträchtige Leuchtturm ist wunderschön gelegen und thront markant über dem Ozean. Perfekt für einen kurzen Zwischenstopp, um die Meeresluft zu genießen und ein paar Fotos von der dramatischen Küstenlinie zu machen.

https://up.picr.de/51302326xt.jpg

ein michael
16.09.2026, 07:20
Wie immer, toll eingefangen!

California
16.09.2026, 14:39
Wie immer, toll eingefangen!

Danke, Michael :dr:

California
16.09.2026, 20:14
Außen unscheinbar, innen spektakulär: Das historische Kolumbarium von San Francisco.

Von außen wirkt das Gebäude im Stadtteil Richmond eher unscheinbar, doch im Inneren offenbart sich ein spektakulärer Anblick. Das historische Kolumbarium wurde bereits 1898 erbaut und ist ein echtes Meisterwerk der Architektur. Das Herzstück bildet ein beeindruckender, knapp 14 Meter hoher Rundbau, der von einer kunstvollen Kuppel, farbenprächtigen Buntglasfenstern und reich verzierten Wänden geprägt ist.

Als letzte Ruhestätte bietet das Gebäude heute Platz für mehr als 8.500 Urnen. Eine Besonderheit: Entgegen der Vermutung steht die Ruhestätte nicht exklusiv den Bürgern der Stadt offen. Hier kann jeder Mensch seine letzte Ruhestätte finden – völlig unabhängig von Wohnort, Herkunft oder Religionszugehörigkeit. Für Fotografie-Begeisterte und Geschichtsinteressierte ist dieser Ort ein völlig ungewöhnliches und faszinierendes Motiv abseits der typischen Touristenpfade.

Die Preise für die Urnennischen im San Francisco Columbarium variieren stark je nach Etage, Größe und Sichtachse und bewegen sich in einer Spanne von ca. 5.000 bis über 100.000 US-Dollar (anders als in Deutschland gilt hier ein ewiges Ruherecht ohne zeitliche Begrenzung).

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