Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Uhren/Schmuck der Verkaufsberater
Hallo,
ich habe mal eine etwas ungewöhnliche Frage: Und zwar geht es um den Schmuck bzw. die Uhren, welche die Verkaufsberater der einzelnen Konzessionäre tragen. Wird das von z.B. W/B vorgegeben, was diese tragen und somit auch dem Kunden "bewerben" sollen oder ist das wirklich Eigentum und freie Auswahl der Verkäufer? Vor Allem was Schmuck angeht, ist mir aufgefallen, tragen die weiblichen Verkäuferinnen fast täglich unterschiedliche Exemplare (Ringe, Ketten, Ohrringe, usw.). Da diese teilweise je im fünfstelligen Bereich liegen, kann ich mir jedoch nicht vorstellen, dass es Eigentum ist. Aber jetzt die interessante Frage: Zahlen dann die Marken eine Art "Extra-Betrag", um deren Schmuck oder Uhren im Geschäft "aktiv" präsentiert zu bekommen (in Form vom "am echten Menschen getragen", nicht nur im Schaukasten liegend). Sinnlose Frage? Für den Ein oder Anderen doch aber bestimmt interessant. Ich für meinen Teil würde das System dahinter schon gerne verstehen. Warum wird also Ring A getragen, Ring B der anderen Marke liegt aber nur im Kasten? Eigentlich unfair, oder nicht? Oder durch Aufpreis möglich?
Bin gespannt auf die Antworten.
LG
AndreasL
26.05.2026, 11:52
Eine pauschale Antwort wird es dazu vermutlich nicht geben können. Einzelne „Vorgaben“ (sofern es welche gibt) können aus dem persönlichen Gespräch erfahren werden. Hattest du mal bei deinem Verkaufsberater nachgefragt?
Bei meinem Konzi sieht es so aus: Uhr ist Eigentum. Es dürfen Hersteller getragen werden, die auch im Sortiment sind. Der Schmuck der Damen ist i.d.R. geliehen.
Ob es bei den Uhren für neue Mitarbeiter irgendeinen „Deal“ gibt, weiß ich nicht. Auffällig ist lediglich, dass neue Mitarbeiterinnen direkt eine Rolex Datejust in entweder in Rolesor gelb oder Rolesor weiß mit Diablatt tragen. Teilweise sieht man jedoch, dass sie nicht aus dem aktuellen Lineup sind.
Adam_Cullen
26.05.2026, 13:01
Ich kenne es so, dass manche Marken aus privat nicht getragen werden dürfen ( kein Omega in nem Rolex Laden zB) und ich kenn es, dass einige Uhren zur Verfügung gestellt werden vom Konzi um sie im Laden zu tragen.
Wird aber je nach Inhaber divergieren.
Darf ich den TS fragen, weswegen Er das System „dahinter“ verstehen möchte?
cardealer
26.05.2026, 14:44
Darf ich den TS fragen, weswegen Er das System „dahinter“ verstehen möchte?
hat er doch geschrieben :ka:
Vor Allem was Schmuck angeht, ist mir aufgefallen, tragen die weiblichen Verkäuferinnen fast täglich unterschiedliche Exemplare (Ringe, Ketten, Ohrringe, usw.). Da diese teilweise je im fünfstelligen Bereich liegen, kann ich mir jedoch nicht vorstellen, dass es Eigentum ist.
Für Diskussionen über Uhren und Schmuck und alles drumherum ist dieses Forum doch gemacht :)
hanky223
26.05.2026, 15:03
Könnte mir vorstellen, dass es einen Art "Pool" gibt aus denen sich die Berater bedienen können.. Kann mir kaum vorstellen, dass sie sich sonst Uhren für mehrere 10K Euro leisten könnten.
hat er doch geschrieben :ka:
Die Natur der Antwort und ihres Begehrs lese ich da nicht heraus :ka:
Andre1961
26.05.2026, 17:47
Kann mir kaum vorstellen, dass sie sich sonst Uhren für mehrere 10K Euro leisten könnten.
Das glaubst aber auch nur Du.
Es ist doch hinlänglich bekannt, dass das Einstiegsgehalt für Verkäuferinnen beim Juwelier mindestens bei 300.000,—€/a liegt, sogar für ungelernte.
Mir hat mal einer gesagt, dass Sie keine Uhren tragen dürfen, die nur über einen Warteliste erhältlich sind.
hanky223
26.05.2026, 18:56
Das glaubst aber auch nur Du.
Es ist doch hinlänglich bekannt, dass das Einstiegsgehalt für Verkäuferinnen beim Juwelier mindestens bei 300.000,—€/a liegt, sogar für ungelernte.
Wann kann ich anfangen?
Btt:
ich gehe fest davon aus, daß man rotierend die eine oder andere Schmuckmarke im Portfolio „featured“ und am Verkaufspersonal zeigt. Vielleicht auch jahreszeitenabhängig. Oder eben wie im Supermarktregal, wo es ja auch kein Zufall ist, auf welcher Ebene Dein Produkt steht. Alles hat eben seinen Preis. Sehe da keinen Grund für fehlende Fairness.
Andre1961
26.05.2026, 21:10
„wann kann ich anfangen?“
Du bist leider nicht Dominique, Dominik.
Babbelschnuut
27.05.2026, 23:09
„wann kann ich anfangen?“
Du bist leider nicht Dominique, Dominik.
————————————————————————————————-
Das ist Diskreminierung aufgrund des Geschlechts, pfui Deibel !
Das ist keine Diskriminierung- wo es Titten braucht, brauchts Titten!
:D
Ist schon ein paar Jahre her. Breitling hatte damals den Konzi-Mitarbeitern die Uhr zur Verfügung gestellt und sie konnten diese dann nach einem Jahr günstig kaufen.
siggi415
29.05.2026, 15:30
Das ist keine Diskriminierung- wo es Titten braucht, brauchts Titten!
Mit dem richtigen Einsatz der "Antistressbälle" kann man männlichen Kunden manipulieren. Das ist keine Diskriminierung sondern Verkaufspsychologie. Frauen haben ja auch eine andere "Schwachstelle" #Schuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuhe. ;)
Wenn man sein eigenes Kaufverhalten mal hinterfragt erkennt man seinen Schwachpunkt(e).
Du meinst den Tringeld-Ausschnitt :D
meine Tochter ist in der Branche tätig und ich finde die Entwicklung dieses Threads einigermaßen widerlich
Der Begriff Trinkgeld-Auschnitt stammt übrigens nicht von der männlichen Gattung sondern von Bedienungen/Kellnerinnen selbst.
meine Tochter ist in der Branche tätig und ich finde die Entwicklung dieses Threads einigermaßen widerlich
Ich kenne Deine Tochter nicht, aber ich stimme ihr zu.
BTT: meines Wissens gibt es bei einigen Konzis „Trage-Schmuck“, der Eigentum des Juweliergeschäfts ist.
Ich kenne es so, dass es bei den einzelnen Juwelieren sehr unterschiedlich gehandhabt ist.
Teilweise gibt es Leihgaben, teilweise können die Verkäufer*innen in einem definierten Kontinent für den Eigenbedarf mit starken Vergünstigungen kaufen.
Hab neulich im Gespräch erfahren, dass es bei einer grossen Kette nicht gewünscht wird, dass Modelle getragen werden, die nicht mehr im Sortiment sind.
Powered by vBulletin® Version 4.2.5 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.