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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Revisionskosten GMT II



JoergROLEX
22.04.2026, 13:05
Hallo Forum,

ich war heute beim Rolex Konzi und habe eine GMT II (16710) zur Revision (ohne Gehäuse- und Band-Aufarbeitung) abgegeben.
Es wurden mir 1170,-€ als Revikosten genannt. Die Höhe der Kosten haben mich doch etwas überrascht.

Sind 1170,-€ der aktuelle Kurs für eine GMT II Revi beim Konzi, hat jemand Erfahrungswerte?

Thx i adv
RobertErstaunt

THX
22.04.2026, 13:23
Ja, Preise für Revisionen wurden in 2026 erhöht. Ich hatte in 12/25 noch 850,- bezahlt. Da wurde mir mündlich schon für 2026 eine Zahl um die 1100,. genannt... Also passt wohl so, leider.

dafredy
22.04.2026, 14:12
Ist der aktuelle Preis. Vor 7 Jahren habe ich noch 695,-- incl. Polieren bezahlt, das kostet nun noch extra.... 160 EUR fürs Auffrischen käme dazu.

NOmBre
22.04.2026, 14:20
Ufff.... Wahnsinn=(

dafredy
22.04.2026, 14:26
...sechsstellige GMT Master kostet "nur" 740,-- EUR :D

JoergROLEX
22.04.2026, 15:01
Ich Danke euch...

Das nenn ich eine deutliche Kostensteigerung in 2026 X(

Viele Grüße
RobertMussZahlen

kurvenfeger
22.04.2026, 15:02
Shit - das habe ich gar nicht mitbekommen.

harlelujah
22.04.2026, 15:27
Wenn man bedenkt, was alles gemacht wird, erscheinen mir die Kosten generell als ok. Vergleicht mal mit PP oder AP. Da kommen einen die Tränen

kurvenfeger
22.04.2026, 15:44
Es ist ja keine generelle Anhebung, sondern nur für 5-stellige, wenn ich Freds Post berücksichtige.
Das ist ärgerlich, hätte meine GMT dann nochmal letztes Jahr in den Uhren-Spa gegeben.

Hans Poll
22.04.2026, 16:32
Wenn man bedenkt, was alles gemacht wird, erscheinen mir die Kosten generell als ok. Vergleicht mal mit PP oder AP. Da kommen einen die Tränen

Eine Kompletter Service dauert 8-10 Stunden.(Hat mir ein Uhrmacher-Meister eines Konzis mal gesagt). Da sind Reinigung im Ultra-Schall Bad etc. mit drin.
Die Preise sind so nicht erklärbar. Und weil die Anderen noch teurer sind ist es für mich kein Argument. Man melkt halt die Kuh solange wie möglich.

hallolo
22.04.2026, 16:40
8-10 Expertenstunden erklären keine 1200€?

… die Rolex-Revisionen müssen akribisch Schritt für Schritt durchgeführt werden, auch wenn einzelne dieser Schritte vom Experten augenscheinlich als nicht notwendig eingeschätzt werden. Sonst gibt es keine grüne Karte. Ein Grund, warum der Freie günstiger sein kann.

Muigaulwurf
22.04.2026, 16:43
Ist der aktuelle Preis. Vor 7 Jahren habe ich noch 695,-- incl. Polieren bezahlt, das kostet nun noch extra.... 160 EUR fürs Auffrischen käme dazu.

...dann wirds auch keine Threads mit "Uhr poliert, obwohl keine Auffrischung gewünscht" mehr geben. Willste nicht, zahlste nicht, bekommste nicht.

pelue
22.04.2026, 16:54
1.024 EUR für eine 16710 im August 2025 (mit Politur)

Hans Poll
22.04.2026, 17:21
8-10 Expertenstunden erklären keine 1200€?

… die Rolex-Revisionen müssen akribisch Schritt für Schritt durchgeführt werden, auch wenn einzelne dieser Schritte vom Experten augenscheinlich als nicht notwendig eingeschätzt werden. Sonst gibt es keine grüne Karte. Ein Grund, warum der Freie günstiger sein kann.

Genau das sage ich Michael. 8-10 Stunden erklären keine 1.200,-!!
Der besagte Uhmacher-Meister ist mittlerweile Werkstattleiter beim Konzi. Kann dir gerne seinen Namen nennen bei Gelegenheit.
Und das Märchen mit der Akribie sollte mittlerweile ja ausgelutscht sein. Wieviele Members beschweren sich den hier in den Threads über schlecht gelaufene Services? Uhr nach Service zerkratzt, Inlay kaputt gegangen, Wasserflecken bei neu ausgelieferten Uhren, Uhr 6 Monate nach Service mit schlechten Gangwerten.
War das vor 10 Jahren auch so? Weiß ich nicht.
Es ist nicht nur Rolex. AP, Zenith und sogar ALS. ( Und das bei deren Service-Preisen)
Man hat halt entdeckt ,dass der Käufer nicht nur beim Kauf sondern auch beim Service gerupft werden kann. In anderen Bereichen, wie zB KfZ ist es schon lange so. Oder glaubst Du, dass die 180,- € /Stunde bei Audi und die 250,- /Std bei Porsche gerechtfertigt sind?

Sub5
22.04.2026, 18:25
Mir hat mein Verkäufer geraten, nur zu revidieren, wenn was nicht funktioniert. Meine 16610 läuft mittlerweile 24 Jahre problemlos.
Gehäuse aufbereiten, würde ich ohnehin niemals machen es sei denn, es besteht ein sichtbarer Schaden.

Kalle
22.04.2026, 19:43
16610 im Dezember 2025 ohne Aufarbeitung 654,75 EUR, wegen dem Ventil. Ansonsten 605 EUR bei Sub.
Direkt bei Rolex Köln.

Spacewalker
22.04.2026, 20:13
Welches Ventil? :grb:

pegasos
22.04.2026, 20:28
https://www.uhrenkosmos.com/rolex-service-kosten-und-leistung/

Kalle
22.04.2026, 20:42
Welches Ventil? :grb:

16600, sorry

Spacewalker
22.04.2026, 20:50
Ok, ich dachte schon ich habe irgendwas verpasst. :dr:

Meine 16613 funktioniert nach knapp 18 Jahren immer noch perfekt (~2sek+/d). Wird allerdings auch nur noch im Sommer / Urlaub getragen.

tobiro
23.04.2026, 06:22
Hab meine Sea-Dweller 16600 Mitte März zum Konzi gebracht. Revision ohne Auffrischen wurden mit 1.170 Euro angekündigt. Wurde mit "höherem" Aufwand begründet, da die Uhr wohl noch nie eine Revision bekommen hatte.

myself
23.04.2026, 07:40
Mir hat mein Verkäufer geraten, nur zu revidieren, wenn was nicht funktioniert. Meine 16610 läuft mittlerweile 24 Jahre problemlos.
Gehäuse aufbereiten, würde ich ohnehin niemals machen es sei denn, es besteht ein sichtbarer Schaden.

Das wurde mir von der freundlichen Uhrenberaterin letztens auch empfohlen. Bei den Preise ist das sicher nicht die schlechteste Idee.

Ich hatte meine 16710 in 2022 nach 16 Jahren machen lassen, da noch für 650,-.

Bernd M.
23.04.2026, 11:15
Porsche will mittlerweile ~ 300€/h, die Maler und Fliesenleger die ich letztens da hatte 85€/h + Anreise eas dann auch locker um die 100€/h in Summe macht.

Schlimmer finde ich da eher die 5.500 € die ein Bekannter für die Revi seiner einwandfrei laufenden Lange 1815 Mondphase bezahlen durfte....

TMG
23.04.2026, 12:13
Lange ist auch der Endgegner im Uhrengame was Revisionen angeht. Schlümm.

Rolstaff
23.04.2026, 12:51
Die meisten vierstelligen und fünfstelligen laufen 10-20 Jahre problemlos durch….

GG2801
23.04.2026, 14:48
Lange ist auch der Endgegner im Uhrengame was Revisionen angeht. Schlümm.


Glücklicherweise habe ich nie der Versuchung nachgegeben, mir eine zu kaufen.

JoergROLEX
23.04.2026, 17:50
Ich habe die GMT II gebraucht gekauft. Die S/N beginnt mit Z38xxx d.h. 2006 - 2007. Die Revisionshistory ist unbekannt.
Aktuell hat die Uhr in jeder Lage einen Nachgang von mehreren Sekunden. Die Ampitude liegt auch im unteren Bereich (208 - 247). Ich denke das sind alles Indizien, dass etwas nicht stimmt bzw. etwas nicht funktioniert wie es soll.

Viele Grüße
RobertLässtRevisionieren

Bollinger
24.04.2026, 18:12
Meine GMT II aus dem Jahr 2006 war jetzt zur 1. Revision.
Sie lief schwerer an und hatte etwas Nachgang.

Die Revision wurde recht fix erledigt. Kostenpunkt: 1.170, ohne Gehäuseaufarbeitung.

Beim Anruf, dass die Uhr abholbereit ist, sagte die Dame am Telefon „Die Uhr ist von der Revision zurück“.
Auf Nachfrage bei der Abholung wurde mir gesagt, dass die Uhr in Köln war. Ich dachte ein Konzi macht das inhouse.

GG2801
24.04.2026, 20:33
Nicht zwingend-wenn der Konzi kein Uhrmacheratelier mit entsprechendem Fachpersonal hat, schickt er die Uhren direkt zum Hersteller.

Pharmartin
24.04.2026, 20:35
8-10 Expertenstunden erklären keine 1200€?

… die Rolex-Revisionen müssen akribisch Schritt für Schritt durchgeführt werden, auch wenn einzelne dieser Schritte vom Experten augenscheinlich als nicht notwendig eingeschätzt werden. Sonst gibt es keine grüne Karte. Ein Grund, warum der Freie günstiger sein kann.
Mein „Freier“ ist von rolex zertifiziert, hat 5 Uhrmacher im Betrieb und darf nur noch 6-stellige Referenzen revisionieren, alles andere MUSS zu
Rolex.
Sagte er mir letztens.

Milou
25.04.2026, 11:28
Meine GMT II aus dem Jahr 2006 war jetzt zur 1. Revision.
Sie lief schwerer an und hatte etwas Nachgang.

Die Revision wurde recht fix erledigt. Kostenpunkt: 1.170, ohne Gehäuseaufarbeitung.

Beim Anruf, dass die Uhr abholbereit ist, sagte die Dame am Telefon „Die Uhr ist von der Revision zurück“.
Auf Nachfrage bei der Abholung wurde mir gesagt, dass die Uhr in Köln war. Ich dachte ein Konzi macht das inhouse.

Mein langjähriger Uhrmacher-Meister (jetzt in Rente), auch zertifiziert und bei einem internationalen Konzessionär tätig
ist selbst erschüttert von der Degradierung, die sein Handwerk heutzutage erfährt.
Er kannte noch eine repräsentable Werkstatt wo er mit 3 Kollegen eine qualifizierte Wirkstätte in den Verkaufsräumen hatte - nicht zuletzt zum Vorteil der Kunden.
Vieles wurde sofort erledigt und damit meine ich nicht nur eine banale Bandanpassung.
Man hatte Gelegenheit zu einem kurzen Stadtbummel oder ging was Essen.
Und wen man mochte brachte man dem Team eine Kleinigkeit aus der Konfisserie mit, wenn man die Uhr am selben Nachmittag abholte.
Das war in einer Zeit als man mit den Fachleuten noch auf Augenhöhe kommunizieren konnte, auch weil man die Leidenschaft fürs Produkt teilte;
für die mechanische Qualität, die Robustheit, die Präzission. Irgendwie die Dinge für die auch Hans Wilsdorf (in meiner romantischen Verklärung) gebrannt hat.
Heute sitzt der sog. Uhrmacher in einer Besenkammer und ist weitgehend nur noch Rezeptionist für Einsendungen.
Worüber man natürlich in dem ganzen Luxus-Diddeldumm-Ambiente gerne den Mantel des Schweigens ausbreitet und dem Kunden vorgeigt, dass hohe handwerkliche Kompetenz vor Ort vorgehalten wird.

:op:

flat12
25.04.2026, 23:52
Klar ist die Preiserhöhung üppig, aber die Zahlungsbereitschaft ist doch bei einem großen Teil der Kunden gegeben. Gerade wenn Papiere fehlen ist die Service-Karte schon nett.

Wer‘s zu teuer findet hat immer noch die Option zum freien Uhrmacher zu gehen. Aber die werden vermutlich auch nachziehen. Was ruft denn ein freier Uhrmacher derzeit so auf für 5-stellige?

Watchman 77
26.04.2026, 15:47
…und bekommt der „freie Uhrmacher“ auch noch ohne weiteres die originalen Ersatzteile? Ich meine das ist nicht mehr so einfach. :grb:

Meine 16710 bekommt demnächst wohl auch mal eine Revi. Geht bei mir zu Wempe und wird wohl im Atelier in HH revidiert. Kosten sind die aufgerufen 1170€. Aufarbeitung werde ich wohl nicht durchführen lassen.

FighterJeff
26.04.2026, 17:02
8-10 Expertenstunden erklären keine 1200€?

… die Rolex-Revisionen müssen akribisch Schritt für Schritt durchgeführt werden, auch wenn einzelne dieser Schritte vom Experten augenscheinlich als nicht notwendig eingeschätzt werden. Sonst gibt es keine grüne Karte. Ein Grund, warum der Freie günstiger sein kann.

Uhren sind im Mainstream näher gerückt. Wenn ein KFZ Vertragswerkstatt pro Stunde 130€ kostet, dann kommt es wohl hin.
Rolex ist im Luxussegment angesiedelt und ein angestellter Uhrmacher verdient nicht soviel, wie jeder denkt. 1100€ kommt hin. Die Preise sind überall gestiegen. Wenn die Rohstoff und Energiekosten steigen, dann wird alles teuer.
Du kannst dich auch eine freie Uhrmacherwerkstatt mit Rolex Vintagefokus suchen, dann bezahlst du garantiert weniger.

Daniel200
26.04.2026, 21:46
Wenn ein KFZ Vertragswerkstatt pro Stunde 130€ kostet, dann kommt es wohl hin.


Da kannst Du aber noch 100€ pro Stunde drauf packen.

Trotzdem ist die Preiserhöhung für die Revision schon sportlich, über 50 % innerhalb weniger Jahre.

wwi
28.04.2026, 07:30
Ich habe letztes Jahr für eine sechsteilige (nach 10 Jahren Dauereinsatz) EUR 674 (ohne Gehäuse) bezahlt. Zwar nicht geschenkt, aber fand ich ok.

löwenzahn
28.04.2026, 08:47
… die Rolex-Revisionen müssen akribisch Schritt für Schritt durchgeführt werden, auch wenn einzelne dieser Schritte vom Experten augenscheinlich als nicht notwendig eingeschätzt werden....
Ich glaube, es werden bei einer Rolexrevision standardmäßig, teils ohne Zustandsbewertung, Teile getauscht, die in den nächsten 7-10 Jahren defekt werden könnten.
Das bringt Sicherheit, dass die Uhr lange Jahre problemlos laufen wird. Sicherheit sowohl für den Reparateur Rolex als auch für den Kunden.

Gefühlsmäßig würde ich eine Reparatur bevorzugen, bei der nur die defekten Teile getauscht werden, wenn vom Uhrmacher vorgeschlagen.

Michael

Skytona
28.04.2026, 10:06
Hat den keiner die Liste von den Referenzen mit Preisangaben von Rolex. War doch früher alles hier im Forum zu finden

premutos
28.04.2026, 10:32
Siehe Beitrag #18...

dj74
29.04.2026, 18:24
Das war bei Rolex auch schon in der Vergangenheit so, dass die Wartung älterer Kaliber teurer ist.
Ich meine, dass die aktuelle Baureihe und die unmittelbar davor relativ preiswert revisioniert werden und die Servicekosten ab der dritten Kalibergeneration dann deutlich ansteigen. War bei meiner 14270 mit Kaliber 3000 auch so. Die 16200 mit dem Kaliber 3135 war zum gleichen Zeitpunkt (2022) günstiger.

Ich habe gerade eine Jaeger-LeCoultre Master Control Date (Bj 2001) zur Revision zum Hersteller eingesandt.
Heute kam der Kostenvoranschlag: 1.000 € Basispreis (inklusive neuer Zeiger und leichter Auffrischung des Gehäuses und Armbands) zuzüglich 610 € für ein neues Zifferblatt (Leuchtmasse hat einen winzigen Abplatzer).
Da liegt die GMT II also voll im Rahmen des (leider inzwischen) Üblichen, denke ich.

Krass finde ich auch da die Steigerung. Ich hatte mit dem Onlinekalkulator letztes Jahr mal meine Ultrathin berechnen lassen, da sie nicht (mehr) wasserdicht ist. Da wurden die voraussichtlichen Kosten mit 950 € angegeben. Stand heute soll die Revision für die exakt gleiche Uhr 1.400 € kosten.

shocktrooper
30.04.2026, 21:30
Vielleicht hats auch Auswirkungen auf das Preisgefüge. Wenn sich rumspricht, dass für eine durchschnittliche 1680 oder 1675 für um die 9 - 12 K bei einer Revision 1,6K fällig werden, mit auffrischen auch 2K, wird man vorsichtiger, wenn man das als Käufer einpreist.

Soll ja schon Kunden geben, die sich aus dem Grund gedanklich vom Kauf einer Lange verabschieden.

Ich find ja auch alte Jaguar XJ12 schön. Sind preiswert. Aber Reparaturen killen einen.

Schmackofatz
30.04.2026, 21:35
Vielleicht hats auch Auswirkungen auf das Preisgefüge. Wenn sich rumspricht, dass für eine durchschnittliche 1680 oder 1675 für um die 9 - 12 K bei einer Revision 1,6K fällig werden, mit auffrischen auch 2K, wird man vorsichtiger, wenn man das als Käufer einpreist.




Oder noch etwas weiter gedacht...

Die Lücke zwischen dem freien Markt und den Uhren aus dem CPO-Programm wird kleiner.

Bereinigt um die hohen Revisionskosten nähern sich die Preise an und somit wird CPO deutlich attraktiver, da diese Uhren wohl generell die Revision bereits in sich haben.

donesteban
01.05.2026, 08:45
Meine gebrauchte Rolex kam auch frisch ab Service - aber nicht bei Rolex, sondern bei einem freien Uhrmacher, welcher lange als Rolex zertifizierter Uhrmacher tätig war.
Grauhändler kennen in der Regel auch gute Uhrmacher. Ist halt die Frage, ob ein Kunde 500 oder 700 Aufpreis zahlt für die gebrauchte Rolex, nur damit die Revision von Rolex selbst gemacht wurde.

oskrnbg
01.05.2026, 10:20
Porsche will mittlerweile ~ 300€/h, die Maler und Fliesenleger die ich letztens da hatte 85€/h + Anreise eas dann auch locker um die 100€/h in Summe macht.

Schlimmer finde ich da eher die 5.500 € die ein Bekannter für die Revi seiner einwandfrei laufenden Lange 1815 Mondphase bezahlen durfte....

Wir müssen in unserer Firma dringend die Preise anpassen wenn ich das so lese. 85?! Wir sind bei unter 50. netto.

daytonasub
08.05.2026, 18:20
Differieren die Revisionspreise bei 6 stelligen bei der Aufarbeitung zwischen Stahl und Goldgehäusen?
Werksrevision dürfte ja gleich sein.

Gruß

Frank

simon
08.05.2026, 18:58
Nein, laut dem Link in Post 18.

tobiro
16.05.2026, 15:26
Vorhin meine Sea-Dweller 16600 wieder aus dem Service abgeholt. Schön präsentiert in einer kleinen Rolex-Schachtel, dem Rolex-Serviceetui und mit der Servicecard. Auf die Aufbereitung hatte ich verzichtet, 1.170 Euro habe ich bezahlt.

fffire
18.05.2026, 20:12
Mal eine generelle Service-Frage: Wie ist das denn bei Vintage Modellen, gerade im Bezug auf Zifferblätter, welche ja logischerweise "altern" und teilweise einzigartig dadurch werden bzw. einen besonderen Charakter bekommen. Wenn man so eine Uhr zum Rolex Service bringt wird da wild ausgetauscht, was den Herren dort nicht mehr passt/gefällt oder deren Ihrer Meinung nach erneuert werden muss/sollte? (Auch Zeiger etc.) Oder hat man da ein Mitspracherecht in Form von Kostenvoranschlag und kann dann auch sagen "das und das bitte nicht tauschen/erneuern"?

GG2801
18.05.2026, 20:17
Bei Rolex selbst hat man vermutlich seeehr schlechte Karten, was ein "Mitspracherecht" bzgl. nicht zu tauschender Teile angelangt.

Das geht bzw. ging in der Vergangenheit auch nur bei (inhabergeführten) Rolex-Konzessionären mit eigenem Uhrmacheratelier (bei W und B war das auch schon nicht mehr möglich).

Zumindest, als die von Rolex noch Ersatzteile für die vierstelligen Referenzen geliefert bekommen haben.


Zuallererst wars damit vorbei bei den vierstelligen Daytonas.

GG2801
18.05.2026, 20:23
Hab kürzlich meine 1675 aus 1970 bei einem ehemaligen Rolex-Konzi mit Uhrmacheratelier abgegeben, der zum Glück noch ein passendes Ersatzteil für meine Uhr im Bestand hatte und sie deshalb auch reparieren konnte, ohne dass beim originalen Zifferblatt und Zeigerspiel irgendwie Hand angelegt wurde.

Hätte ich sie bei W oder B abgegeben, wäre mir ne Vollrevision verkauft worden und ich hätte für nen Haufen Geld eine Leuchtkugel mit SL-Tauschblatt nebst SL-Zeigerspiel zurückbekommen. :weg:

Edit: Und das patinierte Redback-Inlay wäre vermutlich auch getauscht worden. :kriese:

fffire
19.05.2026, 08:30
Wie läuft das denn ab? Ruft Rolex dann an und zählt auf, was alles gemacht werden muss (Oder schickt Kostenvoranschlag) und man kann trotzdem ablehnen und bekommt die Uhr im gleichen Zustand wieder zurück oder weigern die sich dann, eine Uhr in solch schlechten, patinierten Zustand wieder rauszugeben? :D

Daniel200
19.05.2026, 08:52
Wenn du möchtest, bekommst du selbstverständlich auf Wunsch vorher einen Kostenvoranschlag, den du freigeben musst. Wenn du damit nicht einverstanden bist, bekommst du die Uhr wieder zurück.

Bei meiner GMT bin ich persönlich in Köln vorstellig geworden und habe mit dem Uhrmacher alles besprochen, aber diese Option gibt es aufgrund des Umbaus momentan leider nicht mehr.

Rookie1992
19.05.2026, 22:09
Bei Rolex selbst hat man vermutlich seeehr schlechte Karten, was ein "Mitspracherecht" bzgl. nicht zu tauschender Teile angelangt.

Das geht bzw. ging in der Vergangenheit auch nur bei (inhabergeführten) Rolex-Konzessionären mit eigenem Uhrmacheratelier (bei W und B war das auch schon nicht mehr möglich).

Zumindest, als die von Rolex noch Ersatzteile für die vierstelligen Referenzen geliefert bekommen haben.


Zuallererst wars damit vorbei bei den vierstelligen Daytonas.

Hallo,

das stimmt so leider nicht. Ich hatte meine 16700 mit Tritium Blatt kürzlich bei W zur Revision. Auf meinen ausdrücklichen Wunsch wurde das Zifferblatt und der Zeigersatz NICHT getauscht. Klar..Voraussetzung ist, dass das Tritium nicht bröselt.

Oliver Twist
21.05.2026, 09:01
Ich habe letztes Jahr beim Konzi mit W 800€ für die komplette Revi mit Aufarbeitung gezahlt. Das war 11 Jahre nach dem Neukauf.
Es wurden noch die Krone, die Zeiger und das Glas getauscht, waren angeblich defekt. Lag dann insgesamt bei 1107€